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Neben
Alarmanlagen und Sicherheitstüren gelten Hunde
als bester Schutz vor Dieben.
Der Hund braucht weder groß oder abgerichtet
zu sein - Hauptsache, er bellt. Ein Einbrecher wird
jedes zusätzliche Risiko vermeiden.Frauchen/ Herrchen
oder Nachbarn könnten vom Hundegebell alamiert
werden.Ein Hund ist für Einbrecher abschreckend.
Neben mechanischen Schutzmaßnahmen empfiehlt
die Polizei in ihrem Strategie-Papier, sich einen Wachhund
zuzulegen. Dieser Ansicht ist auch Josef Niederl, Ausbildner
von Schutzhunden. "Alarmanlagen und Fenstersicherungen
bieten nur bedingt Schutz, ein Familien-Schutzhund ist
zweifellos die bessere Lösung".
Etwa 300 Mal am Tag wird
in Deutschland eingebrochen.
Die beliebteste Jahreszeit für Einbrüche ist
nicht die Ferienzeit, sondern die dunkle Jahrezeit von
November bis Januar. Die Täter kommen hauptsächlich
in den frühen Abendstunden zwischen 17 und 20.00
Uhr.
Zu drei Vierteln wird in Mehrfamilienhäusern
eingebrochen. Meist in Etagenwohnungen. Nur zu einem
Viertel in Einfamilienhäusern.Diese sind oft besser
gesichert. Die Polizei kann das Vorurteil "Bei
mir ist sowieso nichts zu holen!" nicht bestätigen.
Eingebrochen wird überall, wo die Gelegenheit günstig
scheint.Die durchschnittliche Einbruchszeit liegt zwischen
15 und 30 Sekunden.
Gekippte Fenster, Haustüren, die nur ins Schloss
gezogen, anstatt richtig abgeschlossen werden lädt
ungebetene Gäste ein.
Einschlägig vorbestrafte
Häftlinge wurden befragt, welche Schutzmaßnahmen
am effektivsten sind.
Mehr als 50 Prozent der Befragten gaben an, sie würden
nie in ein Haus oder eine Wohnung eindringen, in der
ein Hund lebt.
Auf die Größe
des Hundes kommt es dabei nicht an.
Gebell hinter der Wohnungstür ist für Leute
mit bösen Absichten auf jeden Fall ein Grund, das
Weite zu suchen. Er weiß ja nicht, ob das Getöse
hinter der Tür von einem beherzten Winzling auf
vier Pfoten oder einem zum Schutzhund ausgebildeten
Deutschen Schäferhund kommt. Und Gebell veranlasst
aufmerksame Nachbarn und Hausbewohner nachzuschauen,
was los ist. Wenn eine Alarmanlage losheult, ist der
Täter meist bereits im "Objekt der Begierde"
und kann zumindest einiges an Wertgegenständen
mitnehmen. Wenn hingegen ein Hund hinter der Tür
knurrt und bellt, kommt der Einbrecher gar nicht erst
hinein.
Neben dem Wachinstinkt
gibt es noch körperliche Eigenschaften,
die den Hund zur lebenden Alarmanlage machen. Ein Hund
hört um vieles besser als wir Menschen. Hundeohren
nehmen Schwingungen wahr, die weit jenseits unserer
Wahrnehmung liegen. Damit hört er ein Geräusch
lange, bevor wir irgendetwas wahrnehmen.
Hundeaugen nehmen Bewegungen
wahr, die uns entgehen, da Hunde ein
wesentlich breiteres Blickfeld haben als Menschen. Auch
sehen sie bei zunehmender Dunkelheit besser als wir.
Die Alarmanlage Marke "Hund" ist immer betriebsbereit,
ohne dass man sie "einschalten" muss -sogar
bei einem Stromausfall.
Am größten
ist der Schutz, wenn der Hund nicht im Garten ist, sondern
im Haus.
Im Garten könnte der Hund von findigen Ganoven
mit Futterstücken, die mit Betäubungsmitteln
präpariert wurden, abgelenkt werden.

Die Symbiose Mensch -
Hund
Die Menschen haben ihn sich deshalb seit Jahrtausenden
zum schützenden Begleiter gehalten. Schon ihre
ersten festen Hütten und Höfe wurden von Hunden
umkreist und bewacht. Der Hund verteidigt sein Revier,
das er als Eigentum seiner Familie - seines Rudels -
betrachtet. Droht Gefahr, so bellt er zunächst
einmal, um sie abzuwehren...
/rk
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