Zur Kennzeichnung gibt
es zwei verschiedene Verfahren:
das Tätowieren und die elektronische Kennzeichnung.
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Wozu?
Zur Identifizierung wenn ein Tier fortläuft,
gestohlen wird oder einen Unfall hat.
Eine Markierung, Täto oder Chip, kann kostenlos
beim Deutschen
Tierschutzbund registriert werden.
Schon viele Haustiere
haben auf diese Weise ihr Frauchen oder ihr Herrchen
wiedergefunden. |
Wo und wie wird tätowiert?
Die Tätowierung eines Hundes erfolgt üblicherweise
in einem Ohr, es kann auch am Hinterschenkel tätowiert
werden. Im Welpenalter, wenn der Hund noch beim Züchter
ist, nimmt der Zuchtwart im Rahmen der Wurfabnahme oder
auch später bei einem erneuten Termin die Tätowierung
mit einem speziellen Gerät vor. Dabei wird jedem
Hund eine einmalige Nummer zugeordnet, die vom jeweiligen
Zuchtverband verwaltet wird. Diese Nummer erscheint
auch im Abstammungspapier, so daß sich die Identität
des Hundes immer klar erkennen läßt.
Beim Tätowieren wird Farbe in die Haut (z.B. der
Innenseite der Ohrmuschel) eingebracht, die für
immer dort verbleibt. Durch Zahlen oder Buchstaben kann
jedes Tier individuell gekennzeichnet werden. Wenn der
Hund noch nicht tätowiert ist, kann er zum Beispiel
leicht während der Narkose für eine Kastration
oder Zahnbehandlung gekennzeichnet werden.
Der Vorteil dieser
preisgünstigen Methode ist, dass sie von jeder
Person ohne Hilfsmittel erkannt werden kann.
Als Nachteil
kann bei manchen Hunden mit dunkel pigmentierten Ohrinnenflächen
angeführt werden, dass die Tätowierung schlecht
leserlich sein kann.
Tut das Tätowieren
weh?
Das Tätowieren tut dem Hund weh und er wird in
der Regel hierfür betäubt. Ist Ihr Hund noch
nicht tätowiert, können Sie ihn zum Beispiel
leicht während der nächsten Narkose für
eine Kastration oder Zahnbehandlung kennzeichnen lassen.
Was ist der Mikrochip?
Der Mikrochip ist ein winziges Teil, das mit einer Injektionsnadel
vom Tierarzt unter die Haut des Hundes gespritzt wird,
normalerweise im Hals-Schulter-Bereich. Jeder Chip hat
eine einmalige Nummer, die mit einem speziellen Lesegerät
gelesen werden kann.
Wie wird der Chip angebracht?
Der Mikrochip zu Kennzeichnung des Hundes ist so klein,
dass er ambulant mit einer Art Spritze unter die Haut
am Hals des Hundes eingeführt wird. Die tut dem
Hund nicht weh, er muß nicht betäubt werden
und kann sofort wieder mit nach Hause genommen werden.
Der Mikrochip verbleibt lebenslang an dieser Stelle
und wird gut vertragen.
Probleme mit dem Mikrochip
In seltenen Fällen treten Probleme mit dem Chip
auf, dann wandert er oder entzündet sich, so daß
er wieder entfernt werden muß.
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Der
Vorteil dieser Methode ist, dass
eine Betäubung zur Kennzeichnung nicht erforderlich
ist.
Als Nachteil
ist die Abhängigkeit von einem speziellen,
funktionierenden Lesegerät zur Erkennung
des individuellen Codes zu sehen. |
Die beim Tätowieren oder im Mikrochip (Transponder)
verwendeten Nummerncodes werden aufgeschrieben und sowohl
vom Tierarzt als auch vom Tierhalter aufbewahrt. Sie
sollten unbedingt auch zentral, zum Beispiel beim Deutschen
Tierschutzbund oder beim TASSO Haustierzentralregister
für die Bundesrepublik Deutschland e.V., Frankfurter
Str. 20, 65795 Hattersheim, gespeichert werden. Die
Registrierung ist bei diesen Stellen kostenlos.
Neue Generation von Mikrochips
21. Juli 2007
Neue Generation von Mikrochips - Biopolymer ersetzt
Glas.
Die gängigste Methode zur Kennzeichnung von Tieren
ist die Chippung. Sie erfolgt mittels eines reiskorn-großen,
sogenannten Transponders. Die handelsüblichen Produkte
der verschiedenen Hersteller zeichnen sich alle durch
ein geringes Migrationsrisiko (Wanderung des Chips im
Tier) und eine sehr gute Gewebeverträglichkeit
aus. Dazu kommt die einfache Handhabung für den
Tierarzt. Gründe für den großen Erfolg
von Mikrochips in den letzten Jahren.
Bei der neuen Transponder-Generation ersetzt ein Biopolymer-Kunststoff
die bisherige Glaskapsel. Biopolymer wird auch in der
Humanmedizin mit Erfolg angewendet. Die seit Anfang
des Jahres erhältlichen Mikrochips sind damit so
gut wie unzerbrechlich. Auch sie zeichnen sich durch
eine sehr gute Gewebeverträglichkeit aus.
/rk
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