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Weshalb brauchen Menschen
Hunde? Menschen brauchen Hunde, weil Hunde GUT TUN!
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Die Lebensbedingungen in unserer
industrialisierten Gesellschaft führen häufig
zu Vereinsamung, Versagensängsten und zu
einem Fürsorge-Defizit.
Diesen negativen Lebensumständen wirken
Heimtiere entgegen: Sie strahlen Lebensfreude
aus, müssen umsorgt werden, stellen keine
hohen Ansprüche, sind nicht überkritisch
und legen keinerlei Wert auf Äußerlichkeiten.
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Unter allen Heimtieren ist der Hund ein besonders
begabter Lebenspartner, weil er sich dank seiner Lernfähigkeit
nahezu jedem Menschen anpassen kann. Das stark entwickelte
Ausdrucksverhalten des Hundes zeigt dem Menschen Emotionen,
die dieser verstehen und zuordnen kann.So stellte z.B.
Prof. Dr. Bergler fest, dass ein Hund die Lebensqualität
seiner Menschen deutlich steigert! Menschen mit Hund
sehen sich selbst deutlich positiver: kontaktfreudig,
lebensfroher, zufriedener. Die Selbstbeurteilung von
Nicht-Hundehaltern fällt dagegen negativer aus!
80% der befragten Hundefreunde sind mit ihrem Leben
zufrieden. So positiv äußerten sich dagegen
nur 55% der befragten Menschen ohne Hund. Hunde vermitteln
ihren Menschen Spaß und Lebensfreude und sind
auch ein wesentlicher gesundheitlicher Faktor. Schließlich
fühlen sich wenigstens 30% der Hundefreunde vollkommen
gesund, dagegen nur traurige 14% der Menschen ohne Hund!
Die direkt messbaren Auswirkungen von Haustieren, besonders
von Hunden, auf die menschliche Gesundheit, veranlassten
den Bayreuther Zoologen Prof. Dr. Dietrich von Holst
den „Hund auf Krankenschein“ zu empfehlen.
Kinder brauchen Hunde
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Der so oft gehörte Spruch „Kinder und
Hunde gehören zusammen“ hat durchaus
seine Berechtigung!
Ärzte, Psychologen und Pädagogen empfehlen
den Hund als einen Begleiter, als Kameraden für
das Kind, der Nähe, Anerkennung und Zuwendung
gibt, aber auch als Lebewesen, für das Verantwortung
übernommen wird, sei es bei der Ernährung,
bei der Pflege, beim täglichen ,Ausgang',
im Falle von Krankheit oder wo auch immer im Alltag. |
Auch die Familienspezialistin und Professorin für
Familienfragen Brenda K. Bryant (Universität Davis,
Kalifornien) ist überzeugt, dass Heimtiere genauso
wie menschliche Familienmitglieder die soziale Entwicklung
des Kindes prägen. Offizielle Stimmen des Deutschen
Kinderschutzbundes sprechen sogar davon, dass die seelische
Hygiene heute besonders bedroht sei. Besonders betroffen
seien Kinder und Tiere. Beide brauchen Fürsprecher,
die sie vor Schaden bewahren und dafür sorgen,
dass sie sich naturgemäß entwickeln können.
Hierbei hat besonders die Beziehung zwischen Kind und
Hund einen hohen pädagogischen Wert! Der Wunsch
nach einem eigenen Hund ist ein Anzeichen der intakten
seelischen Entwicklung des Kindes.
Gesundheit mit
Hund
Viele Eltern lehnen den Wunsch ihres Kindes nach einem
Hund ab, weil sie um die Gesundheit des Kindes fürchten.
Dabei tragen Haustiere und besonders Hunde zur Gesundheit
von Kindern bei! Die positiven Auswirkungen auf die
Psyche steigern nicht nur das Allgemeinbefinden, sondern
auch das Immunsystem der jungen Menschen. Aber auch
auf direktem Wege scheinen Hunde die Gesundheit von
Kindern schützen zu können: Wissenschaftler
aus Michigan (USA) fanden heraus, dass die Anwesenheit
von Hunden bei Babies das Allergierisiko um über
die Hälfte verringert.
Respekt vor dem Hund
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Eine weite Verbreitung dieser Erkenntnisse
könnte dazu führen, dass unsere Hunde
als moderne „Nutztiere“ angeschafft
und verbraucht werden. Das darf nicht passieren.
Um dem Menschen zu nutzen sollte kein Hund leiden
müssen. Und so müssen Aufklärung
über die Wichtigkeit von Hunden für
unsere Kinder mit der Aufklärung über
die Bedürfnisse dieser Tiere Hand in Hand
gehen. |
Hunde können erst dann ihr positives Potential
gänzlich entfalten, wenn ihre Bedürfnisse
erkannt und befriedigt werden. Legen wir bereits bei
den Kindern den Grundstein für Wissen und Respekt,
so können wir nachfolgenden Hundegenerationen zu
vorbildlichen Haltern verhelfen.
Zitat:„Wenn man einen Hund so
dressiert hat, dass er über einen See fliegen kann,
gibt es sicher ein paar Neider, die das Tier für
wasserscheu halten.“/RK
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