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Der Lhasa-Apso ist eine von
der FCI (Nr.227, Gr.9, Sek.5) anerkannte Hunderasse aus
Tibet, deren Zuchtbuch aber in Großbritannien geführt
wird. |
| Andere Namen |
Lhasaterrier, Löwenhund |
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| Schulterhöhe: |
bis 25,4 cm |
| Gewicht: |
6 - 7 kg |
| Ursprungsland: |
Tibet |
Herkunft und
Geschichtliches
Der Lhasa-Apso (Lhasaterrier) ist eine seit etwa 2000
Jahren in Tibet bekannte Hunderasse. Sie wurde von Lamas
in Klöstern gezüchtet und galt als "Botschafter
des Friedens und Glücks". Man nannte sie auch
Löwenhunde wegen ihres löwenähnlichen
Fells, Lhasa-Apsos galten als Reinkarnation der Lamas,
die zum "orientalischen Paradies der Glückseligkeit"
keinen Zugang hatten, es waren "heilige Hunde",
die die Schätze der Buddhas bewachten. Der Name
Lhasa-Apso setzt sich zusammen aus dem Namen der tibetischen
Hauptstadt Lhasa ("Platz der Götter")
und dem Begriff "Apso", der sich aus "Rapso"
ableitet, was tibetisch eine Art zottig-langhaarige
Bergziege bedeutet.
1901 kamen die ersten Exemplare nach England und 1934
bekamen sie einen Zuchtstandard, Zuchtbeginn in Deutschland
erst in den 1970er Jahren.
Beschreibung
Dieser selbstbewusste, bis 25,5 cm große, sehr
lebhafte und heitere, aber oft auch eigenwillige Hund
ist ein guter Begleithund und wird als Luxushund geschätzt.
Langes Deckhaar bedeckt seine Körper, schwer, gerade
und hart, nicht wollig oder seidig in gold, sandfarben,
honigfarben, dunkel-grizzle, schieferfarben, rauchgrau,
zweifarbig, schwarz, weiß oder braun, hängende
stark behaarte Ohren und eine hoch angesetzte Rute,
gut über dem Rücken aber nicht wie ein "Topfhenkel"
getragen, oft am Rutenende mit einem Knick runden das
Gesamtbild ab.
Eng verwandt ist der Shih-Tzu, er ist dem Lhasa-Apso
sehr ähnlich, aber etwas schwerer und hat einen
kürzeren Nasenrücken. Er ist chinesisch-tibetanischer
Abstammung und wurde nach dem chinesischen Begriff für
"Löwe", "Sheu-Tzeu", genannt.
Der Name "Löwenhund" erscheint auch beim
Pekinesen.
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