| Sie
sollten Ihren Hund im richtigen Moment loben und strafen
Das Wichtigste bei der Hundeerziehung ist das Lob.
"Man muß einen Hund loben, wenn er gehorcht.
Man muß ihn loben, sobald er bei einem neuen Befehl
den ersten Ansatz macht, es richtig zu machen, man muß
ihn loben, wenn er unaufgefordert etwas richtig macht.
Man lobe ihn, wenn er einfach nur einfühlsam und
freundlich reagiert. Und man lobe ihn ausführlich."
Es gibt keinen einzigen
Hund, den man allein mit Strafe erziehen könnte - aber
einen Hund allein mit Lob zu erziehen könnte durchaus
funktionieren
Unsere Hunde lernen durch
Erfahrung.
Diese Eigenschaft lässt sich sehr gut für
die Erziehung nutzen. Tut der Hund das richtige, wird
er gelobt und lernt so, dass diese Handlung gut war.
Macht der Hund etwas was er nicht soll, wird er bestraft
und lernt so das das nicht OK war.
| Als
Lob eignen sich freundliche Worte, Streicheleinheiten
und kleine Leckereien. |
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Die Bestrafung des Hundes ist
ein schwieriges Thema.
Gehen Sie damit so vorsichtig um, als wäre
jede Strafe ein
Vermögen wert!
Eric H.W. Aldington
Hunde können ihren Gefühlsausdruck
kaum bewußt kontrollieren , sie haben wenig
Chancen, uns Menschen erfolgreich zu belügen.
Gefühle wie Freude, Trauer, Schmerz, Unsicherheit,
Angst und Zuneigung teilt der Hund uns durch seine
"Hundesprache" mit.
Man kann dem Hund alles anvertrauen.Er hört
geduldig zu, stellt keine unangenehmen Fragen
und behält die ihm anvertrauten Geheimnisse
für sich.
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Schläge, Tritte und andere körperliche Strafen
sind ungeeignet da sie der Hund nicht mit seinem Verhalten
verbindet und Angst vor dem Menschen bekommt. Ein Hund
mit Angst wird unberechenbar und kann auch mal zu beißen.
Unsere Hunde besitzten
von Natur aus die Fähigkeit, feinste
Unterschiede in unserer Stimme zu hören.Zudem sind Sie
perfekte Beobachter.Selbst kleinste Stimmungsschwankungen
bei uns bekommen unser Hunde sofort mit.Psychologen
würden sich "mit so einer Gabe" Glücklich
schätzen.
Wie kann man Hunde loben?
- Hunde kann man durch Streicheln loben.
- Hunde kann man durch Leckerlies loben.
- Hunde kann man bestimmte Worte, wie "gut"
oder "fein" loben.
- Die Belohnung sollte sofort geschehen, damit der
Hund sie mit seinem Verhaltung in Zusammenhang bringen
kann.
Das Lob sollten Sie mit ruhiger weicher Stimme sagen
und den Hund dabei am Anfang streicheln oder ihm ein
Leckerli geben. So verbindet der Hund das Wort schnell
mit etwas positivem. Hier eignen sich zum Beispiel "Fein"
oder "Brav".
Als Tadel reichen scharfe
Worte oder Nichtbeachtung. Das Straf-Wort sollten Sie
kurz und hart aussprechen.
Eine tiefe Stimmlage macht dabei noch mehr Eindruck.
Hierfür sind besonders kurze, prägnante Ausdrücke
geeignet zum Beispiel "Aus" oder "Nein".
Lob und Tadel sollten
immer im direkten Zusammenhang mit der Handlung stehen.
Ein Lob oder Tadel hat sofort zu erfolgen.
Besonders wirksam ist
ein "Nein" wenn Sie den Hund damit schon im
Ansatz zur Handlung stoppen können. Zum Beispiel,
wenn er gerade an den Mülleimer gehen will.
Wenn Sie morgens den ausgeräumten Mülleimer
finden, ist es dagegen zu spät. Selbst wenn sie
den Hund jetzt zum Ort des "Verbrechens" schleifen,
wird er nicht verstehen, warum er geschimpft wird. Diese
Standpauke ist also kontraproduktiv und verwirrt den
Hund nur.
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In so
einem Fall ist es besser, sich auf die Lauer zu
legen und den Hund auf frischer Tat zu ertappen.
Strafen Sie Ihren Hund so wenig wie möglich und
wenn, dann im richtigen Moment. Loben Sie ihn angemessen,
wenn er Lob verdient hat. Dann haben sie bald einen
Hund, mit dem Sie sich blendend verstehen und der
freudig gehorcht./RK |
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