| Wir
halten es für einen Fehler "Hierarchie - Dominanz
- Rangeinweisung" als veraltet abzutun,
und die Humanphysiologie auf Hunde anzuwenden.
Hunde brauchen klare Regeln,
an die sie sich halten können, also eine konsequente
Erziehung. Die Kunst in der Hundeerziehung liegt darin,
dem Hund deutliche Grenzen aufzuzeigen und ihm trotzdem
zugleich auch seine hündische Freiheit und Entfaltungsmöglichkeit
zu belassen.
Hunde
leben in Hierarchie und nicht in Demokratie.
Jeder
Hund braucht Erziehung.Gegenseitigs
Vertrauen ist wichtig.
Ihr
Hund muß immer Wissen , wo die Grenzen sind.
Ihr
Hund braucht ganz klare Regeln.
Für
uns Menschen ganz banal-Hunde denken anders |
Beisshemmung des Welpen
Sozialisierung
Wer ist der Boss?
Kinder und Hund
Die Intelligenz des Hundes
Info
von Edith Kirchberger
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- HUNDE SIND KEINE MENSCHEN.
Sie haben nicht die gleichen Bedürfnisse wie wir und sie
interpretieren die Welt ganz anders. Hunde lassen sich von schicker
Hunde-Bekleidung, teuren Spielsachen, großen Häusern
oder Berufskarrieren nicht beeindrucken. Sie wünschen sich
regelmäßige Auslastung, einen verlässlichen Anführer
sowie verdiente und angemessene Zuneigung.
- ZUNEIGUNG ZUM FALSCHEN ZEITPUNKT
KANN ÄNGSTE FÖRDERN UND EINEN UNSICHEREN CHARAKTER BEGÜNSTIGEN.
Lobe niemals einen frustrierten, nervösen, angespannten,
agressiven oder ängstlichen Hund. Es würde
den Hund nicht beruhigen, sondern ihn nur in seinem
negativen Verhalten bestätigen. Gib ihm Zuneigung
nach Übungseinheiten, nach dem Essen, nachdem
er unerwünschtes Verhalten in gewünschtes
Verhalten geändert hat, nach Erfüllen einer
Regel oder eines Kommandos oder sobald er eine ruhige
Haltung eingenommen hat.
- HUNDE ENTDECKEN DIE WELT MIT
IHRER NASE, AUGEN UND DANN DEN OHREN.
Viele Menschen kommunizieren mit ihrem Hund „rückwärts“,
nutzen erst Sprachsignale, dann Gesten und ignorieren
für gewöhnlich den Geruch. Wenn man einen
Hund zum ersten Mal trifft, kann man sein Vertrauen
aufbauen, in dem man ihn erst den Geruch entdecken
lässt, bevor man Augenkontakt aufnimmt oder ihn
anspricht.
- ES LIEGT NICHT AN DER RASSE.
Viele Menschen sehen die Ursache für Verhaltensprobleme
in der Rasse des Hundes. Obgleich verschiedene Hunderassen
gezüchtet wurden, um bestimmte Eigenschaften
stärker zu entwickeln, so teilen dennoch alle
Hunde ihre angeborenen Fähigkeiten. Sich einen
Hund auszuwählen, der das gleiche Energievermögen
und die gleiche Lebensführung besitzt wie man
selber , ist viel wichtiger, als eine bestimmte Rasse.
- HUNDE BRAUCHEN FÜHRUNG.
Ohne einen verlässlichen Anführer fühlt sich ein
Hund unsicher und kann Probleme entwickeln ,zum Beispiel Neurosen,
Ängste oder Aggressionen.
Um sich als Hundehalter durchzusetzen, muss man die Regeln bestimmen
und sich an die Leitlinie „Üben, Disziplin und Zuneigung“
halten./Cesar Millan Cesar Millan hat mehr
als zwanzig Jahre Erfahrung und ist einer der begehrtesten Experten
für Hundeerziehung und Hunderehabilitation in den Vereinigten
Staaten.
Alle
Probleme, die wir mit unseren Hunden haben, wurzeln in der Meinung
unserer Hunde, dass nicht wir, ihre Besitzer, sondern sie die Anführer
ihres speziellen Rudels seien.
Jan Fennell

"Jetzt gehst Du gleich nochmal
raus,
kommst wieder rein und sagst bitte, klar?"
Autorität überzeugt,
nicht aber autoritäres Machtgehabe.
Wer seinem Hund mit drakonischen Zwangsmaßnahmen,
Gewaltausbrüchen, Härte, Druck, Strafe, Schlagen,
Schreien, Schimpfen und barschem Kommandieren zeigen
will, wer der Herr im Hause ist, hat die Schlacht schon
von vornherein verloren. /rk
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