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Hautparasiten beim Hund
, die Milben
Bei Milbenbefall ist immer der Tierarzt aufzusuchen!
MILBEN
Milben sind Mikroskopisch kleine Lebewesen, die im Ohr
oder im Fell des Hundes leben. Deren Ausscheidungen
lösen Juckreiz aus, können beim Hund zum Auftreten
von Räude führen oder beim Menschen eine Tierhaarallergie
auslösen.
| Milben gibt es in verschiedenen Hautbereichen.
Einige leben auf der Haut und ernähren sich
von Hautschuppen, andere leben in den Haarfollikeln
und in tieferen Hautschichten und verursachen langwierige
und zum Teil therapieresistente Hauterkrankungen
mit mehr oder weniger starken Juckreiz. |
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Die Ohrmilben
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Fast alle Milben werden in der Regel
kaum größer als 0,5 mm und existieren
nunmehr schon seit mindestens 300 Millionen Jahren. |
Ohrmilben führen oft dazu, dass die Ohren Ihres
Tieres schwarz verkrustet sind. Dabei handelt es sich
bei den schwarzen dicken Belaegen um Ohrmilbenschmutz.
Diese kleinen Milben, wissenschaftlich Otodectes cynotis
genannt, sind eine der verbreitetsten Parasiten der
Fleischfresser. Befallen werden meistens der äussere
Gehörgang und die innere Ohrmuschel. Vereinzelt
findet man die Parasiten auch in Stirn- und Augengegend.
Bei Befall der Katze oder des Hundes kommt es anfangs
zu Juckreiz und vermehrter Absonderung von Cerumen und
Exsudat. Dann bilden sich oft bis zu zentimeterdicke
schwarze Auflagerungen.
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Die
Tiere schütteln ständig den Kopf, kratzen
sich, und es kommt zu ausgedehnten Gehörgangsentzündungen,
der sogenannten Otitis externa parasitaria. |
Durch Kratzen entstehen dann nässende Ekzeme am
Ohrrand, Ohrgrund und Wange sowie Blutergüsse.In
schweren Fällen kommt es zum Durchbruch des Trommelfelles,
zu Mittelohrentzündung und Taubheit.
Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch
Kontakt von Tier zu Tier.
( Hund : Katze oder Hund : Hund oder Katze : Katze)
Die Sarcoptes-Räude
Wenn ein schwarzer Belag an den Ohren auftritt, der
Juckreiz verursacht, sind oft Räudemilben die Ursache.
Räudemilbenbefall muss dringend behandelt werden,
da der Hund sonst Trommelfellschäden erleidet oder
sogar taub werden kann.Der Hund krazt sich forwährend,
es bilden sich Knötchen, Bläschen und Schorf,
stellenweise fallen die Haare aus.
Sie übertragen sich durch flüchtigen Kontakt
von Tier zu Tier. Möglich ist auch eine Ansteckung
in Zwingern und Transportboxen, in denen vorher räudige
Tiere waren, oder über Haar-Kämme und Bürsten.
Zuerst fallen besonders der starke Juckreiz, blutig
gekratzte Hautpartien am Unterbauch und krustige Veränderungen
an Ellbogen und Ohrrändern auf.
Bei engem Kontakt mit einem an Sarcoptes-Räude
erkrankten Hund können die Milben auf Menschen
übergreifen, sich aber dort nicht vermehren.
Stellen Sie diese Veränderungen
fest, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen.
Dort werden in der Regel nach Diagnosenstellung
die Ohren gereinigt und anschliessend mit Salbe oder
Lotion behandelt. Diese Medikamente enthalten einen
Wirkstoff, der die Milben abtötet, den Juckreiz
mildert und die Heilung fördert. Eine mehrfache
Anwendung sollte über mehrere Tage erfolgen.
Nicht nur Ihr Hund braucht eine Milbenbehandlung
Auch sein Umfeld.Die Hundedecke,der Schlafplatz ...
Eine Milbenbehandlung nur am Hund ,ohne sein Umfeld
zu berücksichtigen,
wird nicht erfolgreich sein.In Kürze wird Ihr Hund
wieder von Milben befallen sein.
/rk
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