Freundschaft
beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung.
Das Einmalige an einer Freundschaft ist weder die Hand,
die sich einem entgegenstreckt, noch das freundliche
Lächeln oder die angenehme Gesellschaft. Das Einmalige
an ihr ist die geistige Inspiration, die man erhält,
wenn man merkt, daß jemand an einen glaubt…
Ralph Waldo Emerson
Können Tiere Freundschaften
schließen?
Jeder Hundebesitzer wird das vermutlich bejahen. Es
gibt Geschichten von Katzen, die mit Hunden befreundet
sind, oder Pferde mit Ziegen und als Tierhalter weiß
man natürlich, dass der eigene Schützling
dieses Tier mag, jenes aber nicht.
Auch
bei Tieren gibt es individuelle Bindungen, die ihnen
in einem unberechenbaren Umfeld helfen mit den Widrigkeiten
des Alltags fertig zu werden.
Mit einem verlässlichen Sozialpartner kommen sie
leichter an Futter heran, fühlen sich sicherer
und sind stressfreier.Offenbar ist der Bereich des Gehirns,
der für Bindungen und Beziehungen verantwortlich
ist, bei Menschen, anderen Säugetieren, Vögeln
und sogar bei Fischen sehr ähnlich aufgebaut.
Jeder Tierhalter wird aus eigener Erfahrung erzählen
können, dass es in der Hundeschule Halbstarken-Cliquen
gibt oder zwei Pferde quasi unzertrennlich sind. Doch
wissen
schaftlich untersucht wurden Freundschaften zwischen
Tieren bislang kaum.Als "Freundschaftsforscher"
steht man ständig unter einem „Vermenschlichungs-verdacht“.Bis
in die sechziger Jahre galt Freundschaft als ein Kriterium,
das den Menschen zum Menschen macht und von allen anderen
Tieren abgrenzt. Erst als die Primatologin
Jane Goodall Beziehungen zwischen nicht-verwandten Schimpansen
beobachtete, die eindeutig positiv, freiwillig und gegenseitig
waren, wurde der Begriff auch in die Verhaltensforschung
eingeführt.
Die
Tatsache, dass neben den Menschenaffen auch andere Tierarten
Freundschaften entwickeln und pflegen, hat eine wissenschaftliche
Grundlage bekommen, die statistisch abgesichert ist.
Die Untersuchung ergab auch Hinweise darauf,wie solche
Freundschaften entstehen: Ähnlich wie beim Menschen
suchen Huftiere Freunde, die ihnen ähnlich sind.
Gleichaltrige Tiere schließen besonders oft Freundschaften,
und hörnertragende Schafböcke bevorzugen Freunde,
die ebenfalls Hörner tragen.
Es scheint eine Bindung zu fördern,wenn Tiere gleichzeitig
in eine neue Gruppe oder eine ungewohnte Umgebung gebracht
werden – ganz ähnlich dem Verhalten von Neuankömmlingen
in einer Schulklasse.
Und wie beim Menschen durchläuft auch die tierische
Freundschaft bestimmte Phasen: Erst suchen die neuen
Freunde gegenseitig ihre Nähe, verbringen ruhend
Zeit miteinander, bevor sie in einem späteren Stadium
auch gemeinsam grasen.Aber auch bei Tieren gibt es „Notgemeinschaften“,
die manchmal als Freundschaft missverstanden werden.
Tier - Freundschaften:
-die Freude wird mehr zum Ausdruck gebracht
-ist total selbstlos
-es gibt keine Verräter
-ist für immer
Ein Zitat:"Ja
gibt es, mein Hund hat die Katze vom Nachbar zum Fressen
gern. Die beiden jagen miteinander Mäuse und sie
angeln miteinander in unserem Teich. Sie teilen die
Beute immer miteinander ob es Mäuse, Vögel
oder halt auch ganz selten mal eine Forelle ist. Manchmal
gibt es aber auch Zoff zwischen den beiden, warum auch
immer. Mein Hund kommt dann meist mit einer blutigen
Schnauze angekrochen, aber am nächsten Tag scheint
alles wieder im Lot zu sein. Ist mal einer von beiden
Krank, leidet der andere mit ihm. So geht das Tag ein
Tag aus."
Video:Hund und
Katze
Wer „freundschaftliches“ Verhalten beobachten
und auswerten will,muss natürlich die Handelnden
kennen.
Was ist Freundschaft?
Miteinander lachen, auch mal Scherze machen. Zuhören
können, dem anderen die Ruhe gönnen. Vertrauten
haben, Geheimnisse bewahren. Bei Ärger gelassen
bleiben, nicht gleich Zähne zeigen. Wut erst mal
verdauen, falsches Handeln bedauern. Ja zur Versöhnung
sagen, nicht nach gestreckter Hand schlagen. Hand zur
Versöhnung reichen, nicht gleich danach beißen.
- Hunde können lieben
- Hunde haben Sympathien und Antiphatien
- Hunde haben sehr wohl eine Art Zeitgefühl, sozusagen
eine innere Uhr
- Hunde können trauern
- Hunde können lachen
- Hunde haben Mitgefühl
- Hunde haben Angst
- Hunde haben Verständnis
- Hunde können nachtragend sein
- Hunde können glücklich sein
- Hunde können auch mal absolut einen schlechten
Tag haben
Kurz: Sie sind die bezaubernsten Wesen, die mir je
übern Weg gelaufen sind.
Die Welpen Statistik des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) weist im Jahr 2007 mit mehr als 89.000 eingetragenen Welpen ein Wachstum von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf.
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Themen über Hunde sind rasseneutral und unabhängig. Jedem seine
Hunderasse , denn jeder soll nach seiner Fasson mit Hund glücklich
werden. Wir laden Sie ein unsere “Seite” zu durchwühlen.
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