| Die
heutige Gesellschaft ist durch eine zunehmende Hundefeindlichkeit
geprägt.
Es ist daher erforderlich, dass sich Hundehalter mit
ihren Hunden in die Gesellschaft einfügen und rücksichtsvoll
in der Öffentlichkeit auftreten, um diesem Klima
entgegenzuwirken.
Dazu zählt:
- die Vermeidung bzw. Beseitigung von Verunreinigungen,
die durch den Hund verursacht werden.
-
Bitte
nicht auf dem Gehweg.
- Anleinen des Hundes in der Öffentlichkeit,
insbesondere in der Nähe von Spielplätzen
und Parkanlagen,
- Vermeidung von Ruhestörung durch den Hund.
Rücksicht gegenüber
Passanten
Wenn dem Hundehalter und seinem Hund Personen (z. B.
Jogger) entgegenkommen, ist besondere Rücksicht
und Vorsicht notwendig.
Der Hund ist ruhig an die Leine zu nehmen und weiterzuführen.
Durch weglaufende Menschen oder Tiere wird Jagdverhalten
angesprochen, der dann Ungehorsam des Hundes bewirken
kann.
Begegnung mit anderen
Hunden
Begegnen dem Hundehalter und seinem Hund Personen mit
angeleintem Hund ist der eigene Hund ebenfalls anzuleinen.
Der eigene Hund ist an dem entgegenkommenden Hund mit
Abstand vorbeizuführen.
Mit dem Fahrrad unterwegs
Das Fahrradtraining beginnt man frühestens mit
dem ausgewachsenen Hund, da das Knochengerüst des
Hundes erst dann der anspruchsvollen Belastung gewachsen
ist. Der Hund muss aus Sicherheitsgründen angeleint
rechts neben dem Rad laufen, vom Verkehr abgewandt.
Der Hund im Auto
Dem Hund sollte ein fester Platz im Auto zugewiesen
werden, dies ist vorzugsweise der Laderaum eines Kombis,
der durch ein Gitter oder Netz abgeteilt wird. Ebenfalls
geeignet ist der Fußraum hinter dem Fahrer- oder
Beifahrersitz, da der Hund hier bei einer Vollbremsung
keine Gefahr für die Insassen wird. Bei einem Auffahrunfall
kann ein ungesicherter Hund, der sich frei im Auto bewegt,
zu einem gefährlichen Geschoss verwandeln. Eine
befestigte Transportbox ist nach wie vor der sicherste
Aufenthaltsort für den Hund während der Autofahrt.
Für den Transport auf dem Rücksitz gibt es
spezielle Sicherheitsgurte für den Hund, so dass
sich dieser nicht ungesichert im Auto bewegen kann.
Beim Verlassen des Autos darf der Hund aus Sicherheitsgründen
nicht selbständig aus dem Fahrzeug springen, sondern
muss so lange sitzen bleiben, bis ihm das Aussteigen
erlaubt wird.
Tiergegner sind keine
schlechten Menschen
Kaum vorstellbar für Tierfans:
Es gibt auch Menschen, die mit Haustieren überhaupt
nichts anfangen können, sie sogar kategorisch ablehnen.
Tierpsychologin Krause gibt hier aber in Sachen Charakter
Entwarnung:
Menschen, die Tiere nicht mögen,
sind keine schlechten Menschen.
Entweder Sie hatten schlechte Erfahrungen mit einem
Tier und folglich Angst vor ihm oder sie können
mit Tieren einfach nichts anfangen. Das gibt es. Es
kann aber auch darauf hindeuten, dass diese Menschen
Angst vor Zärtlichkeit haben.
Ein Zitat: Meiner Erfahrung
nach haben Hunde bessere manieren...
Ich bin beruflich viel auf der Autobahn unterwegs und
muss wegen eines Rückenleidens oft Fahrpausen einlegen
und ein paar Schritte laufen. An nahezu jeden Rastplatz
in Deutschland liegen überall ekelhaft dicke Haufen
mitten auf den Wegen - und von Menschen! Obwohl an jedem
Rastplatz eine Toilette ist. Bei den Toiletten scheißen
die Leute allerdungs meist auch lieber auf die Brille
oder neben das Klo. Aber selbst wenn die Toiletten sauber
sind, scheißen die Leute mitten auf die Wege.
Das ist einfach nur widerlich.
Ich bin kein Hundebesitzer, aber meiner Erfahrung nach
haben Hunde bessere manieren. Im Gegensatz zum Menschen
scheißen die wenigstens meistens an den Rand.
/rk
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