Der
Harrier – umgänglicher Geselle, kontaktfreudig
und verträglich
Der agile Harrier ist ein bewegliche Laufhund, der
sich besonders gut in einer Meute macht und mit Unermüdlichkeit
und Ausdauer punktet. Sowohl sein ausgezeichneter Geruchssinn
als auch sein kräftiger Spurlaut machen ihn zu
einem echten Allroundtalent in Sachen Jagd.
Sein Name entstammt dem Normannischen und bedeutet”Jagender
Hund”. Wahrscheinlich ist, dass seine Vorfahren
Foxhounds waren.
Der
Harrier hat einen stabilen, kräftigen Körperbau
und dichtes, pflegeleichtes, glattes Fell.
Die Grundfarbe des Haarkleids ist weiß. Vermischt
kann es mit unterschiedlichen Farben wie schwarz oder
orange sein.
Der gesellige Harrier
ist ein friedlicher Vierbeiner mit guten Umgangsformen.
Zudem lernt er rasch, ist arbeitsfreudig und gehorsam.
Um seine positiven Charakterzüge richtig zur Geltung
zu bringen, bedarf es allerdings einer erfahrenen, geduldigen
und konsequenten Erziehung.
Wie alle Jagdhunde steht sein Instinkt im Vordergrund,
weshalb er an eigenständiges Arbeiten und Denken
gewöhnt ist. Will er seinen eigenen Kopf durchsetzen,
kann man diesem Verhalten mit einer klar definierten
Rangfolge Herr werden.
Hat er einmal gelernt, wo es lang geht, wird er seinem
Besitzer jeden Wunsch erfüllen wollen, ist anhänglich
und freundlich.
Ist er entsprechend erzogen und sozialisiert worden,
ist er Kindern sehr zugetan und tollt schon mal mit
ihnen durch's Gelände. Dann ist er regelrecht albern,
verspielt und platzt vor Neugier.
Als meuteerfahrener Jagdexperte kommt er im Allgemeinen
mit Artgenossen gut zurecht.
Der Harrier will ausreichend
beschäftigt sein. Das er jede Menge
Bewegung braucht, versteht sich von selbst. Denn auch
in seiner “Freizeit” liebt er Wanderungen
durch Wald und Flur, Suchspiele oder Wühlereien
im Revier.
Während er seinen Besitzer samt Familie in sein
Hundeherz schließt, verhält er sich Fremden
gegenüber eher distanziert. Man muss sich ja auch
nicht jedem gleich an den Hals werfen.
Der agile Naturbursche
ist nicht für die Stadt geeignet.
Vielmehr liebt er ländliche Gegenden mit reichlich
Auslauffläche. Am liebsten ist er draußen,
geht allerlei interessanten Düften nach und tobt
bei Wind und Wetter im Freien.
Er kann in einem Zwinger gehalten werden, braucht aber
ein warmes Rückzugsplätzchen und den Kontakt
zu seinen Menschen. Ungern verliert er den Anschluss,
weil er immer wissen will, was gerade vor sich geht.
Bietet man dem Harrier einen angemessenen Lebensraum,
ausreichend Bewegung und Beschäftigung, wird er
sich zu einem ruhigen, ausgeglichenen Hundepartner mit
hoher Toleranzgrenze entwickeln. Die Lebenserwartung
des Jagdtalents liegt bei etwa zehn bis zwölf Jahren.
© 2011ChKrb
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