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Der Karelische Bärenhund
ist eine von der FCI (Nr.48, Gr.5, Sek.2) anerkannte
finnische Hunderasse. |
| Andere Namen |
Björnhund |
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| Schulterhöhe: |
48 - 58 cm |
| Gewicht: |
20 - 23 kg |
| Ursprungsland: |
Finnland |
Herkunft
und Geschichtliches
Der Karelischer Bärenhund stammt aus Karelien,
von Hunden im finnisch-russischen Grenzgebiet
ab. Selbst finnische Hundezüchter wurden
mit dieser Rasse erst 1923 herum bekannt. Obwohl
dieser Hund lange in Karelien beheimatet ist,
liegen seine Wurzeln vermutlich auf der europäischen
Seite des Urals, in der Taiga. Er ist eng verwandt
mit den europäischen Laika Hunderassen. 1936
wurde er erstmals ausgestellt, 1943 der erste
Rassestandard festgelegt und 1945 zum heute noch
gültigen reformiert. 1949 wurde der Karelier
von der FCI offiziell anerkannt. Der Karelische
Bärenhund ist bei finnischen Jägern
sehr beliebt, auch im restlichen Skandinavien
hat er Liebhaber gefunden.
Beschreibung
Der offensichtlich mit dem Russischen Laika verwandte
Hund wird bis 58 cm groß und 23 kg schwer.
Das Haar ist relativ lang, rauh aber glatt anliegend,
reichlich Unterwolle, in schwarz, kann glanzlos
sein, braun schattiert, weiße Abzeichen
sind möglich. Die Ohren sind mittelgroß,
stehend, dreieckig, die Rute ist nach vorne gebogen
und mit weißer Spitze.
Verwendung
Der Karelier wird für die Jagd auf wehrhaftes
Wild, wie Bären und Elche eingesetzt. Der
Hund wird vom Jäger alleine losgeschickt,
um das Wild aufzustöbern und zu stellen.
Wenn der Karelier das Wild gestellt hat, bellt
er, damit der Jäger folgen kann. Diese Charaktereigenschaften
machen diese Rasse zu einem Hund, der auf keinen
Fall für "Anfänger" geeignet
ist. Die Definition "in der Nähe von
Frauchen/Herrchen bleiben" ist beim Karelischen
Bärenhund ein etwas anderer Radius, wie man
ihn von anderen Rassen kennt und bei seiner Erziehung
ist viel Geduld nötig, da er ausgesprochen
stur sein kann. Ansonsten ist er ein sehr loyaler
Familienhund.
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