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Der Mastiff ist eine von der
FCI (Nr., Gr., Sek.) anerkannte britische Hunderasse. |
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| Schulterhöhe: |
bis 80 cm |
| Gewicht: |
bis 90 kg |
| Ursprungsland: |
Großbritannien |
Herkunft
und Geschichtliches
Der Mastiff ist ein Abkömmling des Molosser aus
Mazedonien und Epirus, der mit Handelsschiffen aus Tyros
und Sidon nach England kam. Er ist der Vorfahre vieler
Hunderassen, wie der Deutschen Dogge, dem Boxer oder
dem Bulldog.
Beschreibung
Sein Gewicht beträgt ca. 80 bis 110 kg, es gab
aber auch schon Rüden mit 130 kg. Der FCI legt
nicht umsonst die Höchstgrenze auf maximal 90 kg
fest; schwerere Tiere sind problematisch in Sachen Gesundheit;
leider geht hier bei einigen Rassen die Tendenz einiger
Züchter in Richtung größer und schwerer.
Der Schädel ist breit zwischen den Ohren, die Stirn
ist eben, aber mit Falten versehen. Lefzen in stumpfem
Winkel von der Nasenscheidewand ausgehend, leicht hängend,
so dass ein quadratisches Profil entsteht. Fang, Nase
und Ohren sollen eine schwarze Maske haben. Die Ohren
hängen, sind klein, fühlen sich dünn
an, weit auseinander, am höchsten Punkt zu beiden
Seiten des Schädels angesetzt. Das Haar ist kurz,
anliegend, nicht zu fein in den Farben Apricot-braun,
silber-braun, rehbraun oder dunkelbraungestromt. Der
Mastiff ist ein grosser, massiger Hund, dabei wohlproportioniert.
Der Brustkorb ist breit und tief, der Körper mit
plastischer Bemuskelung. Rüden haben eine Widerristhöhe
von ca. 80 cm, Hündinnen von 69 cm. Vor allem der
Rüde wirkt durch seinen gewaltigen Schädel
auf den ersten Blick respekteinflößend. Der
zweite Blick in seine gutmütigen Augen offenbart
aber seine wahren Eigenschaften.
Verwendung
Der Mastiff, auch als "englische Dogge" bekannt,
ist eine der größten Hunderassen. In Deutschland
ist er nur in kleiner Zahl vertreten. Sein Ursprungsland
ist England. Dort wird er als Wächter großer
Anwesen gehalten. Aus dieser Funktion heraus ergibt
sich auch der Charakter des Mastiff: er ist aufmerksam
und beobachtend, neuen Situationen gegenüber aber
abwartend und zurückhaltend. Er macht eher mal
einen Schritt zurück, um aus der Distanz sich mit
Neuem vertraut zu machen, was ihm der unkundige Laie
fälschlich als Ängstlichkeit auslegt. Vielmehr
jedoch entstammt dieses Verhalten seiner defensiven
Natur, seiner hohen Reizschwelle, seiner Ausgeglichenheit
und Ruhe sowie seiner hohen Sensibilität. Die breite
Stirn legt er bei aufmerksamer Beobachtung in Falten.
Aggressivität ist ihm völlig fremd. All dies
macht den Mastiff zu einem idealen Familienhund, der
besonders gut mit Kindern und älteren Menschen
umgehen kann. Der Mastiff liebt seine Familie und ist
daher nur als Wohnungshund, keinesfalls für eine
Zwingerhaltung geeignet. Er mag keine lauten Töne,
kein Schreien, läßt sich aber mit Liebe und
Zuwendung sehr einfach erziehen.
Rasseproblematik
Im Schweizer Kanton Wallis wird die Haltung dieser Rasse
als Reaktion auf Vorfälle im Kanton Zürich
per 1. Januar 2006 verboten.
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