| Ihr
Hund kann nicht wissen und selbst entscheiden, was gut
und schlecht für seine Gesundheit ist. Hier ist
er 100%ig auf Ihre Fürsorge angewiesen. Insbesondere
gilt dies für die richtige und ausgewogene Ernährung
im Sinne eines gesunden, langen und vitalen Lebens.
Was macht ausgewogenes
Futter aus?
Bekommen unsere Hunde über einen längeren
Zeitraum hinweg minderwertiges Futter bzw. Futter, das
der jeweiligen Tierart nicht entspricht, stellen sich
Unbefindlichkeitszustände, Allergien und Krankheiten
ein.
Quantität und Qualität sowie die Vielfalt
von lebenswichtigen Nährstoffen machen den Wert
eines ausgewogenen Futters aus, welches sich am spezifischen
Bedarf von Hunden oder Katzen orientiert. Hochwertige
Sorten Hundefutter verwenden nur das beste Fleisch als
Proteinquelle. Hunde und Katzen sind Fleischfresser
Das Wort Premium
Es kommt vor, dass dem Verbraucher nur eine hohe Qualität
des Produktes suggeriert wird um einen höheren
Preis zu rechtfertigen. Da der Begriff marken- und kennzeichnungsrechtlich
nicht geschützt ist und somit beliebig verwendet
werden kann, bietet er dem Verbraucher beim Einkauf
keine Entscheidungshilfe.
- Ist das Futter kaltgepresst oder extrudiert? Kaltgepresst
ist schonender hergestellt und quillt im Magen nicht
auf.
- Nur wenn „Fleisch“ draufsteht wird auch
Fleisch verarbeitet.
- Wie hoch ist der Fleischanteil? Bezieht sich die
Höhe des Fleischanteils auf das fertige Produkt
oder ist nur Frischfleisch angegeben?
- Haben die eingesetzten Produkte Lebensmittelqualität?
- Werden ausschließlich zugabenfreie, nichtmanipulierte
Zutaten bei allen Vorprodukten (garantiert, kontrolliert)
verwendet?
In Deutschland ist die Deklaration von beigefügten
Zusatzstoffen nur für das Endprodukt Vorschrift.
Für bereits manipulierte Vorprodukte durch krankheitshemmende
(Antibiotika) oder wachstumsfördernde Stoffe (Hormone),
Insekt- und Pestizide, Konservierungsmittel greift diese
Vorschrift nicht.
Zitat - Thema Zusatzstoffe:"Ich
kann eigentlich nix entdecken, was wirklich schädlich
für den Hund sein könnte, auch wenn ich bei
einigen Zutaten irgendwie nicht so ganz weiß,
weshalb die drin sein sollen." . . .
Beim
Einkauf von Katzenfutter oder Hundefutter sollte man
wählerisch sein, sich die Herstellerfirma gut ansehen
und den Produkthinweisen auf den Verpackungen Aufmerksamkeit
schenken.
Wer Gutes
verwendet, der schreibt dies auch drauf.
Das Deutsche Tierhilfswerk
empfiehlt verschiedene Sorten Fertigfutter zu
kaufen und dadurch für Abwechslung im Futternapf
zu sorgen.
Nicht bei
Futterallergie oder Diät !
Hochwertiges Futter
- keine chemischen Farbstoffe, Zusätze, Konservierungsstoffe
und künstlichen Antioxidantien
- keine Füllstoffe
- keine Lockstoffe
- keine Fettzugaben
- keine Pflanzen und Getreidemehle bei der Feuchtnahrung
- keine Tiermehle (Kadavermehle und Schlachtabfälle)
- schonende Zubereitung und Kaltabfüllung
- Fleischanteil von über 50 Prozent unter ausschließlicher
Verwendung von Fleisch, das auch für den Verzehr
durch den Menschen zugelassen wurde
Vorzüge des Bio-Hundefutters
im Vergleich
zum konventionell erzeugten Fertigfutter:
- Keine Medikamentenrückstände im Futter
- Keine tierquälerische und ungesunde Massentierhaltung
- Keine Abfälle (Lebensmittelqualität)
- Keine Tierversuche
- Keine Gentechnik
- Die Verwendung einer Fleischsorte pro Mahlzeit
sorgt für bessere Verdaulichkeit
- Kein Zucker, keine Lockstoffe oder ähnliches
- Alle Inhaltsstoffe sind klar deklariert, so dass
sich das Bio-Futter auch für eine Ausschlussdiät,
zum Beispiel bei allergischen Hunden eignet.
- Der Organismus des Hundes wird weniger belastet,
weil deutlich weniger unverdauliche und schwer verdauliche
Stoffe im Futter sind.
Wer
Spass daran hat, seinen
Hund selber zu versorgen, der sollte dies ruhig tun
und sich nicht zu sehr verunsichern lassen, durch die
Angaben von Fertigfutter - Befürwortern.
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Der Kunstgriff:
Abwechslung. Um ausgewogen zu füttern, muss man
dem Hund nicht bei jeder Mahlzeit alle notwendigen
Nährstoffe kredenzen.
Ausgewogenheit geschieht über Tage und Wochen.
Der Umgang mit den Basisbestandteilen des Tierfutters
nicht "jedermanns / jederfraus Sache".
Definitiv schlecht für das Tier ist das überwiegende
Verfüttern von Essensresten, die bei der
Zubereitung von Speisen abfallen, die eigentlich
für den Menschen bestimmt sind. |
Haustiere sind wählerisch,
sie essen beileibe nicht alles, und sie haben, wie die
Menschen, ihre Leibspeisen. Was bei Herrchen und Frauchen
der Unterschied zwischen kalter und warmer Mahlzeit,
ist bei Hund und Katze der zwischen Nass- und Trockenfutter.
Welches Hundefutter ist
besser - Trockenfutter oder Dosenfutter?
Trockenfutter hat den Vorteil, dass die Gefahr von Zahnstein
stark verringert wird, außerdem wird nur eine
geringe tägliche Futtermenge benötigt. Bei
ausschliesslicher Dosenfütterung ist eine intensivere
Zahnpflege nötig.
Optimal ist ein Mix aus
Nass- und Trockenfutter.
Trockenfutter
ist gut für die Kaumuskelatur und reinigt die Zähne,außerdem
setzt bei Trockenfutter das Sätigungsgefühl
besser ein da der Hund länger kauen muss und die
zerkleinerte Nahrung genug zeit hat im Magen anzukommen
womit ein Sättigungsgefühl eintritt.Somit
kann der Hund nicht zu viel fressen.Nassfutter führt
dem Hund zusätzliche Flüssigkeit zu und hat
einen fleischigeren Geschmack.Außerdem sorgt ein
ausgeglichenes Verhältnis zwischen Nass- und Trockenfutter
für eine optimale Kotbeschaffenheit,denn nur Trockenfutter
macht ihn zu hart und nur Nassfutter zu weich,beides
kombiniert macht ihn jedoch perfekt.
Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und
den richtigen Mix zwischen Nass- und Trockenfutter -
circa 2/3 Trockenfutter und 1/3 Nassfutter, diese Mischung
bekommt ihrem Hund gut.Dosenfutter sollte nicht kühlschrankkalt
verfüttert werden,es kann zu Verdauungsstörungen
führen.
Welpen sollten zunächst
ausschließlich Nassfutter(Welpenfutter) bekommen.
Die Zähne sind für manche "Nahkampfbrocken"
einfach noch zu weich! Futterzusätze (Vitamintabletten
etc) sind bei Alleinfuttermitteln grundsätzlich
entbehrlich.
Die sanfte Futterumstellung
- Stellen Sie das Futter nie abrupt um, sondern langsam.
Erstaunlich viele Hunde haben bei dieser
Art der Umstellung wenig oder keine Probleme. Empfindlichere
Hunde reagieren hierbei aber häufig mit Verstopfung,
Durchfall, breiigem Kot oder nach 2-3 Tagen mit einsetzendem
Appetitmangel.
1. Schritt- 80 % des bisherigen Futters 20 % der empfohlenen
Futtermenge des neuen Futters.
2. Schritt- (nach einer Woche) 60 % des bisherigen Futters
40 % der empfohlenen Futtermenge des neuen Futters
3. Schritt- (nach zwei Wochen) 40 % des bisherigen Futters
60 % der empfohlenen Futtermenge des neuen Futters
4. Schritt- (nach drei Wochen) 20 % des bisherigen Futters
80 % der empfohlenen Futtermenge des neuen Futters
5. Schritt- (nach vier Wochen) nur noch das neue Futter.
Jetzt die empfohlene Menge dem tatsächlichen Bedarf
des Hundes anpassen.
Viele Symptome wie z.B. leicht breiiger Kot, wechselnde
Kotkonsistenz, wässriger Darmsaft am Ende des Kotabsatzes,
Blähungen , die während einer Futterumstellung
auftreten, können vorübergehend für ein
paar Tage auftreten, ohne dass sie besondere Beachtung
finden müssen.
Dies liegt an der veränderten Zusammensetzung des
Futters und der damit verbundenen Umstellung innerhalb
des Stoffwechsels und der Verdauungsorgane.
Bei den heute auf den Markt befindlichen Mittel- bis
Hochpreishundefuttersorten sind in der Regel keine hochgradigen
Futterumstellungsprobleme zu erwarten.
Wenn Sie ausser der Reihe
mal Reste aus der Küche oder zur Belohnung etwas
Besonderes geben.
Das ist unbedenklich, wenn nicht mehr als 1/5 der Tagesration
aus solchen Extras besteht. Das Verhältnis der
Nahrungsbestandteile in der Gesamtration wird dadurch
nur unwesentlich verschoben. Mein Hund will nicht fressen
/rk
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