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Hunde zumindest theoretisch fernsehen können, haben
Forscher inzwischen belegt.
Obwohl das Sehvermögen von Hunden anders ist als
das des Menschen,
können sie grundsätzlich allem folgen, was
auf dem Bildschirm vor sich geht.
Einige Einschränkungen machen
das Gesehene für Hunde jedoch so langweilig
bzw. so unangenehm, daß sie nur wenig Interesse
zeigen.
Bei Video und Fernsehen werden in Europa 25 Bilder
bzw. 50 Halbbilder pro Sekunde gezeigt, für
das menschliche Auge ausreicht.
Für
Hunde sind 50 Halbbilder zu langsam.
Die Bilder werden für "das Hundeauge"
von einem raschem Flimmern überlagert. |
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Flimmerndes Licht wird
ab einer bestimmten Frequenz als konstante Beleuchtung
wahrgenommen. Diese als Flicker Fusions
Rate bezeichnete Größe ist in Abhängigkeit
von der Lichtintensität und der Wellenlänge
Speziesspezifisch und für die Art der Photorezeptoren
unterschiedlich hoch. Sie liegt beim Menschen um 50
(Bilder pro Sekunde ) beim Hund zwischen 70 und 80 Bilder
pro Sekunde .
Bei der 100-Hz-Technik
haben auch unsere Hunde ein flimmerfreies Bild. Bei
herkömmlichen Fersehgeräten wird das Bild
50 mal pro Sekunde neu aufgebaut, die Bildwiederholfrequenz
beträgt also 50 Hz.Bei den neuen Geräten mit
100-Hz-Technik geschieht dies doppelt so häufig.100
Einzelbilder werden pro Sekunde aufbaut.
Hunde können das
Fernsehbild aus der Nähe weniger scharf auflösen
als Menschen.
Als Sehschärfe des Auges bezeichnet man die Fähigkeit
Details eines Objektes zu erkennen.
Hund können Objekte die sich näher als 30
-50 cm befinden nicht scharf sehen.
Junghunde sind meist leicht weitsichtig.Mit zunehmendem
Alter entsteht eine Kurzsichtigkeit die aber meist eine
Abweichung von +/- einer Dioptrie nicht übersteigt.
Die Sehschärfe des Menschen ist ungefähr sechsmal
besser als die des Hundes.
Das Farbsehen ist beim
Hund eingeschränkt.
Ein Hund hat zwei Farb-Sinneszellen.Wir Menschen haben
drei Arten von Farb-Sinneszellen. Dem Hund fehlen die
roten Bereiche des Farbsprektums, er sieht die Welt
wie ein Mensch mit Rot-Grün-Blindheit.
Bewegte Objekte erkennen
Hunde wesentlich besser als unbewegte.
Hunde haben ein sehr gutes Bewegungs Sehen. Das heißt,Hunde
nehmen Objekte die sich bewegen viel besser wahr als
still stehende.
Verglichen mit dem menschlichen Sehen ist das Sehvermögen
des Hundes in Bezug auf Tiefenschärfe, Farbsehen
und Sehschärfe reduziert. Qualitäten wie das
Sehen bei schlechten Lichtverhältnissen, das Wahrnehmen
von Bewegung, die Ausdehnung des Sehfeldes und das Differenzieren
von Grautönen sind wesentlich besser ausgeprägt.
Wir Menschen sehen mehr Farbe und Detail als unsere
Hunde, was aber nicht bedeutet, daß der Hund benachteiligt
ist.
Fazit:
Sie können also das Programm wechseln, ohne Ihren
Hund zu fragen.
Es sei denn, es läuft gerade die für ihn interessante
Werbung oder ein Tierfilm.
Ein Zitat:"Letztens
hat er bei so einer Tiertrainerin im TV mit geschaut.
Die übte mit einem Hund sitz. Beim Befehl "sitz"
saß unser kleiner dann auch Schwanzwedelnd ganz
brav im "sitz" vorm Fernseher. Hat nur etwas
verdutzt geguckt warum kein Leckerchen oder Lob raus
kam."
Hunde reagieren auch
auf Geräusche die für uns unhörbar sind.
Viele Halter bestätigen,daß ihre Hunde aktiv
an Tiersendungen teilnehmen.
Nicht nur auf Geräusche - auch die Tierszenen werden
intensiv betrachtet.
Interessanterweise reagieren Hunde vor dem Fernseher
auf viele Tierarten.


FUN
- Humor
Es häufen sich die Fälle, in denen Hunde nach
mehrstündigem abendlichem Fernsehen schlecht einschlafen,
schwer träumen oder tagelang stottern. Hier liegen
zweifellos ernst zu nehmende seelische Störungen
vor, an denen man
nicht länger achtlos vorübergehen darf.
Die Programme der Fernsehanstalten sind in der Regel
besser geeignet für mittelgroße, langhaarige
Hunde als für kleine kurzhaarige. Dicke Hunde wiederum
neigen erfahrungsgemäß zu politischen und
allgemeinbildenden Beiträgen, während dünne
sich mehr von Unterhaltungssendungen angesprochen fühlen.
Das heisst jedoch nicht, dass nicht auch gelegentlich
große dicke, kurzhaarige oder kleine dicke langhaarige
Hunde Freude an Sendungen haben für kleine lange,
kurzhaarige und kurze dicke langhaarige, haben können.
Leider sind in den Programmzeitschriften die Sendungen
hinsichtlich ihrer Eignung für unsere vierbeinigen
Freunde noch nicht deutlich genug gekennzeichnet. Es
muss also vorerst noch denm Gutdünken des Hundehalter
überlassen bleiben, ob er dem Drängen des
Tieres zu täglichem Fernsehgenuss nachgibt oder
nicht.
Grundsätzlich ist jedoch zu warnen vor Filmen
brutaler oder anstößiger Art. Robuste Hunde
reagieren mit Kopfschmerzen, zartere mit Schwerhörigkeit
und hartem Stuhl.
Abzuraten ist ferner von der Anschaffung eines Zweitgerätes
für den Hundeplatz. Das Tier vereinsamt und spricht
im Schlaf. Auch politische Sendungen sind oft ungeeignet.
Ein Düsseldorfer Bernhardiner litt nach der Übertragung
einer Bundestagssitzung zwei Wochen unter Schwindel
und Schluckauf.
Zusammenfassend kann gesagt werden:
Kleine dicke oder große lange Hunde und kleine
dünne, langhaarige oder dicke, kurzhaarige sollten
nicht nach 21 Uhr,langohrige dicke, kurzohrige dünne
und Hunde zwischen zwei und acht Jahren nur unter ärztlicher
Aufsicht fernsehen.
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