| Aufgaben der Nieren:
Gesunde Nieren befreien den Körper von vielen Abfallstoffen,
die nach getaner Arbeit aller Organe im Blut dorthin
transportiert werden. Besonders Mineralien (z.B. Kochsalz
oder Kalium) und Endprodukte aus dem Eiweissstoffwechsel,
wie Harnstoff und Phosphate, werden bevorzugt über
die Niere ausgeschieden.
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Ältere Hunde leiden häufiger
unter chronischem Nierenversagen. Wenn Ihr Hund
daran erkrankt, sollten Sie wissen, was zu tun ist.
In schweren Fällen liegt ein chronisches
Nierenversagen vor. Dann können die Nieren
ihrer Aufgabe den Körper von Abfallstoffen
zu entgiften nur noch eingeschränkt nachkommen.
Eine Nierendiät entlastet die Nieren, weil
sie so zusammengesetzt ist, dass im Stoffwechsel
des Hundes nur noch wenig Abfallstoffe entstehen.
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Die Nieren haben noch
andere wichtige Aufgaben: Sie regeln
den Blutdruck,
indem sie aus dem Urin genügend Wasser für
den Kreislauf zurückgewinnen. Ausserdem sorgen
sie dafür, dass im Blut genügend rote Blutkörperchen,
die den lebenswichtigen Sauerstoff zu allen Zellen transportieren,
vorhanden sind.
Was bedeutet Niereninsuffizienz,
also "Unterfunktion"? Eine
kranke Niere kann alle diese Aufgaben nicht oder nur
noch teilweise wahrnehmen. Sie befreit also das Blut
nicht mehr vollständig von den Abfallstoffen, so
dass sich diese in immer grösseren Mengen im Blut
anhäufen. Im schlimmsten Fall führt dies zu
einer Art innerlichen Vergiftung. Diese erfasst z.B.
die Magen- oder Darmschleimhäute, die sich entzünden
können. Anhaltender Durchfall und/ oder Erbrechen
sind dann die Folge der Nierenerkrankung, und dies ist
auch häufig der Grund für die erste Vorstellung
des Tieres in der Tierarztpraxis.
Krankheitsanzeichen:
Der häufigste Grund, warum Tiere wegen einer Niereninsuffizienz
in der Tierarztpraxis vorgestellt werden, ist entweder
weil den Besitzern auffällt, dass ihre Tiere viel
mehr trinken als früher, oder weil das Tier plötzlich
nicht mehr stubenrein ist, oder viel häufiger nach
draussen muss.
Teilweise benehmen sich die Tiere aber auch komisch,
laufen schwankend, oder zeigen Apathie und fressen nicht
mehr. Diese Symptome entstehen, weil sich die oben erwähnten
Giftstoffe im Körper ansammeln und das Zentralnervensystem
in Mitleidenschaft ziehen.
Kranke Nieren kontrollieren auch häufig die Zahl
der roten Blutkörperchen nicht mehr ausreichend,
daher sind nierengeschädigte Patienten oft zusätzlich
schlapp und blass.
Behandlung
Leider ist es fast nie möglich, kaputtes Nierengewebe
wieder zum Arbeiten zu bringen. Wichtigstes Ziel einer
Therapie ist es daher, den Teil der Nieren, der überhaupt
noch arbeitet, weiterhin in Funktion zu halten.
Dies erreicht man durch Medikamente, die die Durchblutung
der Nieren und damit den Abfallstoff- Austausch fördern.
Wenn schon eine Blutarmut (Anaemie) vorliegt, kann
die Produktion von roten Blutkörperchen durch Injektionen
stimuliert.
Ist das Tier am Anfang der Behandlung sehr stark ausgetrocknet,
muss der Blutdruck mit Hilfe von intravenösen Infusionen
stabilisiert werden.
In einigen Fällen sind vom Besitzer zuhause regelmaessig
(ca. alle 3 Tage) verabreichte Infusionen unter die
Haut hilfreich.
Um den gestiegenen Blutdruck zu kontrollieren, bekommen
niereninsuffiziente Tiere oft sogenannte "ACE Hemmer",
die den Druck wieder senken und damit die Nierendurchblutung
foerdern.
Eine weitere wichtige
Therapiemassnahme ist die Umstellung des Futters:
Es muss so zusammengesetzt sein, dass in der Niere
möglichst wenig Schadstoffe anfallen.
Damit eine möglichst geringe Belastung der Nieren
gewährleistet ist, werden alle Zutaten für
Nierendiaeten (sowohl Dosen- als auch Trockenfutter)
genauestens kontrolliert und in genau definierten Mengen
zusammengemischt. Wichtig ist dabei eine reduzierte
Phosphormenge und unter Umständen eine Reduktion
des Eiweissgehaltes in der Diaet, je nach Schweregrad
und Symptomen der Niereninsuffizienz.
Genau wie bei uns Menschen
ist auch bei den Tieren
die Qualität des Wassers entscheident.
Osmosewasser nennt man voll entsalztes/entkeimtes
Wasser. Das Leitungswasser wird dabei durch eine halbdurchlässige
Membran gedrückt, deren Poren zwar für Wassermoleküle
groß genug sind, nicht aber für die meisten
im Wasser gelösten Stoffe.
Die Salze der Härtebildner, Keime, Bakterien und
eventuelle Umweltgifte können so aus dem Leitungswasser
entfernt werden.
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Basis für diese Methode der Molekularfiltertechnik
ist der natürliche Prozess der Osmose. Von
der Natur abgeschaut nur „umgekehrt“
wird das Wasser durch eine halbdurchlässige
Membrane gepresst, deren Poren so fein sind, dass
praktisch nur Wassermoleküle passieren können.
Alle größeren Moleküle werden mit
einer durchschnittlichen Abweisungsrate von bis
zu 99% von der Membrane abgehalten und in den Abfluss
geleitet. |
Werden durch Osmosewasser
nicht wichtige Mineralien ausgeschwemmt?
Dr. med. M. Schmid (Naturarzt 1992)
"Wer Angst um seine Mineralien hat und eine Knochenentkalkung
befürchtet, weil mineralarmes Wasser den Kalk aus
seinen Knochen entziehen könnte, kann diese Angst
ruhig beiseite lassen. Organisch gebundene Mineralien
können durch Wasser keinesfalls aus dem Körper
gelöst werden"
Dagegen können die anorganischen Ablagerungen,
die unser Gefäßsystem blockieren, vermutlich
sehr gut mit Osmosewasser gelöst und ausgeleitet
werden.
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