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Kalorienverbrauch
Ein 10 kg schwerer Hund braucht
pro Tag etwa 740 Kilokalorien oder 3.100 Kilojoule.
Beim Spaziergang im Schritt verbraucht er pro Kilometer
6 Kilokalorien oder 25 Kilojoule. Im Lauf verdreifacht
sich der Kalorienverbrauch. |
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Karpfenrücken
Fachausdruck für stark gewölbten
Rücken, der meist als fehlerhaft gilt. Beim
Bulldog und Italienischen Windspiel rassetypisch.
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Katzenpfote
Kleine, eng geschlossene Pfoten,
die nach Katzenart gewölbt sind. Rassetypisch
für Border Terrier, Chow Chow, Dalmatiner,
Mops, Spitz und Whippet. |
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Kettenhalsband
Besteht aus Kettengliedern, die
sich verengen, sobald der Hund an der Leine zieht.
Falls innen mit Stacheln versehen (Stachelhalsband),
Erziehungsmittel für besonders "halsstarrige"
Hunde. Nur mit Vorsicht zu benutzen. |
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Kippohr
Man spricht vom hohen Kippohr oder Überfallohr
, wenn wie beim Collie nur die äußerste
Spitze vornüber fällt; vom schweren Kippohr,
wenn wie beim Foxterrier das ganze obere Drittel
nach vorne fällt. Kippohren sind beim Deutschen
Schäferhund unerwünscht; beim Boxer und
Dobermann muss man sich nach Verbot des Kupierens
daran gewöhnen. |
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Klappohr, Knopfohr
Hoch angesetztes, mittellanges Ohr
mit nach vorne überfallendem Lappen wie beim
Mops. |
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Knochen
Symbol der Hundenahrung, in der Praxis überholt.
Beeinträchtigt die Verdauung, wie der weiße
Knochenkot beweist. Der Einwand, dass ein Hund seine
Kaumuskulatur mit natürlichen Knochen trainiert,
zählt nicht mehr, seit es die verdaulichen
Kauknochen aus Büffelhaut gibt. Natürliche
Alternative: weiche Kalbsknochen. |
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Knurren
Meist Zeichen des Missbehagens und Ärgers,
aber auch des Wohlbefindens ? zum Beispiel beim
Spiel. Dumpf schwingender bis rollender Ton. |
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Kondition
Körperliche Verfassung |
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Konstitution
Ererbte Körperbeschaffenheit, Widerstandskraft
gegen äußere Einflüsse, körperliche
Leistungsfähigkeit. Ist individuell und unveränderlich.
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Körmeister
Bezeichnung für den Formwert- oder Zuchtrichter,
der die Berechtigung hat, Ankörungen durchzuführen.
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Körpergröße
Ist im Standard festgelegt und
wird am Widerrist , dem höchsten Punkt der
vorderen Rückenpartie, mit einer Meßlatte
gemessen. |
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Körpersprache
Ist die durch die Verhaltensforschung
gedeutete Körperhaltung des Hundes. (Siehe
auch: Imponiergehabe und Spielverbeugung ) |
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Körpertemperatur
Beim erwachsenen Hund liegt sie
zwischen 38,2° und 38,8°. Temperaturen über
39,5° sind Fieber und erfordern den Besuch beim
Tierarzt, falls sie nicht auf momentane Aufregungen
zurückzuführen sind. Fällt beim kranken
Hund die Temperatur unter 37,8°, hat er Untertemperatur
und das ist ein schlechtes Zeichen. |
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Kraushaar
Das einzelne Haar ist gedreht wie beim Pudel und
neigt zur Verfilzung (Schnürenpudel). Geringe
Kräuselung und gröbere Behaarung wie beim
Bobteil. (Siehe auch: Zotthar ) |
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Kreisdrehen
Das mehrmalige Sich-im-Kreis-Drehen der Hunde vor
dem Hinlegen ist keine Instinkthandlung, sondern
eine Anpassung des Rückgrats für die meist
kreisförmig zusammengerollte Schlaflage. Es
ist eine Erinnerung an die wilde Vergangenheit:
Das Drehen musste sein, um das hohe Gras für
ein Ruhelager niederzudrücken. |
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Kreuzung
Die Paarung von Vertretern verschiedener Rassen,
zum Beispiel Neufundländer und Bernhardiner
= Leonberger. Oder die Paarung verschiedener Arten
wie Pferd und Esel. Die meisten Hunderassen sind
durch Kreuzungen entstanden. Typische Beispiele:
Dobermann oder Airedale Terrier. Der Hundezüchter
versteht unter Kreuzung auch die Paarung von Tieren
der gleichen Rasse, die nicht miteinander verwandt
sind. |
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Kupieren
Das Abschneiden und Beschneiden von Rute und/oder
Ohren bei Welpen nach den jeweiligen Rassestandards
. Das Kupieren der Ohren ist laut Tierschutzgesetz
seit Januar 1987 verboten. |
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Kurzhaar
Auch Glatthaar genannt. Sehr kurzes, glatt anliegendes
Deckhaar unter Rückbildung der Unterwolle.
Beispiele: Boxer, Dobermann oder Varianten von Dackel
und Foxterrier. |
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Kynologie
Die Lehre vom Hund. Als Kynologe gilt, wer sich
wissenschaftlich oder praktisch (Zucht, Ausbildung)
mit Hunden befasst. |
| L |
Langhaar Weiches,
langes Deckhaar mit guter Unterwolle wie beim Neufundländer.
Ohne Unterwolle wie beim Setter oder dünn und
seidig wie beim Malteser. Bei dichter Unterwolle
und abstehendem Deckhaar spricht man von Langstockhaar,
zum Beispiel beim Spitz. |
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Läufigkeit
Zweimalige Brunst der Hündin,
meist im Frühjahr (Januar bis März) und
im Herbst (August bis Oktober) mit vielen Ausnahmen:
Kleine Hunde haben einen 4-monatigen, große
Hunde einen 8-monatigen Zyklus. Die Läufigkeit
hat 3 Phasen:
1. Die etwa 10tägige Vorbrunst mit Blutungen
2. Die circa 12tägige Hochbrunst mit Paarungsbereitschaft
3. Die abklingende Nachbrunst
Anzeichen der Läufigkeit: Vergrößerung
der Labien und der Vagina; die Hündin markiert
mit kleinen Urinbächen; fremde Rüden
sind interessiert bis aufdringlich. |
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Lefzen Die
herabhängenden Lippen des Oberkiefers. Als
saftig werden sie bezeichnet, wenn sie wie beim
Basset oder Boxer tief herabhängen, als trocken,
wenn sie wie beim Bullterrier eng anliegen. Spaniels
leiden häufig an einem unangenehm riechenden
Lefzenekzem in der Falte Unterkiefer/Eckzahngegend.
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Leistungsprüfung
Für Jagd- und Schutzhunde von
den jeweiligen Verbänden aufgestellte Prüfungen,
deren Bestehen mit einem Leistungszeichen anerkannt
wird. |
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Letalfaktor Erbanlage,
die zu schweren Missbildungen, manchmal auch zu
Totgeburten führt. Häufig an andere, in
der Zucht erwünschte Merkmale gebunden. So
tritt mit der Farbe Weiß (Bullterrier) oder
mit der Dalmatinerscheckung die Taubheit auf. Letalfaktoren
können rezessiv sein und unentdeckt bleiben,
nur bei Inzucht werden sie sichtbar. |
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Liegeschwielen
Hornhautbildung an Ellbogen und
Sprunggelenk bei größeren und schweren
Hunden, wenn sie auf hartem Lager liegen müssen.
Kann sich entzünden. Für besseres Lager
sorgen, bei Entzündung zum Arzt. |
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Linienzucht Der
Versuch, wünschenswerte Eigenschaften, die
in einer Familie vorhanden sind, durch Paarung verwandter
Partner zu verstärken und weniger wünschenswerte
auszumerzen, durch Paarung von Partnern, bei denen
sie nicht vorhanden sind. Beruht auf der Theorie,
dass verwandte Tiere, die sich äußerlich
ähnlich sind, das auch in ihren Erbanlagen
sein müssen. |
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Luftwitterung Dabei
steckt der Hund die Nase in den Wind (Hohe Nase)
und nimmt Geruchspartikel auf, die in der Luft schweben.
Ein Beweis für die hervorragende Geruchsleistung
der Hunde. |
| M |
Marke
Andere Bezeichnung für Abzeichen |
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Maske
Scharf begrenztes, von der Grundfarbe abstechendes
Farbfeld des Hundegesichtes wie beim Mastiff und
Mops (schwarz), beim Landseer und Border Collie
(weiß) und verschiedenen Terriern. |
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Menschenbindung
Die Bindung des Hundes an den Menschen
erfolgt sehr früh: von der 3. bis 7. Lebenswoche.
In dieser Zeit sollte der Welpe einige Menschen
kennen lernen. Die Anpassung erfolgt in der 8. bis
12. Woche, deshalb den Hund nicht zu spät zu
sich holen. |
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Modifikation Durch
äußere Faktoren bedingte, nicht erbliche
Abweichung von der normalen Körperform wie
zum Beispiel in der Größe. Umwelteinflüsse
sind dabei wesentlich. |
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Mutation
Veränderung der inneren oder äußeren
Erscheinungsform, die sprunghaft (Erbsprung) auftritt.
Sie ist vererblich, weil die Veränderung bis
in die Erbmasse hineinreicht. Die Ursachen sind
noch immer unbekannt. |
| N |
Namensgebung Der
offizielle Name des Hundes besteht aus dem Rufnamen
und dem Zwingernamen. Vorschrift für den Züchter:
1. Die Namen aller Welpen eines Wurfes müssen
mit dem gleichen Anfangsbuchstaben beginnen.
2. Er muss diese Anfangsbuchstaben in der Reihenfolge
des Alphabets bei seinen verschiedenen Würfen
verwenden.
Fanfan, Fidel, Flora und Fussy sind also Wurfgeschwister
des sechsten Wurfes eines Zwingers. Diese Vorschrift
führt dazu, dass die meisten Hunde nicht
so gerufen werden wie sie in ihrer Ahnentafel
heißen. |
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Nasenspiegel
Meist schwarze, stets feuchte, sich leise bewegende
Kuppe der Hundenase, die stark gefurcht ist und
wie eine Trüffel oder Riesenbeere aussieht.
Die Verhaltensforscher nennen sie Nasenspiegel,
weil sie bei der Begegnung zweier Hunde auch eine
optische Funktion hat. |
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Neotenie
Stehen bleiben der Entwicklung im Jugendzustand
bei voller Ausbildung der Geschlechtsreife. Eine
Folge der Domestikation. Schlagwort aus der Verhaltensforschung:
Der Hund ist ein kindlich gebliebener Wolf, der
Mensch ein kindlich gebliebener Affe. |
| O |
Ortssinn
Noch nicht erforschtes Vermögen des Hundes,
über große Entfernungen nach Hause zurückzufinden.
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