Beschreibung
Dieser Ovtscharka erreicht eine Schulterhöhe zwischen
65 cm und 85 cm. Sein Haar ist schlicht, grob mit stark
entwickeltem hellerem Unterhaar. Es ist unterschiedlich
grau oder verschiedene, meist helle bis rostfarbene
Töne, auch rostfarbig, strohgelb, weiß, erdfarben,
gestreift, aber auch gescheckt und getüpfelt.
Es werden 3 Fellvarianten
unterschieden
- Langhaarig mit verlängertem Deckhaar : Das
lange Haar bildet am Hals eine Art Mähne, gut
entwickelte "Hosen" an den Hinterläufen,
dort stark "befedert". Durch das lange Haar
sieht die Rute sehr buschig und dick aus.
- Kurzhaarig – mit dichtem, verhältnismäßig
kurzem Haar, ohne Mähne, ohne "Befederung".
- Eine Übergangs-Varietät – verlängertes
Haar, aber ohne Mähne, keine "Befederung"

Beschreibung laut Kaukasische
Owtscharka Club e. V.
Der Kaukasische Ovtscharka ist ein Herdenschutzhund.
Er ist ein unbestechlicher, furchtloser und zuverlässiger
Wächter, der über einen angeborenen Schutztrieb
verfügt. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend,
misstrauisch und abweisend. Jedoch in der Familie ist
er - bei artgerechter Haltung und Erziehung - ausgeglichen,
anhänglich, kinderlieb und sensibel, aber trotzdem
nicht unterwürfig.
Nachweislich existiert die Rasse Kaukasischer Schäferhund
seit mehr als 600 Jahren. Nach Schätzungen gibt
es sie weitaus länger. Der Kaukasische Schäferhund
findet seine Verbreitung überwiegend in der vom
Kaukasus getrennten Landenge zwischen dem Schwarzen
und dem Kaspischen Meer. Die Region reicht noch bis
an die Grenzen des Irans und der Türkei. In den
riesigen Hochgebirgen schützt der Kaukase die seit
Jahrhunderten gehaltenen Schafherden vor Raubtieren
(Bären, Wölfen u.a.) und Dieben.
Der Kaukase ist ein sehr widerstandsfähiger, robuster
Hund, der problemlos im Freien leben kann, wenn er eine
wind- und wettergeschützte Unterkunft hat. Dennoch
liebt er es, da er gern in der Nähe seiner Bezugspersonen
ist, sich auch in der Wohnung aufzuhalten. Er ist deshalb
weder für eine Zwingerhaltung noch eine ausschließliche
Wohnungshaltung geeignet. Optimal für ihn ist,
freier Auslauf in einem eingezäunten Grundstück,
das er, seiner ursprünglichen Aufgabe entsprechend,
bewachen darf. Da er das Bewachen von Familie und Grundstück
sehr ernst nimmt, ist eine sichere Einzäunung eine
Grundvoraussetzung für die Haltung eines Kaukasen.
Die Erziehung muss mit viel Geduld erfolgen, denn er
kann manchmal sehr dickköpfig sein, aber gleichzeitig
mit Konsequenz und absoluter Autorität - aber ohne
Gewalt. Es ist sehr wichtig, einen Kaukasen bereits
im Welpen- und Junghundalter gut zu sozialisieren, ihm
seinen Platz in der "Familienrangordnung"
zuzuweisen und sich zeigende Aggressionen zu unterbinden.
Eine Schutzhundausbildung ist überflüssig
und gefährlich, da der Kaukase einen angeborenen
Wach- und Schutzinstinkt hat, der sich jedoch erst mit
zunehmenden Alter herausbildet, da der Kaukase ein Spätentwickler
ist. Eine Begleithundausbildung ist dagegen empfehlenswert.
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