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A - D
+++ E - J
+++ K - O
+++ P - T
+++ U - Z
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| A |
Aalstrich
Dunkle, streifenförmige Fellzeichnung, die
vom Nacken bis zur Rutenspitze verläuft; zum
Beispiel beim Mops. |
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Aasfresen
Nicht erwünschte Eigenschaft aus der Wildhundvergangenheit
zum Ausgleich des Säure- und Basengleichgewichts.
Niedrige Eiweißsubstanzen im Aas oder Mist
schwächen die im Organismus durch einseitige
Fütterung entstandenen Säuren ab. Aas
(reifgewordenes Fleisch) ist im Gegensatz zu verdorbenem
Fleisch ungefährlich. |
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Abführmittel,
natürliche Sind Euter, rohe
Leber, Lunge, rohes Ei und Brühe von Pferdefleisch.
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Abzeichen Einzelne braune, graue,
schwarze oder andersfarbige Flecken als Marken am
Kopf und am Körper weißer oder andersfarbiger
Hunde. Zum Beispiel beim Basset oder Sennenhund.
Abzeichen können auch marmoriert, schattiert
und getigert sein wie beim Münsterländer
oder Pointer. |
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Afterklaue
Afterkralle, Afterzehe, auch Wolfskralle. Krallen
ohne Bodenkontakt an den Hinterläufen, sie
stammen aus der Wolfsvergangenheit. Kommen bei einigen
großen Rassen wie Bernhardiner, Pyrenäen-Schäferhund
oder Beauceron (französischer Hirtenhund) vor.
Falls nicht im Standard vorgeschrieben, werden sie
meist vom Züchter in den ersten Lebenswochen
entfernt. An den Vorderläufen nennt man sie
Daumen. |
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Aggression
Fremdwort für Angriffslust und Kampftrieb.
Nach Konrad Lorenz "ein Instinkt wie jeder
andere und ebenso lebens- und arterhaltend".
Bei bestimmten Rassen wie Jagdhund (auch Dackel)
oder bei Schutzhunden als natürliche Schärfe
erwünscht und durch Erziehung in die richtige
Bahn zu lenken. Im negativen Sinne wird die Aggression
so gesteigert, dass die Hunde zu einer Gefahr für
die Umwelt werden. Zu nervlichem Fehlverhalten (Neurose)
übersteigert ist die Aggression des Angstbeißers,
der wirklich zuschnappt, besonders wenn er angebunden
ist oder an der Leine gehalten wird. |
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Ahnentafel
Offizieller Abstammungsnachweis des Rassehundes
auf einem vorgedruckten Formblatt, unterschrieben
vom Zuchtbuchführer und dem Züchter .
Mit genauer Beschreibung des Hundes und mindestens
drei Generationen seiner Vorfahren. Fälschlich
Stammbaum genannt. |
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Alphatiere
Begriff aus der Verhaltensforschung für die
ranghöchsten Tiere (Rüde und Weibchen)
in einem Rudel. Benannt nach dem ersten Buchstaben
im griechischen Alphabet. Wird auch benutzt für
sehr selbstbewusste Hunde. |
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Analdrüsen
Verschiedene Drüsen in der
Umgebung des Afters, in denen Geruchsstoffe gebildet
werden, die den Kot imprägnieren und das Interesse
der Artgenossen an Kot und After erregen. Bei Verstopfung
und Überfüllung der Drüsen "fährt
der Hund Schlitten". |
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Analgesicht Die
Gegend unter dem Schwanz ist eine Art Personalausweis
des Hundes, das wichtigste Riechfeld für das
Beschnuppern bei der sozialen Begegnung, der Analkontrolle.
Sie ist ein soziales Vorrecht, das ranghohen Rüden
zusteht. |
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Angstbeisser
siehe Aggression |
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Ankörung
Sorgfältige Prüfung eines jungen Hundes
auf Zuchttauglichkeit, besonders bei Gebrauchshunden.
Sie entscheidet über die Zulassung der Zucht.
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| B |
Befiederung
Oder Befederung, Besatz mit halblangen
Haaren (Federn) an Läufen, Ohren oder Rute. |
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Beissunfälle
mit Kindern Das höchste Risiko
tragen Schulkinder. Die Verletzungen sind selten
schwerwiegend, die Täter Hunde der eigenen
Familie oder der Nachbarn. Grund: zu wenig Kenntnis
des arteigenen Verhaltens der Hunde.
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Blauschecke
siehe Blue Merle |
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Blendling
Der zoologisch richtige Ausdruck für Bastard
oder Mischling. Nachkomme verschiedener Rassen.
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Blue Merle
Auch Blauschecke genannt, Tigerung bei Collies,
Doggen und Dackel (Tigerteckel). Die Erbanlage Merlefaktor
kann von Missbildungen wie Blindheit und Taubheit
begleitet werden. |
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Blutlinie
Aus der Ahnentafel ersichtliche Ahnenreihe einer
Rassefamilie. Die Bezeichnung beruht auf der falschen
Annahme, dass das Blut der Träger der Erbanlagen
ist. |
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Brand
Rot- bis rostbraune Abzeichen bei dunklen, meist
schwarzen Hunden. |
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BriefträgerJährlich
werden 2.800 Briefträger gebissen; jeder 20.
Postbote wird in einen Beißunfall verwickelt.
Als besonders beißfreudig erweisen sich die
kleinen Rassen wie Dackel, Pudel oder kleine Mischlinge.
Warum weiß man zur Zeit nicht. Wird ein Briefträger
vom gleichen Hund mehrfach belästigt, hat die
Post das Recht, die Hauszustellung aufzugeben. Ursache
für das Misstrauen der Hunde könnten die
vielen Gerüche sein, die der Briefträger
bei seiner Tour von Haus zu Haus annimmt. Eine andere
Erklärung: Der Postbote kommt und geht, ohne
dass jemand mit ihm redet. So ist er für den
Hund ein Einbrecher. |
| C |
CAC
Certificat d Apitude au Championat,
Anwartschaft auf das nationale Schönheitschampionat
bei Ausstellungen. |
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CACIB
Certificat d Apitude au Championat International
de Beauté. Anwartschaft auf das Internationale
Schönheitschampionat. Der wichtigste Siegertitel
bei internationalen Ausstellungen. |
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CACIT
Certificat d Apitude au Championat International
de Travail. Seltene Anwartschaft auf das Internationale
Arbeitschampionat für Gebrauchshunde. |
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Championat
Siegertitel für Hunde, die dem Zuchtziel, dem
Standard der Rasse, am nächsten kommen. |
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Charakter
Summe der Eigenschaften und Eigentümlichkeiten,
die die Individuen einer Rasse besitzen oder die
bei ihnen gehäuft vorkommen: Temperament, Lernfreudigkeit,
Ausdauer, Kampftrieb oder besondere Anhänglichkeit.
Der Charakter bestimmt, ob eine Rasse zu einem Menschen
passt. |
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Cruft's Dog Show
1886Benannt nach Charles Cruft 1886.
Mit etwa 10.000 Hunden die größte Ausstellung
der Welt. Alljährlich im Februar in London.
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| D |
Daumen
Die Afterklauen an den Innenflächen der Vorderläufe
einige Zentimeter über dem Boden. Da sie sich
nicht abnützen, müssen sie regelmäßig
geschnitten werden. Wachsen sie sich zu Haken aus,
können sie sich im Halsband verhängen
und abreißen. Manche Züchter lassen sie
früh entfernen. Viele plädieren für
die Erhaltung der Daumen. Sie sind ein natürliches
Werkzeug des Hundes und werden beim Kauknochenkauen
oder beim Spielen mit einem Ast benutzt. |
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Deckakt
Die Paarung von Hündin und Rüde, dauert
zwischen 10 und 45 Minuten. Der Schwellkörper
des Penis wird durch die Vaginalmuskulatur festgehalten.
Die Zeit, in der Hund und Hündin unlösbar
miteinander verbunden sind, etwa 15 Minuten, bezeichnet
man als das Hängen. Dabei schauen Hündin
und Rüde nach Lösen der Umklammerung in
entgegengesetzte Richtung. Kaltwassergüsse
und andere Trennungsversuche sind Tierquälerei,
das Hängen ist ganz natürlich. |
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Defektzucht
Bezeichnung für Rassen, denen zwecks "Schönheitsideal"
oder "originellem Aussehen" körperliche
Schäden angezüchtet werden. Beispiele:
Französische Bulldoggen; wegen großem
Kopf und schmalem Becken müssen sie mit Kaiserschnitt
auf die Welt gebracht werden. Boston Terrier, ebenfalls
Geburtsschwierigkeiten, zudem Hornhautentzündungen
wegen der vorquellenden Augen. Gescheckte Doggen,
Dackel und Collies, die häufig taubblind (Blue
Merle) sind. Lidverengungen bei Chow Chow und Sharpei;
klaffende Lidspalten bei Basset und Bernhardiner;
Hüftgelenksdysplasie beim Deutschen Schäferhund.
Durch vernünftige Züchter lassen sich
die Defekte vermeiden, ohne das Erscheinungsbild
der jeweiligen Rasse wesentlich zu verändern.
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Dicker Hund
Übergewicht kann man nur langsam abbauen. Füttert
man 60% des Normalbedarfs, werden wöchentlich
2% des Körpergewichts abgebaut. Ein bewährtes
Rezept: Anstelle eines Hungertages einmal in der
Woche eine Stoffwechselanregung: saure Milch mit
halber, altbackener Semmel. |
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Domestikation
Vom lateinischen domesticus = häuslich, die
Zähmung von Wildtieren zu Haustieren. Vor 15.000
bis 10.000 Jahren wurde gegen Ende der Steinzeit
aus dem Wolf der Hund. Und so kann es gewesen sein:
* Nach Konrad Lorenz: Zusammenarbeit von Wölfen
und Männern bei der Jagd zu gegenseitigem
Nutzen.
* Nach Wolf Herre: Junge Wölfe wurden als
Nahrungsreserve gehalten, zeigten sich anstellig
als Bewacher des Lagers und wurden nicht mehr
als Beutetiere verzehrt.
* Nach Erik Zimen: Die Frauen haben die Domestikation
eingeleitet und junge Wölfe als Wärmekissen,
in der Kinderpflege (Kotfressen und Sauberlecken)
und als Bewacher benutzt. (Nach
Beobachtungen bei Turkana-Nomaden in der Steppe
Nordkenias.)
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Dominanz
st eine Erbanlage, die sich sichtbar vererbt und
dabei andere Erbanlagen unterdrückt. Bei Schnauzern
zum Beispiel ist das Gen für Schwarz gegenüber
Pfeffersalz dominant. |
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Drahthaar
Kurzes, hartes Stockhaar wie beim Foxterrier
oder Deutsch-Drahthaar. |
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Duftmarke
Kurzer Urinstrahl, mit dem der Rüde sein Revier
"markiert". Er versucht, die Duftmarken
anderer Rüden zu überdecken. Deshalb muss
er so oft sein Bein heben.
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