Das fließende Wasser ist charakteristisches
Merkmal des blauen Planeten Erde, die Erdoberfläche
besteht nur zu 29% aus Land und zu 71% aus Wasser.
Ist Regenwasser schädlich
für den Hund ?
Unser Hund trinkt am liebsten Regenwasser, was in unserer
Regentonne im Garten aufgefangen wird. Ist so etwas
eigentlich unbedenklich für Hunde?
Trinkwasserqualität
in Deutschland
Von
den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwa
100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien
sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht,
wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen
bewertung unterzogen.
Trotz aufwändiger chemischer Aufbereitung ist
es unmöglich, alle Chemikalien wieder aus dem Leitungswasser
herauszubekommen.Unsere Wasserwerke liefern Wasser ,
welches den gesetzlichen Grenzwerten entspricht.
Dennoch ist das Deutsche Trinkwasser im europäischen
Vergleich eines der schlechtesten.
Durch moderne Entschwefelungsanlagen in Kohlekraftwerken
und Industrieanlagen sowie die Verwendung schwefelarmer
Kraftstoffe, wurden die Emissionen in den letzten Jahren
drastisch vermindert.Regenwasser hat eine beachtliche
Qualität erreicht.
Regenwasser dürfen
wir(Menschen) nicht trinken. Es stellt
eine potenzielle Gesundheitsgefährdung dar. Typisch
für Dachablaufwasser ist eine mikrobiologische
Belastung durch den auf Dächern befindlichen Aufwuchs
und den eingetragenen Vogelkot. Darin befindet sich
ein ganzer Zoo von Krankheitserregern, wie z.B. Bakterien
und Salmonellen, teilweise in sehr hohen Konzentrationen.
Regenwasser ist ein natürliches
und weiches Wasser,
nicht
so kalkhaltig wie Leitungswasser und riecht nicht nach
Chlor. Die meisten Tiere mögen es sogar lieber.Hunde
haben eine sehr feine Nase.Haben sie die Auswahl zwischen
Regen- und Leitungswasser wird das natürliche Regenwasser
bevorzugt.Bakterien und Salmonellen werden durch die
Magensäure neutralisiert.Wasser, sei es nun natürliches
Wasser aus Flüssen, Seen oder Meeren, enthält
eine Vielzahl an Inhaltsstoffen.Während das Regenwasser
im Boden versickert, werden lebensnotwendige Elemente
wie Jod, Eisen, Calcium und Magnesium im Wasser gelöst.Die
Zusammensetzung der Inhaltsstoffe des Wassers beeinflusst
den Geschmack.
Ein Hundemagen verträgt
eine ganze Menge ,
aber
auch der robusteste Magen kann überfordert sein,
wenn die Wasserpfütze mit Chemikalien verschmutzt
ist.Lässt sich ein Trinken aus einer Pfütze
nicht vermeiden, kontrollieren Sie diese vorher unbedingt
auf Ölfilme oder Verfärbungen und suchen Sie
mit Ihrem Hund eine möglichst "saubere Pfütze".
"Wasserpfützen" im Industrie- und Verkehrsbereich
sind zu meiden.
Häufig mögen
Hunde den Chlorgeschmack des Leitungswassers nicht.
Sie können das Leitungswasser
ein paar Stunden offen stehen lassen, bevor Sie es ihrem
Hund anbieten, damit das Chlor entweichen kann. Nehmen
Sie auch etwas Wasser auf längere Spaziergänge
mit, damit der Hund zwischendurch "sauberes"
Wasser trinken kann.
Übrigens:
An den Gasen und am Staub in der Luft hat auch die vulkanische
Aktivität unserer Erde großen Anteil. Es
ist nicht so, daß unsere Urahnen besseres Regenwasser
hatten, weil die Luft so viel sauberer gewesen sei -
die Luft war nur auf natürliche Weise verdreckt
...
Die Theorie,
dass Partikel Regentropfen hervorbringen, kam in den
1920er Jahren auf, als behauptet wurde, dass es im Durchschnitt
an Sonntagen weniger regne. Seitdem haben verschiedene
Messungen vermuten lassen, dass Dienstage die nassesten
Tage sind, andere deuteten auf Donnerstage und Freitage
hin und manche deprimierenderweise auf Sonntage.
Ein Liter Regenwasser
reinigt bis zu 300.000 Liter Luft. Deshalb kommt einem
nach dem Regen die Luft so sauber vor.Allergiker können
"Aufatmen". Regentropfen haben keine „Tropfenform“.
Bei einer Tropfengröße bis zu 0,5 mm sind
sie kugelförmig. Normale Regentropfen von 2-3 mm
Durchmesser und einem Gewicht von etwa 0,05 Gramm sind
oben halbkugelförmig und unten durch den Luftwiderstand
eingedellt. Als Zwischenstadium findet man Tropfen,
die unten abgeflacht sind. Große Tropfen aus Gewitterregen
(max. 9 mm) werden instabil und zerreißen durch
den Luftwiderstand. Bei einem Tropfenradius von 0,05
bis 0,25 mm spricht man von Nieselregen.Millionfach
fallen sie vom Himmel und das jede Sekunde. Mehr als
859 Millionen treffen nach wissenschaftlichen Berechnungen
pro Jahr jeden Quadratmeter Erde.
Aberglaube
Der an die Hundstage geknüpfte Aberglaube läßt
sich in den meisten Fällen aus der von den Menschen
schon früh beobachteten schädlichen Wirkung
der heißen Mittagssonne und der Hitze selbst erklären,
die zu übermäßigem Trinken kalten Wassers
oder zum Baden in erhitztem Zustande verleitete und
Krankheiten bei Menschen und Tieren verursachte, deren
Keime sich besonders in stehenden Gewässern bilden
können. Schon bei den alten Griechen und Römern
bestand der Glaube, daß in den Hundstagen manche
Quellen kälter werden . Und mit dem Wasser beschäftigen
sich noch heute die Gebote, Verbote und Meinungen des
Volkes. Man soll in den Hundtagen nicht baden , denn
das Wasser ist giftig , man bekommt Eißen oder
überhaupt einen Ausschlag oder man ertrinkt . Besonders
gefährlich ist das Baden zu Maria Magdalena (22.
Juli), Jakobi (25. Juli) und Laurentius (10. August),
in Ungarn auch am Stephanstag (20. August) . In den
Hundstagen soll man sich auch die Haare nicht waschen
, für die auch das Regenwasser schädlich ist,
weil dann die Haare ausgehen oder Kopfweh entsteht .
In Schwaben heißt es, daß man in den Hundstagen
aus offen stehendem Wasser nicht trinken soll, weil
alles Wasser vergiftet ist und zu dieser Zeit in den
meisten Wasserlachen die giftigen Hundsknöpf, wie
man die Kaulquappen nennt, herumschwimmen . Im Halberstädtischen
sagt man sogar, daß in den Hundstagen keine Krähe
trinkt.
Astrologie
In der Astrologie sind dem Element Wasser die Tierkreiszeichen
Krebs, Skorpion und Fische zugeordnet.
Tarot
Im Tarot findet das Element Wasser seine Entsprechung
in den Kelchen der Kleinen Arkana und im Gehängten
der Trumpfreihe, auch die Königinnen der vier Farben
stehen für die wässrige Seite des jeweiligen
Elements.
©rk
|