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Hunde in Deutschland sichern 100 000 Arbeitsplätze.
40 bis 60 Hunde "finanzieren" einen Arbeitsplatz.Es
wird leicht übersehen, was für einen enormen
Wirtschaftsfaktor unsere Hunde darstellen.
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Hunde
steigern nicht nur die Lebensqualität von
Herrchen und Frauchen.
Bundesweit sind rund 100000 Arbeitsplätze
direkt oder indirekt mit der Haltung von Hunden
verbunden.
Das zeigt eine Studie, die die Professorin für
Volkswirtschaftslehre, Renate Ohr, und Mitarbeiter
Dr. Götz Zeddies im Auftrag des Industrieverbands
Heimtierbedarf erstellten. |
Ein Dreiviertel Jahr lang werteten die beiden Wissenschaftler
Statistiken aus, recherchierten am Telefon und befragten
200 Hundehalter.Die Ergebnisse ihrer „Ökonomischen
Gesamtbetrachtung der Hundehaltung in Deutschland”
füllen 35 Seiten.
Danach schafft die Hundebranche,
die 5 Milliarden Euro im Jahr umsetzt,
insgesamt 100 000 Arbeitsplätze.
Allein für Hundenahrung werden pro Jahr etwa 1,8Milliarden
Euro ausgegeben,
knapp die Hälfte davon für Fertignahrung.1000
Euro geben Herrchen und Frauchen im Schnitt jährlich
für ihre vierbeinigen Gefährten aus, ermittelten
die Autoren. Das meiste wird für Futter ausgegeben(300-600Euro),
der Rest für Zubehör und Tierarzt.Züchter
verkaufen Hundewelpen für durchschnittlich 1000
Euro.Der Preis für Rassehunde kann bis zu 3000
Euro liegen. Mischlinge gibt es dagegen schon für
ein paar hundert Euro.
Von Deutschlands 13.800 Tierärzten kümmerten
sich umgerechnet 6900 Mediziner ausschließlich
um Hunde. Hinzu kämen noch einmal anderthalb Mal
so viele Tierarzthelfer.
Die Bandbreite der Erwerbsmöglichkeiten
ist groß. Sie reicht von A (Angestellte
im Hundebuchverlag) bis Z (Zubehörverkäufer).
Auch die Beschäftigten in Hundefutterproduktion
und -handel gehören dazu. Es gibt unzählige
Menschen, die sich ihren Arbeitsplatz rund um den Hund
selbst schaffen.
Hundegestützte Verfahrensweisen nehmen im therapeutischen
und pädagogischen Repertoir einen immer größeren
Stellenwert ein.
Solange Menschen denken, dass
Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen,
dass Menschen nicht denken.
Zitat von Arthur Schopenhauer
Seit der Kampfhundediskussion
blühten die Geschäfte der 765 deutschen Hundeschulen.
Deren
geschätzter Jahresumsatz liege bei 38 Millionen
Euro. Pudel, Terrier und Schnauzer, in Deutschland insgesamt
500.000 Tiere, müssen zwei bis vier Mal im Jahr
zum Scheren und Trimmen ihrer Haarpracht in einen der
1350 Hundesalons. In den Ferien kümmern sich 250
Hundepensionen um Vierbeiner. Ausgesetzte oder verwahrloste
Hunde landen in einem der Tierheime. 500 Heime unterhält
allein der Deutsche Tierschutzbund. Dort nehmen sich
etwa 1000 hauptberufliche Pfleger der Tiere an.
90 Prozent der deutschen Hunde werden am Ende ihres
Lebens vom Tierarzt eingeschläfert, der sich in
neun von zehn Fällen auch um die Entsorgung der
Tierkörper kümmert. Einige Halter ziehen es
dagegen vor, die Dienste eines der 80 Tierbestattungsunternehmen
in Anspruch zu nehmen. In Deutschland gibt es 120 Tierfriedhöfe.
/rk
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