| Ein
Hund, dessen Eltern verschiedenrassig sind, wird Mischling
genannt.
Schätzungen
zufolge stellen Mischlinge etwa 60 Prozent der deutschen
Hundepopulation.
Mischrasse-Hunde, sind
genauso klug und lieb wie andere Hunde auch. Mischlinge
sind entgegen ihres Rufes keine Hunde zweiter Wahl,
sie sind Individualisten auf vier Pfoten.
Ein Mischling ist ein Hund für Hundeliebhaber.
Wer keinen Wert auf einen prestigeträchtigen Hund
legt und seinen Hund so liebt, wie er ist ,hat sicher
viel Freude an seinem Hunde-Mischling.
Sind Mischlinge gesünder
?
Bei Mischlingen gibt es alle Krankheiten und genetischen
Fehler, die es bei Rassehunden auch gibt.Ihre Anfälligkeit
für Erbkrankheiten ist wesentlich vermindert.Die
Gen-Kombination eines Mischlings wirkt sich vorteilhaft
aus.Eine "Inzucht und Linienzucht" ist kaum
gegeben.Züchter können nicht selten beobachten,
dass im genetischen Sinne reinerbige Lebewesen geringere
Vitalität und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten
aufweisen, da die genetische Information in beiden Chromosomensätzen
gleich ist und dadurch weniger unterschiedliche Gene
vorhanden sind.Andererseits besteht Züchtung gerade
darin, die positive Seite von Inzucht zu nutzen, indem
gezielte Inzucht mit Selektion der geeigneten Typen
verbunden wird.
Ein größerer Genpool mit vielen unterschiedlichen
Varianten einzelner Gene führt dazu, dass die Nachfahren
einer Population besser an eine veränderte Umwelt
angepasst sind.
Fazit:Ein
Mischling ist vom Genpool gut ausgestattet,hat dadurch
die besseren Erbanlagen und
ist somit im biologischen Vorteil.Genetisch betrachtet
ist ein Mischling "Gesünder".
Da die Eigenschaften von mehreren Rassen Teil des
Erbguts sind, sind späteres Aussehen,die Größe
und Wesenseigenschaften nicht immer gut voraussehbar.
Manchmal lässt sich nur erraten welche Eltern
ein Mischling hat. In einigen Fällen sind die Elterntiere
bekannt, weshalb gewisse Rückschlüsse auf
bestimmte Verhaltensweisen sowie Rassemerkmale gezogen
werden können.
Dass Mischlinge den Anstrich einer Rasse bekommen und
so zur Konkurrenz werden, passt vielen Züchtern
nicht. Gerade erst mussten sie die Meldung verdauen,
dass die Welpenzahlen bei Dackeln und Schäferhunden
drastisch zurückgehen. Designerhunde legen dagegen
zu.
Labradoodle
Hybridhund
- Designerhunde
Unterschiede zwischen
Reinrassigen und Mischlingen
Die häufig als „Promenadenmischung"
bezeichneten Mischlingshunde, stellen die Mehrheit aller
Hunde der Welt dar.
Diese Hunde haben wesentliche Vorteile gegenüber
ihren von Inzucht geplagten Artgenossen. Da sie im Gegensatz
zu reinrassigen Hunden nicht auf einen bestimmten Verwendungszweck
hin gezüchtet werden, ist ihre Anfälligkeit
für Erbkrankheiten, von denen Rassehunde erschreckend
häufig heimgesucht werden, wesentlich vermindert.
Die Anschaffung eines
Mischlings ist natürlich kein Garant für Gesundheit.
Als HundebesitzerIn eines Mischlings sollte man versuchen
zu erkennen, welche Rassen noch sichtlich erkennbar
sind, und sich über eventuell auftretende Erbkrankheiten
der jeweiligen Rasse informieren und sich gegebenenfalls
über Vorsorgemaßnahmen erkundigen, z.B. beim
Halter eines Elternteils des Tieres oder beim Tierarzt.
Der Wiener Tierzucht-Experte
Dr. Hellmuth Wachtel
"Der Mischling ist eindeutig gesünder, auch
wenn dies gern bestritten wird. Dies ergibt sich schon
von der populationsgenetischen Überlegung her,
die auch die grosse Mehrzahl diesbezüglicher Studien
bestätigt."
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