Der
Greyhound – beim Hunderennen ganz weit vorne
Sein Name ist legendär – mittlerweile wurde
eine ganze Busflotte nach dem schnellen Gesellen benannt.
Greyhound steht allgemein für die Attribute eines
Windhundes mit Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Ausdauer
und Widerstandskraft. Zu damaliger Zeit wurde der Greyhound
hauptsächlich zur Jagd auf Hochwild eingesetzt,
mittlerweile als Begleit- Familienhund und natürlich
als würdiger Vertreter bei Hunderennen.
Als
typischer Windhund erreicht er Geschwindigkeiten von
bis zu 80 km/h. Schlank, elegant und durchtrainiert
wird der Greyhound mehr als 70 cm groß.
Das eher feine, dichte Fell kommt in den Farben weiß,
schwarz, rötlich, bläulich, sandfarben, gestromt,
oder als Mix mit weiß vor.
Gutes tut man dem Greyhound, wenn man ihm neben regelmäßigen
Bürstenstrichen ein paar Massagen gönnt.
Der wahrhaft edle, schöne Vierbeiner fühlt
sich auf den Rennbahnen zu Hause, kann er doch hier
sein enormes Lauftalent unter Beweis stellen. Bereitet
man den athletischen Gesellen auf Hunderennen vor, erfordert
das Training viel Fleiß und Anstrengung.
Besitzer dieser Rasse
sollten deshalb über genügend Erfahrung im
Umgang mit diesen Hunden verfügen,
denn die Ausbildung erfordert harte Arbeit, beispielsweise,
um die Muskeln nach und nach aufzubauen. Hier muss unbedingt
altersgerecht gefördert werden. Der günstigste
Zeitpunkt für den Ausbildungsbeginn ist ein Alter
von etwa sechs Monaten. Auch als Familienhund macht
der Sportler eine gute Figur.
Er
ist anhänglich, sensibel und liebt den Familienanschluss.
Er mag Kuschelstunden und allerlei Tätscheleien,
auch wenn oftmals behauptet wird, Greyhounds seien hochmütig
und schwer erziehbar.
Kann sich dieser Vierbeiner entsprechend seines Naturells
genügend auspowern, wird er sich brav und ruhig
verhalten.
Seine Zuneigung verteilt er großzügig auf
all seine Menschen und giert regelrecht nach Zuwendung.
Zwischendurch macht der Greyhound gerne ein Schläfchen
und bevorzugt einen komfortablen Liegeplatz mit Kissen
und allem Pipapo. Verantwortungsvolle Hundeeltern bringen
Kindern gleich zu Beginn den respektvollen im Umgang
mit dem Greyhound bei.
Ohren- und Schwanzziehen
sind ihm ein Gräuel. Er würde
dann aber selten rüde reagieren, sondern sich eher
zurückziehen. Mit einer optimalen Mischung aus
sanfter Führung ohne rohe Erziehungsmethoden, Konsequenz
und abwechslungsreichem Training wird man einen liebenswerten,
gehorsamen Hundepartner an seiner Seite haben.
Für die Zwingerhaltung
ist der flinke Geselle nicht geeignet.
Er braucht Menschenkontakt und will Teil der Familie
sein.
Man kann ihn zwar in der Stadt halten, sollte ihm aber
immer ein umfangreiches Laufprogramm offerieren.
Ein passiver Besitzer ist nichts für den agilen
Greyhound. Spaziergänge von mehreren Stunden Dauer
oder eben die Teilnahme an Hunderennen bieten ihm die
nötige Bewegung.
Am liebsten ist ihm ein ländlicher Lebensraum
mit einer großzügigen Auslauf- und Tobefläche.
Da kann er nach Herzenslust seinem Hobby frönen
und sich verausgaben.
Vor dem Erwerb eines Greyhounds sollte man sich umfangreich
informieren. Seriöse Züchter geben Auskunft
über Haltung, Pflege und Ernährung. Lässt
man seinem Exemplar die nötige Hege und Pflege
angedeihen und den Gesundheitszustand regelmäßig
kontrollieren, kann der athletische Vierbeiner ein Lebensalter
von bis zu fünfzehn Jahren erreichen.
© 2011ChKrb
|