Der
Havaneser – unempfindlich und lebenslustig
Der Havaneser entstammt der westlichen Mittelmeer-Gegend
und verbreitete sich an der italienischen und spanischen
Küste. Zunächst nahm man an, die Rasse komme
ursprünglich aus Kuba, beziehungsweise Havanna.
Aufgrund des häufig vorkommenden tabakfarbenen
Fells erhielt er schließlich seinen Namen.
Der Havaneser ist inzwischen ein begehrter Familienhund
rund um den Erdball.
Der
muntere Geselle hat langes, weiches Deckhaar, das auch
schon mal gewellt oder mit neckischen Strähnen
versehen vorkommen kann.
Die Farbtexturen des Haarkleids variieren zwischen
weiß, und natürlich seinem Namen entsprechend,
tabakfarben bis rotbraun. Es kann mit Flecken oder Wolken
durchsetzt sein.
Man sollte das seidenweiche Fell regelmäßig
mit Bürstenstrichen pflegen.
Der drollige Havaneser
hat ein offenes, fröhliches Wesen und ist dabei
intelligent und neugierig. Ein liebenswerter
Bursche, der sich in einer Familie genauso wohlfühlt
wie bei alleinstehenden Personen.
Sein Charme hat Klasse. Immer wieder becirct er seine
Besitzer mit allerlei Schabernack und herzerweichendem
Augenaufschlag. Er liebt Schmusereien, ist verspielt
und tollt gerne mit Kindern durch die Gegend.
Er versprüht seine Lebensfreude nach allen Seiten,
ist humorvoll und gut gelaunt.
Neben seinem liebevollen Wesen, punktet er mit seinem
wachen Verstand. Deshalb will er auch beschäftigt
werden, mag Spielzeuge und Bälle. Gerne rast er
durch die Wohnung, versteckt sich oder kuschelt bei
seinen heißgeliebten Menschen.
Völlig aus dem Häuschen ist er, wenn man
ihn mit Lob und Leckerchen verwöhnt. Sein goldiges
Wesen macht es manchmal schwer, ihn konsequent zu erziehen,
aber auch dieser agile Geselle sollte gewisse Benimmregeln
befolgen.
Klug wie er ist, begreift er fluchs, was man von ihm
will, weiß allerdings Schwächen zu seinem
Vorteil auzunutzen. Absolut menschenbezogen hängt
er sein Hundeherz an seinen Besitzer, ist zutraulich
und glücklich, wenn er Aufmerksamkeit bekommt.
Beachtet man ihn nicht, wird er einiges anstellen, damit
man sich ihm zuwendet.
Durch seine Anpassungsfähigkeit ist er in der
Lage wie verrückt durch den Garten zu toben und
im nächsten Moment ruhig an der Seite seines Halters
zu verweilen.
Er scheint eine Art sechsten
Sinn zu haben, kann Stimmungen erspüren. Gerade
ältere Menschen erfreuen sich an dem freundlichen
Racker. Er sorgt dafür, das keine Langeweile aufkommt
und fordert den fälligen Spaziergang vehement ein.
Der Havaneser gilt als robust und unempfindlich und
ist keineswegs ein reiner Schoßhund.
Als Wohnungshund ist
er ideal. Ein stilles Rüchzugsplätzchen
in Form eines Körbchens oder Hundebetts erfreut
den drolligen Vierbeiner. Genauso gerne schmeißt
er sich aber auf Sofa oder Sessel, sofern es ihm erlaubt
ist. Dann träumt er vor sich hin, fühlt sich
geborgen und sicher.
Die meisten Menschen verfallen dem Havaneser auf Anhieb.
Gesundheitliche Probleme wie Gelenksdysplasien kennt
er nicht. Seriöse Züchter achten auf eine
sorgsame Zuchtauswahl und untersuchen ihre Zöglinge
regelmäßig.
Wer einen kleinen Hund mit einem goldenen Herzen und
fröhlichen Charakterzügen sucht, findet im
Havaneser sicher den Kamerad für's Leben.
© 2011ChKrb
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