| Verschiedene
Hunderassen wurden von Stanley Coren (65) auf Intelligenz
untersucht.
Von Rasse zu Rasse zeigten sich grosse Unterschiede
. Einige Hunde erfassen die Situation sofort, andere
nur langsam oder gar nie.
Coren
behauptet dass Hunde-Rassen eine unterschiedliche Ausprägung
von Intelligenz aufweisen. Hunde denken, bevor sie handeln,
im Unterschied zu vielen anderen Tierarten, die sich
hauptsächlich über Instinkte leiten lassen.Bewertet
wurde die Abrichtbarkeit verschiedener Rassen mit konventionellen
Methoden - Problemlösung, Gedächtnis, Lernen.
Wie schnell bemerkt ein Hund , dass Herrchen mit ihm
Gassi gehen will . Wie lange braucht der Hund, um verstecktes
Futter zu finden . Fällt ihm auf, wenn in der Wohnung
Möbel anders stehen ?
Bei vielen Rassen gibt
es deutlich erkennbare Unterschiede im Verhalten von
Rüden und Hündinnen.
Auf den Rängen 40 bis 54 findet man Hunde mit durchschnittlicher
Arbeits- und Gehorsamsintelligenz. Sie zeigen nach zwanzig
Wiederholungen erste Anzeichen von Verständnis
und nach vierzig Wiederholungen ergibt sich eine gute
Leistung. Wenn nicht regelmäßig geübt
wird, vergessen die Hunde das eingeübte Verhalten.
Es kann sein, dass sie auffällig schwerfällig
auf die Befehle reagieren und wenn der Hundeführer
eine bestimmte Entfernung erreicht hat, so reagieren
sie unter Umständen gar nicht mehr. Hier muss man
erst die Stimme erheben oder den Befehl mehrmals geben.
Ohne Sichtkontakt zum Hund reagiert dieser fast nie.
Die "Intelligenz Liste", die er von Show-
und Trial-Richtern hat zusammenstellen lassen,
bezieht sich auf den Erfolg von Hunderassen im Bereich
Obedience auf Wettbewerbsebene.
Die intelligentesten
Hunderassen :
(Es gibt keinen eindeutigen Sieger im "Intelligenzwettstreit")
1. Border Collies
2. Poodle
3. German Shepherd
4. Golden Retriever
5. Doberman Pincher
6. Shetland Sheepdog
7. Labrador Retriever
8. Papillon
9. Rottwieler
10. Australian Cattle Dog
11. Pembrook Welsh Corgi
12. Miniature Schnauzer
Am unteren Ende der Intelligenz-Rangliste
:
106. Borzoi
107. Chow Chow
108. Bull dog
109. Basenji
110. Afghan Hound
Fest steht, dass ihr
Hund intelligenter wird , je mehr sie sich mit ihm beschäftigen
und je mehr sie ihn fordern.
Für diejenigen Hundebesitzer, für die der
IQ-Test ihres Lieblings mit einer Enttäuschung
endet, gibt es Trost. Weniger fixe Hunde langweilen
sich laut Stanley Coren nämlich nicht so schnell.
Und kluge Hunde können Nerven kosten: Sie flitzen
jedes Mal herbei, wenn der Kühlschrank geöffnet
wird, sind aber unauffindbar, wenn Herrchen nach dem
Hundeshampoo greift...
Zitat:
Ich denke mit den Hunden ist es wie mit den Menschen.
Da gibt's auch innerhalb der Rassen gescheitere und
weniger gescheite. Ich finde ja auch, dass unser der
Cleverste ist und der ist sogar ein Mischling. :-)
Zitat:
Ich glaub, man kann einem Hund "Hilflosigkeit"
oder vermeintliche Dummheit auch beibringen, indem man
ihm nie die Möglichkeit gibt, selbständig
nach Lösungen zu suchen. Und das mit den mehr oder
weniger intelligenten Hunderassen kommt drauf an, was
wir von einem Hund erwarten. Ein Jäger wird vermutlich
einen grabenden Terrier als "gescheit" betrachten,
während ein "englischer-Rasen-Fan" den
grabenden Hund vermutlich für das dümmste
auf Erden hält...
Wie klug sind Tiere ?
scinex 2005
Der
Fortschritt der Biologie, speziell der Neurowissenschaften
hebt die Tiere immer höher, zwar nicht auf den
Level des Menschen, aber doch überraschend nahe
heran.
Sie lernen Sprechen, führen akrobatische Kunststücke
aus, erkennen sich selbst im Spiegel oder retten Menschen
aus Lebensgefahr. Wissenschaftler haben in den letzten
Jahren bei den verschiedensten Tierarten erstaunliche
Fähigkeiten entdeckt. Und dies nicht nur bei Menschenaffen
oder Delfinen, die nach landläufiger Meinung ohnehin
als „kluge“ Tiere galten, sondern auch bei
Vögeln, Tintenfischen und anderen scheinbar „primitiven“
Gruppen.
Aber sind Otter, die sich einen Stein auf den Bauch
legen um Muscheln aufzuhämmern gleich intelligent?
Oder Tauben, die jeden Picasso von einem Monet unterscheiden?
Darüber streiten Wissenschaftler heute ausgiebig,
denn „objektive“ Kriterien für Intelligenz
bei Tieren gibt es nicht. Im Gegensatz zum Menschen,
wo man Intelligenz mithilfe von IQ-Tests einigermaßen,
wenn auch nicht unumstritten, messen kann, ist man bei
Tieren ausschließlich auf Beobachtungen im Labor
und in freier Natur angewiesen.
Häufig wird eine dabei entdeckte scheinbare „Cleverness“
von Tieren bei genauerer Untersuchung als reine Instinkthandlung
entlarvt, die mit Intelligenz nicht allzu viel zu tun
hat. Trotzdem sind sich die Wissenschaftler heute weitgehend
einig, dass es Intelligenz und Bewusstsein – zumindest
in Ansätzen – auch bei Tieren gibt.
Die Herstellung und die Nutzung von Werkzeugen, die
Weitergabe von Kultur, einsichtiges, vorausschauendes
Handeln, ja sogar das Empfinden und Zeigen von Emotionen
oder die Fähigkeit in Gesichtern zu „lesen“
beherrschen Tiere genauso wie der Mensch.
Kräftig ins Wanken gebracht haben die Wissenschaftler
jedenfalls mittlerweile die Sonderstellung des Menschen.
Selbst anspruchsvolle Fähigkeiten, die bisher ausschließlich
dem Homo Sapiens vorbehalten schienen, sind heutzutage
von Affen, Hunden oder Krähen bestens bekannt.
Man nimmt an, daß
beim Menschen die Intelligenz zu 51% von der Erbanlage
und zu 49% von der Umwelt abhängt. Ähnlich
soll das Verhältnis von Anlage und Erziehung auch
beim Hund sein.
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