Der
Große Schweizer Sennenhund – Haus- und Hofhund,
unkompliziert und ruhig
Der imposante Große Schweizer Sennenhund stammt
offensichtlich von römischen Molosser-Hunden ab.
Prof. Albert Heim entdeckte auf einer Ausstellung einen
großen Sennenhund, und gab ihm auch seinen heutigen
Namen: Großer Schweizer Sennenhund. Bis heute
erledigt er Aufgaben auf großen oder kleinen Höfen,
ist zuverlässig und punktet mit seinem besonnenen
Wesen.
Der
kräftige Vierbeiner kann bis zu sechzig Kilo Gewicht
erreichen und beeindruckt mit seinem schönen Fell,
das schwarz von der Grundfarbe mit leuchtenden braunroten
und weißen Abzeichen versehen ist.
Mit seiner Größe toppt er sogar den beliebten
Berner Sennenhund.
Die braunen Augen versprechen Klugkeit, Gelassenheit
und Treue. Freundlich begutachtet er sein Gegenüber.
Als typischer Haus- und Hofhund hat er alles im Griff,
akzeptiert Kinder und andere Haustiere. Wachsam schaut
er nach dem Rechten, und meldet gehorsam, wenn etwas
nicht nach Plan läuft.
Niemals kläfft er aber unkontrolliert und nur
aus Spaß an der Freude.
Von Natur aus ruhig und
gelassen, gilt der imposante Bursche als unkompliziert
und gelehrig. Er lässt sich recht
leicht erziehen, ist dankbar für neue Herausforderungen
und ist seinem Besitzer treu ergeben. Natürlich
muss man auch bei ihm eine gewisse Konsequenz walten
lassen. Doch er ist ein Freund der leisen Töne,
und versteht auch ohne viel Getöse was man von
ihm möchte.
Beschäftigung ist das A und O. Nur gelangweilt
in der Ecke liegen ist nichts für den passionierten
Hofhund.
Am liebsten hat er seine Umgebung komplett im Blick
und ist interessiert am Tun seiner Menschen. Der Große
Schweizer Sennenhund ist freundlich, aufmerksam und
braucht unbedingt den Kontakt zu seiner Familie, deshalb
sollte man ihn nicht im Zwinger halten. Dann wird er
einsam und versteht die Welt nicht mehr.
Theoretisch kann man ihn in der Stadt halten, sofern
genügend Auslaufflächen in Form von großen
Gärten, Parks oder Waldgebieten in der Nähe
sind. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass
er eine beeindruckende Größe erreicht und
viel Platz braucht.
Kleine Wohnungen reichen nicht als Lebensraum. In ländlichen
Gegenden ist der Hoffreund aber weitaus besser aufgehoben,
genießt das Landleben in vollen Zügen.
Der gutmütige Geselle
neigt ein wenig zu Übergewicht,
weshalb man besonderes Augenmerk auf eine ausgewogene
Ernährung legen sollte. Sonst verschlingt er gerne
Leckerchen in großen Mengen und gerät leicht
aus der Fasson. Manche Exemplare können zu Rücken-
oder Hüftproblemen tendieren. Auch Epilepsie kann
zum gesundheitlichen Problem werden. Die doch sehr selten
vorkommenden Schweizer Sennenhunde haben eine Lebenserwartung
von etwa zehn bis zwölf Jahren.
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