| U |
Überfallohr
Siehe auch hohes Kippohr, bei dem
nur die äußerste Spitze nach vorne gebogen
ist wie beim Collie oder Sheltie. |
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Übersprungshandlung
Begriff aus der Verhaltensforschung:
Innere Spannungen werden durch Reaktionen abgebaut,
die nicht zur Situation passen zum Beispiel durch
Gähnen oder Sich Kratzen. Ähnlich wie
der Mensch sich am Kopf kratzt, wenn er verlegen
oder verwirrt ist. |
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Überzüchtung
Durch züchterische Übersteigerung von
Merkmalen wie Größe, einzelnen Körperteilen
oder allgemeinem Aussehen kann es zu Defekten oder
zu Degeneration wie Verhaltensstörungen kommen
(siehe auch: Defektzucht). |
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Unterwolle
Die wolligen Haare unter den Deckhaaren, die im
Winter gegen Kälte, im Sommer gegen Sonnenbestrahlung
schützen. Bei vielen Rassen. Typisch für
reiche Unterwolle: Schlittenhunde oder Landseer.
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| V |
VDH
Verband für das Deutsche Hundewesen, Sitz Dortmund.
Dachverband der Rassenvereine mit 500.000 Mitgliedern.
Herausgeber der Zeitschrift "Unser Rassehund".
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Vegetarische Kost
Pflanzliche Ernährung kann
als zeitweilige Diät auch für den Hund
von Nutzen sein. Auf Dauer ist sie unzureichend,
da der Hund Fleischfresser ist. |
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V-förmig
Ein Kippohr, dessen fallender Teil wie ein V aussieht.
Beispiel: Foxterrier. |
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Vollwertkost
Der Wunsch, auch seinen Hund so zu ernähren,
ist ein Zeichen der Zeit. Vollwertkost für
den Hund ist Fertignahrung. Nach der Definition
von Professor Kollath, dem Begründer der Vollwerternährung,
gilt Nahrung als vollwertig, "wenn sie alles
enthält, was der Organismus zu seiner Erhaltung
und zur Erhaltung der Art benötigt." |
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Vorbiss
Die Schneidezähne des Unterkiefers beißen
vor die des Oberkiefers, wobei sich die Schneiden
nicht treffen. Bei Boxer, Bulldogge, Mops und Pekinese
Rassekennzeichen, sonst fehlerhaft. |
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Vorderhand
Gegenteil von Hinterhand: Vorderteil des Hundes
mit Brust, Schultern, Vorderläufen und Pfoten.
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| W |
Wälzen
Hunde haben für alles, was unsere Nase als
unangenehm empfindet, ein besonderes Interesse.
Je "zahmer" ein Hund gehalten und gefüttert
wird, um so mehr steigt seine Lust, sich in stinkendem
Zeug zu wälzen. "Parfümiert"
werden vor allem Kopf-, Hals- und Schulterpartie.
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Wamme
Lose Haut an der Kehle. Bei Rassen wie Bernhardiner,
Basset und Bloodhound erlaubt. |
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Wellhaar
Deckhaar und Unterwolle sind gewellt wie beim Barsoi.
Starkes Wellhaar wird zum Kraushaar. |
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Welpe
Der neugeborene Hund bis zur Vollständigkeit
seines Milchgebisses. Nach 3 bis 4 Monaten beginnt
der Zahnwechsel. |
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Wesen
Die Summe aller angeborenen und erworbenen körperlichen
und seelischen Anlagen, Eigenschaften und Fähigkeiten,
die das Verhalten des Hundes zur Umwelt bestimmen.
Für das Zusammenleben mit dem Hund wichtiger
als die äußere Schönheit. |
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Wesensfest
ist ein Hund, der selbstsicher ist und gute Nerven
hat. (siehe auch: Reizschwelle) |
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Widerrist
Jener Teil der Wirbelsäule, der zwischen den
Schulterblättern liegt, ohne sie zu überragen.
Die Größe eines Hundes wird am Widerrist
gemessen. (siehe auch: Körpergröße)
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Wildhunde
Neben den Paria- und den Schensihunden gibt es eine
Anzahl von echten Wildhunden, die noch nicht richtig
erforscht sind. Es sind kleine bis mittelgroße
Raubtiere mit verwirrendem Namen. Zum Beispiel Marderhund,
Hyänenhund, Mähnenwolf oder Kitfuchs.
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Wolfskralle
siehe Afterklaue |
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Wurf
Bezeichnung für alle Welpen aus einer Geburt.
Ihre Zahl schwankt je nach Größe der
Rasse zwischen 3 und 10. Bei großen Würfen
können Welpen einer Amme zugegeben werden.
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| X/Y |
Xanti
Der Sage nach treuer Hund des Xanthippos (5. Jh.
V. Chr.), dem Vater des Perikles. Xanti schwamm
während des Krieges zwischen den Griechen und
den Persern ausdauernd neben dem Kriegsschiff des
Xanthippos her. |
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Xoloitzquintle
Mexikanischer Nackthund, kurz Xolo
genannt. Von den Vorfahren der Azteken aus Asien
nach Mexiko mitgebracht. |
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Yukon Quest
Härtestes Hundeschlittenrennen der Welt. Findet
jeden Winter in Whitehorse, Kanada statt. Hierbei
kommen vorwiegend Siberian Huskys zum Einsatz. |
| Z |
Zecke
Auch Holzbock genannt, zoologisch Ixodes ricinus,
im hungrigen Zustand einige Millimeter groß.
Bohrt sich bei Mensch und Hund in die Haut und saugt
sich voll Blut bis auf Erbsengröße. Dann
lässt sich das vollgesogene Zeckenweibchen
? nur diese sind Blutsauger ? einfach fallen. Der
Stich verursacht einen starken Juckreiz. So entfernt
man Zecken: Mit einer Pinzette oder Zeckenzange
vorsichtig aus der Haut lösen. Darauf achten,
dass die Zecke vollständig, das heißt,
mit Kopf und Mundwerkzeugen entfernt wird. Durch
den Tourismus ist die braune Hundezecke (Rhipicephalus
sanguineus) bei uns eingeschleppt worden, die allerdings
nur bei Temperaturen über 20° gedeiht.
Sie ist gefährlich, denn sie ist Überträger
der Hirnhautentzündung. Fragen Sie Ihren Tierarzt,
ob sie in Ihrer Gegend vorkommt. |
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Zotthaar
Sehr langes grobes Haar, beispielsweise beim Bobtail.
Neigt zur Verfilzung wie beim Komondor und Puli.
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Zuchtbuch
siehe Stammbuch |
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Züchter
Eigentümer einer Zuchthündin zum Zeitpunkt
des Belegens oder der Geburt der Welpen. |
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Zuchtgruppe
Vorführung von mindestens drei Hunden einer
Rasse aus gleichem Zwinger auf einer Ausstellung.
Die Hunde müssen am gleichen Tag bei der Einzelbewertung
mindestens die Note "gut" erhalten haben.
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Zuchtwahl
Unter normalen Zuchtbedingungen wählt der Züchter
die Tiere zur Vermehrung aus, die seiner Meinung
nach die von ihm gewünschten Eigenschaften
besitzen. So kann er das Erscheinungsbild einer
Rasse zum Guten wie zum Schlechten verändern.
Bei der natürlichen Zuchtwahl unter Wildtieren
haben die lebenskräftigeren Männchen mehr
Aussicht, ein Weibchen zu gewinnen und so ihre Eigenschaften
zu vererben als die schwächeren. Bei den Wölfen
sind es ohnehin nur die Alphatiere, die sich vermehren.
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Zwerghunde
Kleinsthunde von ebenmäßigem Wuchs und
wohl-proportionierten Körperformen. Nicht mit
der krankhaften Wachstumsstörung Zwergwuchs
(Nanismus) zu verwechseln. Zwergformen werden von
zahlreichen Rassen gezüchtet. |
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Zwinger
1. Eingezäunter Auslauf um die im Freien gelegene
Unterkunft des Hundes. Die Beschaffenheit eines
haltungsgerechten Zwingers wird im Tierschutzgesetz
in der "Verordnung über das Halten von
Hunden im Freien" geregelt.
2. Gesamter Hundebestand eines Züchters, der
unter einem vom Zuchtbuchamt genehmigten Namen eingetragen
ist.
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