| Solange
das Hündchen brav ist, kann die Leine weichen.
In vielen Bundesländern besteht eine Leinenpflicht
außerhalb von Waldwegen.
Ihr Hund hat sich aus ihrem Einwirkungsbereich nicht
zu entfernen.Ein Hund ist so zu führen, dass andere
nicht gefährdet werden, also jederzeit beherrschbar
und zuverlässig auf Kommando hört.Sogenannte
"Kampfhunde" sind immer anzuleinen.
Um Stress und Ärger zu vermeiden sollten Sie ihren
Hund ,sobald Sie "Passanten" begegnen, anleinen.Selbstverständlich
auch wenn Sie ein Wildtier entdecken.
Vom 1.April bis zum 15.Juli
werfen Wildtiere ihre Jungen.
In dieser Zeit sollten Sie ihren Hund anleinen. Jagd ist ein Glückszustand
Ein Jäger darf einen Hund im Einwirkungsbereich
des Halters selbstverständlich nicht erschiessen.Der
Jagd- und Waffenschein des Jägers würde unverzüglich
eingezogen.
Ein Zitat:"Die
Erfahrungen die ich gemacht habe sind, dass man gerade
mit den Förstern und Jagdpächtern sehr gut
auskommen kann wenn man mit ihnen entsprechend freundlich
redet. Durch die Bank schlechte Erfahrungen habe ich
bis jetzt leider mit den Hobby- und Freizeitjägern
gemacht, die die Jagd auch noch als Sport bezeichnen."
Für Hundehalter und
für Hunde ist der freie Auslauf ohne Leine eine
Notwendigkeit und eine Freude zugleich. Doch,
müssen Hunde in Wald und Feld an die Leine?
Dr. Bernhard Peichl, Leiter des Forstamt des Forstamtes
im Landratsamt Karlsruhe, gab hierzu folgende Auskunft.
Gebiete in denen immer Leinenzwang für Hunde besteht
sind in der Regel durch Schilder eindeutig gekennzeichnet.
Es handle sich hierbei um tollwutgefährdete Gebiete
und Naturschutzgebiete. Gemäß Tollwutverordnung
gelte aber folgende Ausnahme: Der Hund könne immer
frei laufen, wenn er gegen Tollwut geimpft sei und sich
im Einwirkungsbereich des Hundeführers befinde.
Hört der Hund auf
das Herrchen ist die Leine Nebensache
Peichl
vertritt die Ansicht, dass solange der Halter seinen
Hund auf freiem Feld noch sehe und dieser auf Zuruf
oder andere Zeichen sofort reagieren würde, gegen
den Freilauf keine Bedenken bestehen würden.
Im Wald, in der Nähe von Hecken, in unübersichtlichem
Gelände oder spätestens beim Anblick von Wildtieren
solle der Hund grundsätzlich an die Leine genommen
werden. Unterholz, Büsche und Unland seien nämlich
beliebte Einstände für Wildtiere aller Art.
Hier könne den Hund, der viel empfindlichere
Sinnesorgane besitze als der Mensch, urplötzlich
seine angeborene Jagdleidenschaft überkommen.
Jeder Hundeführer
solle durch intensive Naturbeobachtung ein
Gespür für das Vorhandensein und die Bedürfnisse
von Wildtieren entwickeln, um bei Bedarf sowohl auf
seinen Hund einwirken, als auch anderen Naturfreunden
Rede und Antwort stehen zu können. Beim Zusammentreffen
mit Kindern oder ängstlichen Personen sei es eine
Sache des Taktes und der Sicherheit, seinen Hund wieder
an die Leine zu nehmen, so abschließend die Bitte
des Forstexperten. (ps)
Wald ist naturnaher Lebensraum
Eine große Anzahl verschiedenster Pflanzen- und
Tierarten sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen.
Darunter befinden sich auch viele in ihrem Bestand
gefährtete Arten. Da Waldflächen, lange Zeit
ohne gravierende Einflussnahme durch den Menschen, als
Schutzflächen und Nahrungsgrundlagen zur Verfügung
stehen, beweisen sie sich als eine der wenigen und letzten
natürlichen Lebensräume für Wildpflanzen
und Wildtiere. Aufgrund der naturnahen und nachhaltig
bewirtschaftenten Forstflächen unserer Heimat,
auf denen selbst der wertvolle Rohstoff Holz auf eine
natürliche Weise produziert wird, erfüllen
die Wälder noch weitere besonders wichtige Funktionen,
auf denen hier nur unvollständig eigegangen werden
kann. Der Wald dient als Erholungsraum für unzählige
Menschen, die gestresst, die Natur als Ausgleichsplattform
für sportliche, aber vorallem für erholsame
Tätigkeiten nutzen. Der Wald filtert die Luft von
Schadstoffen und verbessert die Bodenqualität.
Er speichert Wasser und schützt vor Erosion. Er
reduziert die Lawinengefahr und mildert Lärm.
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