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E Ergrauen Beginnt im Alter von 6 Jahren an den Lippen und am Kinn und schreitet über die Backen und Nase fort; mit 8 bis 10 Jahren auch um die Augen. Noch ältere Hunde ergrauen auch auf Stirn und Kopf. Gebrauchshunde werden früher grau als Haushunde.
F Fahne Die langen Haare an der Unterseite der Rute .
  Fang Schnauzenteil des Hundekopfes mit Lefzen und Mundhöhle. Die Fangform ist rassetypisch.
  Farbenschläge Verschiedenartige Fellfärbung bei ein und derselben Rasse wie bei Cocker Spaniel, Deutsche Dogge, Greyhound oder Pudel.
  FCI Fédération Cynologique Internationale. Internationaler, 1912 in Belgien gegründeter Dachverband der Hundezüchter und -besitzer. In ihm sind 49 Länder vertreten.
  Federn Nennt man die langen, weichen Haare auf der Rückseite der Vorderläufe bei Settern und Spaniels.
  Fersenbiss Er gehört zum Spielrepertoire des jungen Wolfes und wurde vom erwachsenen Hund beibehalten. Bei Appenzeller Sennenhunden gehört der gezielte Fersenbiss (Stechen) zur Hütearbeit.
  Fledermausohr Längliches, an der Basis breites Stehohr mit abgerundeter Spitze wie beim Französischen Bully.
  Formwert Bewertung der Hunde auf Ausstellungen nach ihrer Schönheit. Die Prädikate sind: "vorzüglich", "sehr gut", "gut", "genügend" und "ungenügend". Die Grundlage für die Bewertung ist der Rassestandard .
  Fransen Bezeichnung für die langen Haare am Ohr wie beim Afghanen oder beim Cocker Spaniel.
G Gangarten Die verschiedenen Fortbewegungsweisen des Hundes wie Schritt, Trab, Passgang und Galopp.
  Gebiss Gesunde, erwachsene Hunde haben 42 Zähne in verschiedenen Formen wie Schneidezähne, Fangzähne, vordere Backenzähne (Prämolaren) und hintere Backenzähne (Molaren). Je nach Schädelform und Rasse gibt es unterschiedliche erwünschte und nicht erwünschte Gebißformen:

* das Zangengebiss der Wildhunde
* das Scherengebiss der meisten Rassen
* den Vorbiss der Boxer und Bulldoggen
* den Hinterbiss bei Dackeln und Windhunden

  Gesichtsfeld Der Bereich, den ein Hund überblicken kann, ohne den Kopf zu drehen. Liegt je nach Schädelform und Lage der Augen zwischen 270° und 200°, beim Menschen etwa bei 100°.
  Gestromt Dunkle Querstreifen auf hellerem Fell wie bei Deutscher Dogge, Bulldogge, Boxer oder Bullterrier
  Glatthaar siehe Kurzhaar
  Glaukom siehe Grüner Star
  Granhaar Oder Grannenhaar, harsches Deckhaar, das die Unterwolle überragt.
  Grauer Star Trübung der Augenlinse aus Altersgründen
  Größe des Hundes Man unterscheidet 4 Gruppen:

1. Kleinst- oder Zwerghunde bis zu einer maximalen Schulterhöhe von 24 cm
2. Kleine Hunde bis zur Schulterhöhe von 41 cm
3. Mittelgroße Hunde bis 62 cm Schulterhöhe
4. Große Hunde, alle über 62 cm Schulterhöhe

  Grüner Star Auch Glaukom genannt, meist angeborene Erhöhung des Augeninnendrucks, Symptome: Lichtscheue, Tränenfluss, weite Pupille. Tritt bei Rassen wie Cocker Spaniel, Pudel, Foxterrier und Basset Hound innerhalb bestimmter Familien auf. Den Tierarzt aufsuchen.
H Haarwechsel In gemäßigtem Klima zweimal im Jahr; die Stärke hängt von Haltung, Pflege und Fütterung ab. Während des Haarwechsels ist die Pflege, das Auskämmen und Ausbürsten, besonders wichtig.
  Haftpflichtversicherung Das Bürgerliche Gesetzbuch (§ 833) bestimmt, dass der Tierhalter grundsätzlich haftet, wenn durch ein Tier ein Mensch getötet, verletzt oder eine Sache beschädigt wird. Eine Tierhaftversicherung ist daher ein unvermeidliches Muss für jeden Hundehalter. (Von der Schadensersatzpflicht ausgenommen sind lediglich Berufshunde und unter bestimmten Voraussetzungen auch Blindenhunde.)
  Hasenpfote Lange, flache und schmale Pfoten wie zum Beispiel beim Barsoi oder beim Malteser.
  Hecheln Beschleunigtes Atmen bei geöffnetem Fang und zur Abkühlung heraushängender Zunge. Eine Art Ersatz fürs Schwitzen, da der Hund nur verkümmerte Schweißdrüsen an den Pfoten hat.
  Hinterbiss Wird volkstümlich falsch Überbiss genannt: Der Unterkiefer ist zu kurz und unterbeißt den Oberkiefer. Der Hinterbiss ist nicht erwünscht, kann aber bei langschädeligen Rassen wie Windhund, Dackel und Spaniel vorkommen.
  Hinterhand Vom Pferd übernommener Begriff, bezeichnet den hinteren Teil des Hundes von den Hüftknochen bis zu den Hinterpfoten.
  Hitze Ein anderer Ausdruck für Läufigkeit .
  Holzbock siehe Zecke
  Hose Die langen weichen Haare an der Hinterseite der Oberschenkel wie bei den Settern.
  Hound Im Englischen die Bezeichnung für den Jagdhund im Gegensatz zum Allgemeinhund "dog". Spezielle Bezeichnung für die Hunde der Parforcejagd wie Basset, Beagle, Foxhound, Harrier, Otter- und Staghound. Zu den Hounds werden in England auch der Basenji, der Bloodhound, der Elchhund, die Spitze und die Windhunde gezählt.
  Hüftgelenksdysplasie Vererbbare Verformung der Hüftgelenke bei größeren Hunden, abgekürzt HD genannt. Infolge starker Abflachung bewegt sich die Gelenkkugel der Hinterläufe lose in der Pfanne des Beckens. Die Folge: ein- oder beidseitiges Hinken. Es fällt dem Hund schwer, aus dem Sitzen aufzustehen. Die Symptome können durch geeignete Behandlung gemildert, der Deformationsprozess aufgehalten werden. Heilbar ist die Krankheit nicht. Gefährdete Rassen: Deutscher Schäferhund, Bernhardiner, Sennenhunde, Neufundländer, Mastinos, Rottweiler, Bobtail, Boxer, Deutsche Doggen, Labrador Retriever, Leonberger. Es sind entweder schwere Hunde oder solche mit abfallender Rückenlinie (Schäferhund und Boxer). Deshalb bei diesen Rassen auf HD-Freiheit achten.
  Hundefloh Er kann auch auf Menschen leben, so wie der Menschenfloh auf Hunde übergeht. Der Unterschied ist nur mit Lupe festzustellen: Der Hundefloh, zoologisch Ctenocephalides canis ist länger als der Menschenfloh, zoologisch Pulex irritans und kann nicht so gut springen. Die Stiche jucken und können zu allergischen Reaktionen führen. Kennzeichen: rote Flecken und Einstiche, daneben schwarze Punkte vom Flohkot; der Hund kratzt sich viel. Der Floh lebt nur zur Nahrungsaufnahme auf dem Hund und zieht sich danach in Ritzen oder in den Hundekorb zurück. Deshalb muss nicht nur der Hund, sondern auch sein Korb mit Flohspray oder Flohpuder (aus dem Zoofachhandel oder der Apotheke, Gebrauchsanweisung sorgfältig beachten) behandelt werden. Es gibt auch Präparate, das an einer Stelle in die Haut eingerieben durch die Blutbahn die Flöhe wirkungsvoll bekämpft und ausrottet.
  Hundekuchen Um 1860 von J. Spratt zum ersten Mal in England angebotenes Spezialnahrungsmittel für Hunde. Sein Gehilfe war Charles Cruft. Heute bestehen Hundekuchen aus Getreide und Fleischmehl mit Mineralstoffen und Vitaminen. Sie sind gut haltbar, leicht verdaulich und haben einen hohen Nährwert.
  Hundesport Sammelbegriff für die intensive Beschäftigung mit dem Hund wie Zucht, systematische Erziehung und Abrichtung, Besuch von Ausstellungen, Teilnahme an Rennen, Prüfungen und anderen kynologischen Veranstaltungen (siehe auch: Kynologie ). Wurde Mitte des vorigen Jahrhunderts in England erfunden. Etwa 1870 begann man bei uns mit der Gründung von Verbänden und Vereinen.
  Hundesteuer Der Hund ist das einzige Heim- und Haustier, für das man Steuer zahlen muss. Städte und Länder führten diese Abgabe im ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts ein, um die vermehrte Haltung von Hunden zu unterbinden. Hundebesitzer sind verpflichtet, die Anschaffung ihres Hundes (auch des Welpen) innerhalb von 2 Wochen bei ihrer kommunalen Behörde anzumelden. Mit dem Steuerbescheid erhalten Sie eine Hundemarke, die das Tier außerhalb von Wohnung und Grundstück tragen muss.
  Hundezucht Sie unterliegt keiner speziellen rechtlichen Regelung. Ein Züchter braucht keine besondere Ausbildung nachweisen, muss sich aber, wenn er dem Verband für das Deutsche Hundewesen und einem seiner angeschlossenen Vereine angehört, den Richtlinien des Verbandes und den Zuchtbestimmungen der Vereine unterwerfen.
  Hybride Anderes Wort für Blendling oder Bastard.
I Imponiergehabe Begriff aus der Verhaltensforschung. Bezeichnet vor allem mimische Ausdrucksformen des Hundes, mit der er Rangordnungsprobleme ohne Kampf zu regeln versucht. Durch Körperhaltung, Fellsträuben, Ohrenstellen und Schwanzversteifen will der Hund größer erscheinen. Durch Zähnefletschen und Knurren bietet er auch uns Menschen ein Bild der Gefährlichkeit; wobei die Betonung auf Bild liegt. Das Fixieren und Anstarren des Gegners gehören ebenfalls zum Imponieren. Die Weisheit "ein Hund greift nie an, wenn man ihm starr ins Auge sieht" ist deshalb sehr falsch und kann den Angriff eines vorher friedfertigen Hundes provozieren.
  Insektenstiche Sind meist ungefährlich mit Ausnahme von Stichen in die Mundhöhle, die Atemnot verursachen können. Dann muss der Hund zum Tierarzt. Zum Tierarzt bitte auch, wenn nach Insektenstichen Reaktionen wie Fieber oder Kreislaufstörungen auftreten.
  Inzestzucht Paarung nächster Verwandter wie Bruder/Schwester, Mutter/Sohn oder Vater/Tochter. Kommt bei Wildtieren häufig ohne nachteilige Folgen vor.
  Inzucht Paarung nahe verwandter Tiere, durch die zwar keine neuen Erbfehler entstehen (es kommen ja keine neuen Anlagen von fremden Tieren hinzu), aber Fehler, die im Erbgut vorhanden sind, sichtbar werden können. Richtige Inzucht ermöglicht dem Züchter, seine Zuchtlinien rasch und gründlich von Fehlern zu reinigen. Falsche Inzucht häuft die Fehler.
J Jagdhunde Rassen, die für die Jagdausübung geeignet sind und deshalb nur in die Hände von Jägern gehören. Zu den Jagdhunden zählt man die Schweißhunde, die Vorstehhunde, die Erdhunde und die Laufhunde. Im Jagdrecht sind Jagdhunde wie Hirten-, Blinden- und Polizeihunde privilegiert: Sie gelten, soweit sie als solche kenntlich sind, nicht als wildernde Hunde.
  Jagende Hunde Deutsche Bracken, Schweizer Laufhunde und Französische Laufhunde.
  Jagdtrieb Von den Wölfen übernommene, bei den einzelnen Rassen verschieden stark ausgeprägte Veranlagung des Hundes; aber wohl immer in Resten vorhanden. Deshalb müssen Sie in Jagdrevieren den Hund grundsätzlich an die Leine nehmen.
  Juckreiz  Empfindung, die von sensiblen Nervenenden ausgeht. Mögliches Anzeichen für: mangelnde Pflege, häufiges Baden mit falschen Waschmitteln, Flöhe (siehe auch: Hundefloh ) und Läuse, Herbstgrasmilben (im Sommer und Herbst); Ohrmilben; Zecken , Allergien; Ekzeme (an den Innenflächen der Schenkel oder auf dem Rücken sofort erkennbar); Nierenentzündung.
  Junghund Bezeichnung für den Hund nach der Welpenzeit bis zum Alter von 18 Monaten.
 

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Die Welpenstatistik des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) weist im Jahr 2007 mit mehr als 89.000 eingetragenen Welpen ein Wachstum von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf.
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