Wie
wir Menschen freuen sich auch Hunde dass es bald wieder
warm und schön wird. Schätzungen zufolge leiden rund 50-70%
der Deutschen unter dem Phänomen Frühjahrsmüdigkeit.
Schuld an allem ist das Wetter. Genauer gesagt der Wechsel
vom winterlich Kalten ins frühlingshaft Warme.Die
Symptome treten meist ab mitte März bis mitte April
auf und sind bei den Menschen unterschiedlich ausgeprägt.
Am häufigsten treten Müdigkeit , Wetterfühligkeit,
Schwindelgefühl, Kreislaufschwäche, Gereiztheit,
Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
auf.
Hunde sind gut gegen
Frühjahrsmüdigkeit. Denn Hundebesitzer
bewegen sich mehr an der frischen Luft, lachen häufiger
und knüpfen leichter Kontakte als andere Menschen.
Das bringt Power und neue Lebensfreude.
Und
wie uns Menschen kann auch Ihrem Hund die Umstellung
von Kalt auf Warm zu schaffen machen.
Aus dem zusammengerollten Fellknäuel schauen
zwei verschlafene Augen in Ihre Richtung.Ganz
langsam steht Ihr Hund auf, streckt sich erst
einmal gründlich, gähnt dann herzzerreißend,
und trottet schließlich doch noch mit hängendem
Kopf zu Ihnen.
Wundern Sie sich nicht,
wenn Ihr Hund nur ein Auge riskiert und nicht wie sonst
freudig zur Tür läuft, sobald Sie die Leine
in die Hand nehmen.
Tageslicht vertreibt
Müdemacher.....
Ausgiebige Spaziergänge und Aktivitäten mit
dem Hund macht Sie und Ihren Hund frühlingsfit.
Vermehrte Bewegung an der frischen Luft lässt die
Kilos schmelzen, regt den Kreislauf an und erleichtert
die hormonelle Umstellung. Das Tageslicht kurbelt die
Produktion von Serotonin an und vertreibt den „Müdemacher“
Melatonin. Regelmäßige Bewegung wie Joggen
oder Fahrradfahren hebt die Stimmung. Pflegen Sie intensiv
ihre sozialen Kontakte und treffen Sie sich häufiger
mit Freunden. „Entrümpeln“ Sie ihre
Wohnung vom Winter und umgeben Sie sich mit Frühlingsboten
wie Osterglocken, Primeln oder Tulpen.
Ihr Hund möchte vor dem Frühstück schon
vor die Tür? Wunderbar!
Erleichtern
Sie Ihrem Vierbeiner den Fellwechsel indem Sie ihn ausgiebig
und regelmäßig am besten täglich bürsten.
Durch die Bürstenstriche wird die Haut besser durchblutet
und überflüssige Haare werden entfernt. So
beugen Sie auch einem etwaigen Juckreiz vor.
Hund
Baden oder nicht baden? Hunde müssen nur gebadet werden, wenn
sie schmutzig sind oder der Tierarzt es empfiehlt. Bei
gutem Wetter baden Sie Ihren Vierbeiner im Freien und
bei schlechtem im Haus, um eine Erkältung zu vermeiden.
Für die kurze Dusche zwischendurch reicht warmes
Wasser!
Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Hund anschließend
gut abtrocknen und sofern er es sich gefallen lässt
sanft trocken föhnen. Hunde, die ihren Pelz in
der Sonne im Freien trocknen lassen können, sollten
an einem warmen Tag spätestens zu Mittag gebadet
werden, dann hat das Fell genügend Zeit, in der
warmen Nachmittagssonne zu trocknen. Anschließend
ist natürlich wieder ausgiebiges Bürsten angesagt.
Der Beginn des Frühjahrs
ist auch der richtige Zeitpunkt für einen Besuch
beim Tierarzt. Sei es, um die nötigen
Impfungen auffrischen zu lassen oder zu einer kleinen
Vorsorgeuntersuchung, bei der neben vielen anderen Checks
(wie Kontrolle der Blutfettwerte, Kontrolle von Ohren
und Gehörgang, Augen, Bindehäute, Zähne
etc.) auch Herz und Kreislauf überprüft werden.
Entwurmen nicht vergessen.
Flöhe und vor allem
Zecken sind für unsere Tiere gefährlich. Sie
können Ihren Hund mit einer Zecken- und Flohprophylaxe
bei Ihrem Tierarzt ganz einfach davor schützen.
Diese Mittel sind sicher und leicht anzuwenden und schützen
Ihren Hund je nach Präparat für ein bis mehrere
Monate.
Gibt es die berühmte
Frühjahrsmüdigkeit wirklich – oder handelt
es sich dabei um ein medizinisches Märchen?
Die genauen Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit
sind wissenschaftlich nicht vollständig geklärt,
aber vermutlich spielen mehrere Dinge zusammen. Fest
steht lediglich, dass der Hormonhaushalt eine große
Rolle spielt.
Frühjahrsmüdigkeit ist so etwas wie der Hang-over
nach unserem Mini-Winterschlaf. Das stresst uns und
wir reagieren müde und abgeschlagen. Bis unser
Körper sich an die neue Großwetterlage gewöhnt
hat, vergehen zwei Wochen und manchmal hält dieser
Zustand sogar einen ganzen Monat an.
Die Welpen Statistik des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) weist im Jahr 2007 mit mehr als 89.000 eingetragenen Welpen ein Wachstum von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf.
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Themen über Hunde sind rasseneutral und unabhängig. Jedem seine
Hunderasse , denn jeder soll nach seiner Fasson mit Hund glücklich
werden. Wir laden Sie ein unsere “Seite” zu durchwühlen.
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