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Hundehalter und für Hunde ist der freie Auslauf
ohne Leine eine Notwendigkeit und eine Freude zugleich.
Spaziergänge durch die Wälder sind am schönsten,
wenn alle Teilnehmer entspannt und zufrieden wieder
zu Hause ankommen.
Wie
für alle anderen Freizeitnutzer des Waldes gilt
auch für Hundehalter das Gebot der
gegenseitigen Rücksichtnahme. Nicht jeder Spaziergänger
freut sich, wenn ein 40 Kilogramm-Hund auf ihn oder
sie zusteuert und zum freudigen Sprung ansetzt. Insbesondere
in stark frequentierten Waldgebieten sollten Hunde in
solchen Situationen bei Fuß
oder an der Leine gehen.
Hinaus ins Freie , Schnautze
in den Wind , den Gerüchen der Natur auf der Spur
,
auf und davon , und ...zurück zum Halter ...
Das
Landesforstgesetz sagt in § 2 Abs.3: „Betreten
des Waldes: Wer den Wald betritt, hat sich so zu verhalten,
dass die Lebensgemeinschaft Wald und die Bewirtschaftung
des Waldes nicht gestört, der Wald nicht gefährdet,
beschädigt oder verunreinigt wird, sowie andere
schützenswerte Interessen des Waldbesitzer und
die Erholung anderer nicht unzumutbar beeinträchtigt
werden. Im Wald dürfen Hunde außerhalb von
Wegen nur angeleint mitgeführt werden."
Die Regeln über das Anleinen von Hunden finden
Sie in Verordnungen der jeweiligen Stadt oder Gemeinde.Meist
ist dies so geregelt, dass für benannte Gebiete
eine Leinenpflicht besteht.Außerhalb dieser Gebiete
besteht keine generelle Leinenpflicht.Gebiete in denen
immer Leinenzwang für Hunde besteht sind in der
Regel durch Schilder eindeutig gekennzeichnet.
Hunde dürfen nur
auf den Waldwegen frei laufen.
Sobald die Wege verlassen werden, müssen alle Hunde,angeleint
werden.Auf Waldwegen dürfen Hunde frei laufen,
wenn sie die Erholung anderer Waldbesucher nicht beeinträchtigen
und Wildtiere nicht gefährden.
„Gefährliche Hunde“ (Kategorie 3)
und „Hunde der Anlagen 1 und 2“ (Kategorie
4) sind auch auf Waldwegen anzuleinen.Zusätzlich
ist ein Maulkorb erforderlich.
Müssen Hunde in Wald und Feld an die Leine ?
Hunde beim Waldspaziergang
im Winter bitte nicht von der Leine lassen
Zur
Schonung von Rehen und Hirschen sollten Hunde derzeit
beim Waldspaziergang auf keinen Fall von der Leine gelassen
werden. Auch die Halter sollten unbedingt auf den Wegen
bleiben, rät der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV)
in Bonn.
Um mit der momentanen Eiseskälte zu Recht zu
kommen, leben die Wildtiere in einer Art Energiesparmodus.
Dazu gehört, dass ihre Herzschlagfrequenz deutlich
herabgesetzt ist. "Das macht sie empfindlicher
gegen Störungen", erklärt Torsten Reinwald
vom DJV.
Auch die Halter sollten
unbedingt auf den Wegen bleiben.
Werden die Tiere in dieser Situation von einem Hund
gehetzt, kann das im schlimmsten Fall zum Herzschlag
führen. Sehen sie sich im Winter plötzlich
einem Fußgänger gegenüber, der ins Unterholz
vorgedrungen ist, bedeutet das ebenfalls Stress für
sie. "Teils bleiben sie stoisch stehen, wenn man
ihnen zu nahe kommt. Viele missdeuten das als Zutraulichkeit."
Wenn die Wildtiere aufgeschreckt werden, steigt ihr
Energiebedarf, sagt Reinwald. In Ermangelung anderer
Nahrungsquellen stillen sie ihren Hunger dann oft an
der Rinde oder an Ästen von Bäumen und können
ihnen dadurch Schaden zufügen.
/rk
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