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Viele Reiter haben auch
einen Hund. Die beiden Tierarten können sich auch
gut verstehen, solange gewisse Regeln eingehalten werden.
Dann steht aber einem gemeinsamen Ausritt oder dem Hund
im Stall nichts im Weg.
Wo
darf ich reiten?
Reiten darf man in Deutschland grundsätzlich
auf allen dem öffentlichen Verkehr gewidmeten
Flächen, wenn diese nicht für das Reiten
entwidmet sind. Hierunter fallen auch landwirtschaftliche
Wege, sofern sie zur Benutzung durch Fahrzeuge
geeignet (befestigt) sind. Die Vorschriften des
Straßenverkehrsrechts gelten auf allen Straßen,
Wegen und Plätzen, auf denen öffentlicher
Verkehr stattfindet.Umsicht ist gefordert !
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Zuerst werden das Pferd und der Hund spielerisch aneinander
gewöhnt.
Es muss eine gute Vertrauensbasis herrschen, damit sich
die Hunde später von den galoppierenden Pferden
umrunden lassen oder ein Rferd das Springen eines Hundes
an seinen Bauch akzeptiert.
Ein Huftritt kann beim Hund Verletzungen verursachen
und auch Hunde können Pferde durch Bisse verletzen.
Hund und Pferd müssen anfangs genau beobachtet
werden, erst wenn beide keine Angst und keine Aggressionen
zeigen, kann man den Hund auf Ausritten mitzunehmen.
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Der
Hund als Pferdebegleiter
Ein paar grundsätzliche Regeln:
Wenn Sie den Hund zum ersten Mal mit auf die Koppel
nehmen und er will die Pferde jagen sagen Sie
deutlich "Nein" und rufen Sie den Hund
zu sich.
Lassen Sie den Hund nicht alleine auf die Koppel,
so dass Sie immer sofort eingreifen können,
wenn der Hund ansetzt, die Pferde zu jagen.
Im Stall muss der Hund lernen, Abstand von den
Pferden zu halten und den Hufen aus dem Weg zu
gehen. Manche Hunde rennen bedenkenlos zwischen
den Pferdehufen herum. In diesem Fall sollten
Sie den Hund mit "Komm","Sitz"
und "Bleib" außerhalb des Gefahrenbereichs
bringen. |
Für einen einstündigen
Ausritt sollte der Hund ausgewachsen
sein(mindestens 1 Jahr alt).
Der Hund sollte die wichtigsten Befehle wie Halt, Platz,
Komm und Bleib sicher und zuverlässig befolgen.
Zur Sicherheit sollte der Hund ein deutlich sichtbares
Halsband mit Adressanhänger tragen, bei Dämmerung
ein Reflektor-Halsband.
Auch das Pferd sollte ruhig und gelassen reit- und führbar,
sicher im Strassenverkehr und natürlich bereits
an den Hund gewöhnt sein.
Mit
oder ohne Leine?
Einen folgsamen Hund der sich nicht weit von Pferd
und Reiter entfernt, Katzen, Hasen und andere
Tiere ignoriert, kann man auch ohne Leine neben
dem Pferd herlaufen lassen.
Je nach Hunderasse und Bundesland müssen
selbstverständlich auch die neuen Kampfhundeverordnungen
berücksichtigt werden.
Welche Hundeleine?
Eine 5 oder 10m lange Such/Schleppleine hat sich
als geeignet herrausgestellt.
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Zuerst fangen Sie mit
der Gewöhnung an.
Ein paar gemütliche Spaziergänge mit Pferd
und Hund und möglichst noch einer weiteren Begleitperson,
die im Notfall eingreifen kann. So werden die Tiere
leicht aneinander gewöhnt. Als nächster Schritt
empfiehlt es sich, erst mal auf dem Reitplatz oder in
der Reithalle im Schritt zu reiten und den Hund dabei
neben sich zu führen. Der Hund sollte rechts neben
dem Pferd laufen, an der strassenabgewandten Seite.
Der Hund darf ohne Leine
nicht zu weit vorrennen und auch nicht
zu weit hinterher bummeln. Er sollte auf Zuruf kommen
und alle Befehle von oben genauso gut wie vom Boden
befolgen.
Die ersten Ausritte
sollten im Schritt gemacht werden, dann vorsichtig
im Trab testen, wie der Hund sich verhält. Nimmt
man den Hund an der Leine mit, sollte man das Pferd
sicher mit den Zügeln in einer Hand beherrschen.
Der
Hund läuft neben der Mittelhand.
Die Hundeleine sollte lang genug sein, dass der Hund
auch mal vor und hinter dem Pferd gehen kann, was z.B.
auf schmalen Pfaden nötig wird. Die Leine darf
niemals am Sattel festgemacht werden. Nicht ums Handgelenk
wickeln, im Notfall muß man sie schnell loslassen
können.
Erst wenn man sicher ist,
dass der Hund dem Pferd auf keinen Fall in die Quere
kommt, kann man dann den ersten Galopp riskieren. Wenn
man alles gut trainiert hat, wird nun ein Ausritt zum
Spaß für Reiter, Pferd und Hund./RK

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