Der
Inka Nackthund – flinker Hausgenosse mit fröhlichen
Charaktereigenschaften
Über die Herkunft des munteren Inka oder auch
peruanischen Nackthundes herrscht Uneinigkeit und es
existieren unterschiedliche Meinungen. Manche glauben,
er entstammt der Vorinka-Zeit oder des Altertums, andere
denken an eine Entstehung erst vor wenigen Jahrhunderten.
Als Herkunftsland gilt aber Peru.
Der
kleine Inka ist schlank und geradezu von eleganter,
windhundähnlicher Statur.
Drei Größenklassen existieren, während
die kleinsten Exemplare etwa acht, die größeren
bis zu 25 Kilogramm schwer werden.
Wie der Name schon sagt,
fehlt dem Nackthund sein Fell. Die glatte
Haut schimmert in verschiedenen Grautönen oder
dunkelbraun bis zu blond. Rosafarbene Flecken zieren
diverse Punkte am Körper.
Die dünnen Haare im Gesicht und auf dem Oberkopf
geben dem nackten Kerlchen ein pfiffiges Aussehen.
Gegen starke Sonneneinstrahlung sollte die weiche Haut
mit entsprechenden Cremes geschützt werden, sonst
kann ein Sonnenbrand drohen. Auch bei klirrender Kälte
gilt es den fidelen Gesellen warm einzupacken.
Seine Ohren kann der smarte Peruaner, ganz nach Wunsch,
in aufrechte Habachtstellung oder gelassen nach hinten
ausrichten.
Der Inka Nackthund ist
clever, aufgeweckt und von fröhlichem Wesen.
Er passt sich rasch an seine Besitzer und Umgebung an,
ist anhänglich und liebenswert. Er bellt nicht
unkontrolliert, ist aber durchaus in der Lage, seine
Menschen und sein Territorium angemessen zu verteidigen.
Alles andere als feige stellt er sich schützend
in den Weg.
Seine Erziehung ist recht einfach. Mit sanften Worten,
einem gewissen Maß an Konsequenz und ordentlich
Lob und Leckerchen lässt sich der freundliche,
lernwillge Geselle schnell in die richtigen Bahnen lenken.
Seine Freude zeigt er mit überschwänglichem
Gehüpfe und Schleckereien. Er liebt Spielstunden
genauso wie Kuschelrunden auf dem Sofa.
Aber er ist auch ein sensibler Hund. Er spürt
genau, wenn sein Besitzer nicht gut gebürstet ist,
zieht sich zurück oder sitzt mit großem Augenaufschlag
an seiner Seite. Natürlich braucht auch dieser
Vierbeiner ausreichend Bewegung in Form von Spaziergängen
und Tobestunden.
Sein Charme lässt
Menschenherzen schmelzen. Manchmal kann
er regelrecht albern sein und ist zu allerlei Schabernack
aufgelegt. Hat er seine Menschen ins Herz geschlossen,
versprüht er seine Zuneigung nach allen Seiten.
Auch Kindern ist er sehr zugetan.
Als Wohnungshund ist der Inka Nackthund ideal, weil
er sich auch mit wenig Platz begnügt. Ein hübsches
Eckchen zum Träumen nimmt er dankend entgegen.
Eine Decke zum Kuscheln und allerlei Spielzeug erfreuen
den verschmusten, haarlosen Hausgenossen.
Der temperamentvolle, freundliche Bursche ist gerade
für ältere Menschen eine echte Bereicherung,
bringt er doch Schwung in die Menschenwelt. Hegt und
pflegt man sein Exemplar, hat man an dem drolligen Vierbeiner
elf bis zwölf Jahre Freude und einen wirklich anhänglichen
Begleiter an seiner Seite.
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