| Das Laufen mit Hund
eine Menge Spaß und Sinn macht, hat sich bereits
herumgesprochen.
Zum Glück haben sich die neuen Generationen von
Hunden schon fast überall in Deutschland an die
laufende Bewegung gewöhnt, so daß nicht jedes
Joggerbein gleich den Jagdtrieb aktiviert.
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Einem ungeübten Hund darf
man auf keinen Fall aus dem Stand heraus einen
30 Kilometer Long-Jog zumuten. Sehnen und Muskulatur
des Hundes müssen sich wie beim Menschen
zunächst auf die neue Belastung einstellen.
Die Größe und Rasse des Hundes spielt
keine Rolle.
Kleine Hunde mit kurzen Beinen sind schneller
überfordert, als einen großen Hund,
der ganz locker mit Ihnen Schritt halten kann. |
Ist Ihr Hund ausgewachsen - so etwa mit einem Jahr
kann es losgehen. Es bleibt also Ihnen überlassen,
Ihrem Hund das Training schmackhaft zu machen - vielleicht
mit einem Leckerli als Belohnung.
Fordern aber nicht überfordern
Was
für den laufenden Sportler gilt, gilt auch für
den mitlaufenden Hund, denn anfangs wird ihm sicherlich
die nötige Kondition für einen kilometerlangen
Lauf fehlen. Das Training also nur langsam steigern.
Fordern aber nicht überfordern und vor allem regelmäßig
mit dem Hund joggen gehen. Ansonsten geht ihm schnell
die Puste aus und Ihr Training ist gelaufen. Lauf-Experte
Sperlich: "Auch Hunde müssen langsam herangeführt
werden und können nicht einfach zum Marathon-Training
mitgenommen werden."
Während Sie Hightech-Turnschuhe tragen, läuft
Ihr Hund auf ungedämpften Pfoten. Deshalb sind
weiche Waldwege gegenüber harten Asphaltstrecken
zu bevorzugen. Zudem sollten Sie Ihrem Hund vor dem
Training nicht mehr den vollen Fressnapf hinstellen.Nach
dem Fressen bitte ca. eine Stunde warten.
Ausserdem sollten Sie ständig den Laufstil des
Hundes beobachten. Hinkt dieser, kann zum Beispiel eine
Verletzung der Pfote vorliegen.Oftmals sind Steinchen
oder Scherben die Ursache.
Lässt sich der Hund zurückfallen oder hinterher
ziehen, ist eventuell eine zu hohe Temperatur schuld.
In jedem Fall sollten ausreichend Möglichkeiten
zum Trinken angeboten werden(Wasser mitführen).
| Ein
leichte Nylonhundeleine mit der "Leine-in-der-Hand-Methode"
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Die dicke Lederleine müssen
sowohl Hund als auch Sie mitschleppen - eine leichte
Nylonleine ist deshalb die bessere Wahl.Zusätzlich
ist ein Rückdämpfer zu empfehlen.
Ein Hüftgurt erlaubt einen sauberen Laufstil.Wie
gewohnt,können Sie die Arme entgegen der
Beinbewegung auszupendeln.Der Gurt um die Hüfte
ist nur zu empfehlent, wenn der Hund sehr gut
am Fuss geht.
Für bewegungsfreudige Hunde und das erste
Lauftraining eignet sich die Leine-in-der-Hand-Methode
am besten.
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Wenn Ihr Hund auf's Wort
gehorcht und Spaziergänger, Läufer und Radfahrer
ihn kalt lassen, könnten Sie ihn natürlich
frei neben Ihnen hertraben lassen.
Was aber, wenn er ständig ausbüxt oder seine
eigenen Vorstellungen von einem effizienten Lauftraining
hat?
Dann sollten Sie ihn an die Leine legen.
Vermeiden sollten Sie auch zu volle und enge Wege,
wie beispielsweise beliebte Radwege am Sonntagnachmittag.
/RK
Fahrrad fahren mit dem Hund
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