Der
Irish Red and White Setter – leicht erziehbar,
lieb und anhänglich
Diese Rasse wurde ursprünglich auf irischen Landgütern
gezüchtet, wobei der genaue zeitliche Ursprung
wohl im 14. Jahrhundert liegt. Wahrscheinlich ist, dass
der White-Setter die ältere Rasse ist. Zu Beginn
des 20. Jahrhunderts wurde er mehr und mehr von seinem
roten Verwandten verdrängt. Zeitweise war die rot-weiße
Variante stark dezimiert. Mittlerweile ist diese Setter-Art
aber wieder im Kommen.
Das
Fell des auffällig schönen Red and White Setter
ist von beeindruckender Erscheinung. Lang, seidig mit
hübscher Befederung, glänzt es in rot und
weiß, wobei weiß die Grundfarbe darstellt.
Der “Rotweiße” ist ein ausdauernder
und kräftiger Geselle, der als ruhiger und leichter
erziehbar als sein rein-roter Artverwandter gilt. Ab
und zu ist er ein wenig reserviert. Gerade Fremden gegenüber
nimmt er lieber erstmal Abstand.
Als tüchtiger Jagdhund
steht er bei Jägern hoch im Kurs, arbeitet er doch
zuverlässig und besonnen. Im raschelnden
Herbstlaub ist er zudem, aufgrund der Farbtextur seines
Fells, gut zu sehen.
Gelehrig wie er ist, lässt er sich recht einfach
erziehen, möchte seinem Besitzer gefallen und führt
Kommandos systematisch aus. Natürlich braucht auch
dieser Hund einen Führungsstil aus Geduld und Konsequenz.
Weil er vom Charakter aber gehorsam und lieb ist, fügt
er sich rasch in die Rangfolge von “erst Mensch,
dann Tier” ein.
Bei entsprechender Ausbildung zeigt der zweifarbige
Setter hervorragende Leistungen im Jagdgebiet, ist unermüdlich
im Einsatz.
Doch nicht nur als Jagdhund mit exzellenten Vorstehmanieren
macht er sich ausgezeichnet, auch als Familienhund hat
er sich auf die vorderen Plätze vorgearbeitet.
Der clevere Geselle ist anhänglich, kinderlieb
und freundlich. Als echter Naturbursche braucht er natürlich
ausreichend Bewegung und Beschäftigung.
Sportlich wie er ist, kann er beispielsweise zum Jogging
oder zum Reitausflug mitgenommen werden. In der Natur
ist der rot-weiße Setter in seinem Element, schnüffelt
und erkundet mit Vorliebe die Umgebung. Als verlässlicher
Jagdhelfer braucht er auch außerhalb der Jagdsaison
ausreichend Ersatzbeschäftigung. Denn bei zuviel
Leckerchen kann er schon mal ein wenig aus der Fasson
geraten.
Hat der “Rotweiße” genug zu tun,
liegt er auch gerne mal entspannt bei seinen Menschen
im Haus. Er liebt Lob und Streicheleinheiten sowie allerlei
Spaß und Spiel. Am liebsten ist er den ganzen
Tag mit seinen Besitzern zusammen. Sein Territorium
sollte eine weitläufige Außenfläche
beinhalten, sodass er nach Hezenslust stöbern und
toben kann. Lange Wanderungen in freier Natur sind sein
Metier.
Ansich topfit können Setter mitunter an Gelenksdysplasien
oder Epilepsie leiden. Daher sollte man grundsätzlich
auf altersgerechte Aktivität und Ernährung,
regelmässige Tierarztkontrollen inklusive Impfungen
sowie intensive Pflege von Ohren, Augen und Fell achten.
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