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Hunde teilen mit uns Menschen die gleichen Krankheiten
Wohlstandskrankheiten, bedingt durch Ernährung/Umweltgifte und zu wenig Bewegung.

Als Begleiter des Menschen seit Jahrtausenden hat der Hund auch die Krankheiten seines Halters übernommen.

Krebs, Epilepsie, Nachtblindheit und Grüner Star ... sind nach Angaben von Wissenschaftlern unter unseren Hunden genauso verbreitet wie unter Menschen.

Hinzugekommen sind Genetische Vererbungen die von Rasse zu Rasse und noch mehr innerhalb der einzelnen Linien der Zucht variieren.

Grund dafür ist, dass der Hund die Umwelt, das Wasser und häufig auch die Nahrungsmittel seines Herrchens oder Frauchens teilt, wie Forscher auf der Jahrestagung der American Association for the Advancement of Science in Seattle berichteten. Die Untersuchung des Erbguts der Hunde und der genetischen Ursachen ihrer Krankheiten könnte deshalb auch dem Menschen zu Gute kommen, stellte Gordon Lark von der University of Utah in Aussicht.

Mit zunehmendem Alter treten auch bei Hunden genau wie beim Menschen Krankheiten und Beschwerden häufiger wie in jungen Jahren auf. Die Leistungsfähigkeit des Körpers läßt nach. Altersbedingte Erkrankungen beeinträchtigen den Gesundheitszustand. Geruchssinn, Augen und Ohren sind oft in ihrer Leistung vermindert. Zu den häufigsten Erkrankungen des älteren Hundes zählen Abnutzungserscheinungen an Knochen und Gelenken, an inneren Organen oder allgemein einen verminderte Leistungsfähigkeit.

Es sind gegenwärtig etwa 200 Krankheiten bekannt, die sowohl bei einem Tier wie auch beim Menschen vorkommen und in beide Richtungen übertragen werden können.Als Zoonosen werden diese Krankheiten bezeichnet. Die Zunahme der Erkrankungen in den letzten Jahren kann man sicher auf den intensiveren Kontakt zwischen Mensch und Tier im Rahmen der Haustierhaltung zurückführen, aber auch auf die häufigeren Fernreisen, von denen manchmal ein neues Haustier mitgebracht wird.

Die häufigste Übertragungsrichtung ist die vom Tier auf den Menschen.
Es gibt nur wenige Erkrankungen, die vom Menschen auf das Tier übertragen werden, beispielsweise die einseitige Übertragung der Tuberkulose vom Menschen auf den Hund.Da einige der Zoonosen für den Menschen lebensbedrohlich sein können, ist eine gewisse Hygiene im Umgang mit Haustieren sehr sinnvoll. Und natürlich gibt es bei einigen von ihnen gute Vorbeugungsmaßnahmen, zum Beispiel durch Impfungen, Entwurmungen und die Bekämpfung von Hautparasiten.

Die Auswirkungen und Ausprägung einer Zoonose und der Erkrankung auf die Katze oder den Hund sind unter Umständen andere als beim Menschen. Was beim Menschen gefährlich sein kann, kann durchaus beim Tier eine harmlose Infektion darstellen.

Menschen mit einem durch eine andere Erkrankung schon stark geschwächten oder gar vollständig funktionsunfähigen Immunsystem ,immunschwache Menschen, wie zum Beispiel alte Menschen oder Kinder, sind zusätzlich der Gefahr ausgesetzt, sich mit Erregern zu infizieren, die normalerweise bei Menschen nicht zu Infektionen führen.
Eine spezielle Gefahr besteht für Schwangere. Manche Zoonosen können eine Schädigung des Fötus verursachen. Auch Neugeborene haben noch ein relativ schwaches Immunsystem und können durch sonst harmlose Infektionen stark gefährdet werden. Noch stärker gefährdet sind besonders Kinder, die nicht gestillt werden, da gerade durch die Muttermilch auch die mütterlichen Abwehrkräfte auf den Säugling mit übertragen werden.

Eine besondere Gefahr geht von der steigenden Beliebtheit exotischer Tiere aus, besonders wenn diese Tiere unkontrolliert Importiert oder gezüchtet worden sind. Diese Tiere können auch als Vektor von artuntypischen Krankheiten fungieren. Nicht alle Krankheiten bei diesen Tieren und somit auch die Zoonosen sind bislang immer vollständig erforscht. Unbekannte oder seltene Erreger können daher eine Diagnose erschweren und damit die rechtzeitige Einleitung einer zielgerichteten Therapie verhindern, soweit eine solche überhaupt vorhanden ist.

Unterstützen Sie den Biorhythmus des Hundes

  • Der Tagesablauf eines Hundes sollte nach Möglichkeit keinen Schwankungen unterliegen. Spaziergänge sollten möglichst immer zu den gleichen Tageszeiten erfolgen.
  • Ihr Hund sollte die Möglichkeit haben, an den Rhythmen der Natur teilzunehmen, besonders aber an dem Tag-Nachtrhythmus. Praktisch ein Schlafplatz , der durch Tageslicht beleuchtet wird.
  • Der Spruch "Schlafende Hunde weckt man nicht", sollte im eigentlichen Sinn befolgt werden.
  • Regelmäßige körperliche Aktivität ist ein direktes Training für viele Organsysteme, z.B. den Bewegungsapparat. Durch gesteigerten Energieverbrauch wirkt sie auch Übergewicht entgegen.
  • Wird Medikamenteneinnahme bei kranken Hunden notwendig, sollte der Einnahmezeitpunkt genau mit dem Tierarzt besprochen werden. Zahlreiche Medikamente haben aufgrund der, im Tagesablauf unterschiedlichen Stoffwechselabläufe auch unterschiedliche Wirkungen.
  • Egal wie oft der Hund am Tag gefüttert wird , sollte dies immer zur gleichen Tageszeit erfolgen. Besonders die Ausscheidung wird hierdurch erleichtert, Verstopfung wird selten.
  • Nach Möglichkeit ist eine hochwertig, artgerechte Vollnahrung zu verwenden, um Störungen der Organfunktionen, ernährungsbedingten Erkrankungen und anderen Folgen falscher Ernährung vorzubeugen.

/RK

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