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Der Groenendael ist die Fellvariante
des Belgischen Schäferhundes und eine von der FCI
(Nr 15, Gr. 1, Sek. 1) anerkannte belgische Hunderasse.
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| Schulterhöhe: |
Rüde 62 cm, Hündin 58 cm jeweils
minus 2 cm und plus 4 cm |
| Gewicht: |
Rüden 25–30 kg, Hündinnen
20-25 kg |
| Ursprungsland: |
Belgien |
Geschichte:
Als Professor Reul 1898 in Brüssel auf einer Ausstellung
schwarze Schäferhunde von schönem Ebenmaß
vorgestellt bekam, verfolgte er deren Entstehung zurück
bis zu dem Schlossrestaurator Rose aus Groenendael bei
Brüssel. Dieser war Besitzer der schwarzen langhaarigen
Schäferhündin Petite, die er von dem Rüden
Piccard d Uccle des Schafzüchters Beernaerts in
Uccle decken ließ. Aus dieser Verbindung gingen
der schwarze Rüde Duc de Groenendael sowie die
Hündin Margot hervor, die Prof. Reul in Brüssel
richtete. Mit enger Inzucht gelang es den Belgiern,
einen sehr harmonischen Hund zu schaffen, dessen Name
Groenendael blieb, obwohl sich das Zentrum der Zucht
mit der Zeit nach der Ortschaft Binche verschob, wo
im Zwinger Mont-Sava zeitweise bis zu 80 Hunde standen.

Rassebeschreibung:
Mittelgroßer, hochläufiger, schlanker belgischer
Schäferhund. Er hat einen langen, trockenen, in
gutem Verhältnis zum Körper stehenden Kopf.
Die Kiefer sind stark und straff mit eng anliegenden
Lefzen, ziemlich breiter, gut geöffneter Nase und
einem Scherengebiss. Braune Augen, mittelgroß,
mandelförmig, aber nicht schräg gestellt oder
hervortretend. Die dreieckigen Ohren müssen nicht
zu lang und hoch angesetzt sein und werden steif aufrecht
getragen. Der Rumpf ist quadratisch mit horizontal verlaufendem
Rücken, ebensolcher Kruppe und Lenden. Die Brust
soll nicht zu breit, aber tief mit oval gewölbten
Rippen sein. Stark angesetzt ist die mittellange, herabhängend
getragene Rute. Nicht zu starkknochig dürfen die
langen, starken Läufe sein, die gut gewinkelt und
gerade auf runden, kompakten Pfoten stehen. Der Groenendael
hat langes, dichtes, glattes stets einfarbig schwarzes
Haar, das etwas kürzer auf dem Kopf, der Außenseite
der Ohren und dem Ende der Gliedmaßen ist. Er
hat einen üppigen, dichten Halskragen, auch die
Vorderläufe sind an den Rückseiten gut befedert.
Die Oberschenkel sind lang und reich behaart, ebenfalls
die Rute.
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