| Es gibt
nicht wenige Hunde, die unter Futtermilben-Allergie
leiden.
Futtermilben sind nicht
zwangsläufig ein Problem in Hundetrockenfuttermitteln.
(Es macht nachweislich keinen Unterschied zwischen Dosen-
und Trockenfutter)
Nach dem bei Trockenfuttern üblichen Herstellungsverfahren
der Extrusion
sowie nach dem Herstellungsverfahren von Dosenfutter
sind die Produkte primär milbenfrei. Beide Herstellungverfahren
überleben die Milben nicht.
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Extrusion
(Futtermittelindustrie)
Beim Extrudieren wird die vermahlene Grundsubstanz
in einem Druckbehälter einer hohen Wasserdampfzugabe
ausgesetzt. Hierbei steigt der Druck während
des Transports durch die Schneckenwellenmaschine
für ca. 10 sec auf 40 bis 60 bar und die Temperatur
bis auf 180°C. Dies entspricht dem Ultra-Hoch-Temperatur
-Verfahren (UHT). Der Keimgehalt der aeroben Sporenbildner
(Pilze) wird drastisch reduziert. Vorhandene pathogene
Keime werden bei diesem Verfahren abgetötet.
Somit sind Extrudate diejenigen Futtermittel, die
direkt nach der Produktion den höchsten, hygienischen
Reinheitsgrad besitzen. |
Aus diesem Grund kann ein Milbenbefall erst sekundär
durch Kontamination z.B. falsche Lagerung, Feuchtigkeit
etc. entstehen.
Das Problem ist also
die Lagerung des Futters zu Hause.
Dieser Schwierigkeit kann man aus dem Wege gehen,
wenn das Futter direkt vom Sack gleich in eine abschliessbare
Plastiktonne umgefüllt wird.
Das ist auch für neugierige Welpen und Junghunde
angebracht, die die Hausordnung und Verbote noch nicht
einhalten und den Papiersack aufreissen.
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Alt und Neu-Futter
nicht mischen !
Bitte regelmässig
reinigen ! |
Info
Verpackung
Um
Aromaverlust und Oxidation völlig auszuschalten,
muss die Nahrung in einer dichten Verpackung,
in die kein Sauerstoff gelangt, geschützt
werden. Dies bezeichnet man als Verpackung in
kontrollierter Atmosphäre*. Luft wird durch
ein neutrales Gas ersetzt (z.B. Stickstoff).
Die Nahrung ist geschützt, so lange die Verpackung
geschlossen ist. Sie muss gegen Licht und Feuchtigkeit
geschützt und bei kühler, konstanter
Temperatur aufbewahrt werden, damit die Aromen
gut erhalten bleiben.
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Weitaus problematischer
für den Hund und wahrscheinlich auch Ursache
für die weit verbreitete, falsche Ansicht, dass
Trockenfutter immer milbenbelastet sei,
sind die Stoffwechselprodukte von Milben wie z.B. Milbenkot
oder verschiedene Eiweissstrukturen, die in milbenbelastenden
Futterkomponenten enthalten sind. Diese Stoffwechselprodukte
der Milben werden nicht oder nur teilweise durch das
Herstellungsverfahren unschädlich gemacht.
Und gerade diese Stoffwechselprodukte
und Eiweisstrukturen sind häufig allergiefördernd
bzw . allergieerhaltend.
Ob ein Trockenfutter oder ein Dosenfutter primär
Stoffwechselprodukte von Milben enthält, ist ausschliesslich
von der Art der verwendeten Futterkomponenten und deren
Qualität abhängig.
Enthalten sind Milben sind vor
allen Dingen in Futterkomponenten,
die auf Geflügelbasis (wegen der häufig
verarbeiteten, milbenbelasteten Federn) oder von vornherein
mit milbenbelastetem minderwertigen Getreide
oder andere Risikokomponenten hergestellt werden.
Bei einem sauberen, aus hochwertigen,
milbenfreien Komponenten bestehendem Trockenfutter ist
die Gefahr von Stoffwechselprodukten von Milben nicht
gegeben.
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