 |
Der Zentralasiatische Ovtscharka
(Zentralasiatischer Owtscharka) ist eine von der FCI (Nr.335,
Gr.2, Sek.2) anerkannte Hunderasse, die aus Zentralasien
stammt. Das Zuchtbuch führt Russland.
|
| |
|
| |
|
| Schulterhöhe: |
60 - 71 cm |
| Gewicht: |
37 - 50 kg |
| Ursprungsland: |
Rußland und Zentralasiatische Republiken |
Herkunft
und Geschichtliches
Der Zentralasiatische Ovtscharka ist ein in Deutschland
relativ unbekannter Hund. Ursprünglich findet der
Mittelasiatische Owtscharka seine Verbreitung in Zentralasien
mit den Republiken Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan,
Usbekistan und der gesamten Mongolei. Im Ural und auch
in Sibirien ist der Mittelasiatische Owtscharka kein
Unbekannter. Durch dieses enorme Verbreitungsgebiet
rührt die Vielfalt der einzelnen Schläge dieser
Rasse.
Beschreibung
Die heute gezüchteten Hunde sind meist Mischtypen
aus verschiedenen Einschlägen. Wie bei dem Kaukasischen
Owtscharka gibt es leichte, wendige, agile Hunde aus
den Steppengebieten sowie die massigeren Hunde aus den
Bergregionen. Durch eine gut entwickelte Unterwolle
und verschiedene Längen des Deckfells sind die
Hunde den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen
Zentralasiens bestens angepasst. . .
Wesen
Der Zentralasiatische Ovtscharka ist von ruhigem Temperament,
sehr selbstsicher und trifft seine Entscheidungen selbständig.
Er bleibt selbst bei Bedrohung ruhig und gelassen, geht
dann jedoch ohne Vorwarnung zum Angriff über. Wie
alle Herdenschutzhunde zeichnet ihn besonders sein Mut
und seine Kampfstärke aus.
Verwendung
Der Zentralasiatischer Ovtscharka ist ein Herdenschutzhund,
er wird noch heute in seinen Herkunftsgebieten zur Arbeit
eingesetzt und begleitet die Hirten bei ihren Wanderungen
durch die Steppen.
In Deutschland befindet sich die gezielte Zucht dieser
Rasse erst in den Anfängen.
|
|