Der
Hamiltonstövare – freundlicher Hund mit sanften
Charaktereigenschaften
In seiner Heimat Schweden wird der muntere Hamiltonstövare
zur Jagd auf praktisch alle Wildarten eingesetzt. Er
entstammt Kreuzungen aus Holsteiner Bracke mit der Hannoverschen
Haidbracke, später kamen die Kurländer Bracke
und der Foxhound hinzu. Erstmalig wurde die dann entstandene
eigenständige Rasse 1886 ausgestellt.
Der
freundliche Laufhund ist von kräftiger Statur und
verfügt über dichtes, enganliegendes Deckhaar,
das mit dichter Unterwolle versehen ist.
Das glänzende Fell besteht farblich aus einem
Schwarz-weiß-rotbraun-Mix.
Der Hamiltonstövare gilt als fit und robust und
macht als Begleithund eine ausgezeichnete Figur. Er
braucht ein ordentliches Maß an Bewegung und Beschäftigung,
schließlich ist er ein passionierter Jagdhund
mit entsprechendem Instinkt.
Deshalb sollte seine Auslauffläche gut eingezäunt
sein. Sonst könnte er ob der interessanten Düfte
schon mal von dannen ziehen.
Lässt man ihm eine sorgsame Erziehung mit einer
Mischung aus Ruhe, Geduld und Konsequenz angedeihen,
lernt der clevere Bursche schnell und ist stets bereit
für neue Herausforderungen.
Positive Verstärkung in Form von Leckerchen und
lobenden Worten erfreuen den fröhlichen Vierbeiner
besonders.
Langweiliges Rumliegen
ist nicht sein Metier. Durch die freie
Natur rennen, Schnüffeln und Erkunden liebt er
dagegen über alles. Lange Spaziergänge und
allerlei Spiel und Spaß sind bei jedem Wetter
willkommen.
Pingelig ist der zähe Hausgenosse nicht. Wird
er unterfordert, können sich seine Fluchtversuche
häufen, vor lauter Langeweile gräbt er tiefe
Löcher oder neigt zu hyperaktivem Verhalten.
Ansonsten ist der lebendige Geselle freundlich, gehorsam
und agil. Auch mit Artgenossen und Kindern kommt er
in der Regel gut klar. Immer vorausgesetzt, es existiert
eine klar definierte Rangfolge. Sein Territorium und
seine Menschen hat er im Blick, und unbefugtes Betreten
des Grundstücks bringt ihn schon mal auf die Palme.
Sein Eigentum und seine Besitzer sind ihm heilig.
Wohl fühlt sich
der Hamiltonstövare in ländlichen Gegenden
mit viel Natur drumherum. Hat er allerdings
mit seinem exzellenten Spürsinn ein Ziel in Form
einer Beute aufgetan, hapert es schon mal mit dem Gehorsam.
Deshalb sollte so früh wie möglich mit Ausbildung.
Training und Erziehung begonnen werden.
Im Zwinger sollte man den energiegeladenen Vierbeiner
auf keinen Fall halten. Er braucht den Kontakt zu seinen
Menschen und liegt auch schon mal gerne lang ausgestreckt
mitten im Raum. Dann döst er vor sich hin und ist
glücklich, wenn alle beisammen sind.
Bei sportlichen Betätigungen sollte man auf altersgerechte
Bewegung achten, sonst werden bei ganz jungen Tieren
die Gelenke zu stark belastet. Berücksichtigt man
sein Jagdtalent und bietet ihm eine passende Umgebung,
entwickelt sich der Hamiltonstövare zu einem aufmerksamen,
fröhlichen, sanften und liebenswerten Begleiter,
der seinen Haltern treu ergeben ist.
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