Hunde
haben viel Spaß beim Spielen.
Sie sollten mit ihren Hund nicht nur oft, sondern auch
abwechslungsreich spielen.
Das Spiel sollte sich an den Fähigkeiten und Bedürfnissen
des jeweiligen Hundes orientieren. So mag der eine Hund
vielleicht das gute alte "Stöckchen holen",
ein anderer bevorzugt Balgereien um einen Spielgegenstand,
den er seinem Herrn aus der Hand zu zerren versucht.
Idealerweise lernt der Welpe schon beim Spielen mit
seinen Wurfgeschwistern das so genannte "Spielbeißen".
In diesem Alter haben die Tiere noch keine Beißhemmung,
und der Kleine begreift, dass das Spiel recht schnell
endet, wenn er zu fest zubeißt.
Im Spiel können
Welpen wie erwachsene Hunde ihre Motorik
trainieren und überschüssige Energie abbauen.Durch
das Spielen mit unseren Hunden haben wir die Möglichkeit,
sie nicht nur körperlich sondern auch geistig auszulasten.
Viele Hunde bleiben bis
ins Alter hinein verspielt.
Besondere Vorsicht ist bei älteren Hunden mit Gelenkbeschwerden,
kurznasigen Hunden, besonders schweren Hunden oder bei
starker Hitze mit sportlichen Lauf- und Ausdauerspielen
geboten. Auch Hunde mit langen, empfindlichen Wirbelsäulen
wie Dackel sollte man körperlich nicht überbeanspruchen.
Bei
der Auswahl des geeigneten Spiels sollte
man zuallererst die Rassemerkmale des einzelnen Tieres
mit einbeziehen.
Begleithunde, wie beispielsweise Dalmatiner oder Pudel,
sind begeistert von Partnerspielen bis hin zur Agility
(Geschicklichkeit), während Spür- und Jagdhunde
wie Retriever oder Spaniel sich vor allem für Such-
und Fährtenspiele begeistern lassen.
Die für den Hund besonders geeignete Spielart
lässt sich durch seine Rassenabstammung daher leicht
ermitteln. Natürlich darf man auch den persönlichen
Charakter des einzelnen Tieres und die körperlichen
Voraussetzungen nicht außer Acht lassen.
Dabei sollten Sie ein
paar Regeln beachten.
- An heißen Tagen lieber abends spielen.
- Lieber im Park oder im Garten spielen, als auf
Parkplätzen und Straßen.
- Sie sind der Boss. Spielzeit mit deutlichen Signalen
SITZ oder PLATZ beenden.
- Wenn der Hund beißt, Spiel sofort beenden.
- Verletzungsgefahren meiden.Kein Tauziehen mit Welpen
wegen der Gefahr von Kieferproblemen.
- Keine Spiele auf vereistem Boden oder auf Streusalz
- Kein Schwimmen in unbekannten Gewässern
- Keine Jagdspiele auf rutschigem Untergrund
Tipps für Hunde-Spielzeug
- ohne scharfe Kanten, ungiftig, stabil und bissfest
- nicht verschluckbar, vor allem bei Bällen
- Kauknochen aus Büffelhaut sorgen für
Langzeitbeschäftigung und Zahnpflege
Geeignete Spiele
für alle Hunde
- alle Arten von Apport-Spielen, wichtig dabei ist,
dass der Hund Ihnen auch die Objekte überlässt.
- Slalom laufen um Hindernisse, z.B. große
Blumentöpfe im Garten
- Hindernisse überspringen
- alle Arten von Ballspielen, incl. Ball in der Luft
fangen und Fußball, Frisbee.
- Tauziehen
- Balancieren auf Baumstamm
Durch richtiges Spielen
können Mensch und Hund zum Team werden.
Beutestreiten, Bewegungs und Geschicklichkeitsspiele
bringen nicht nur
Abwechslung ins Training, sondern verstärken die
Bindung und bieten
die optimale Grundlage fürs Lernen.
Was sind interaktive
Spielzeuge für Hunde?
Diese Art von Spielzeug regt den Hund auch zur geistigen
Bewegung an. Der Hund muss lernen, kombinieren und sich
Strategien überlegen um an ein Ziel zu kommen.
Das Ziel des Spiels ist bei Hunden in der Regel mit
Fangen, Ausweiden und Fressen verbunden. Häufig
sind diese Spielzeuge aus Hartgummi, die mit Futter
gefüllt werden, und den Hund dazu bringen, das
Futter durch drehen, hochwerfen, verschieben zu bekommen.
Viele Spielzeuge, die für Hunde angeboten werden
sind ungeeignet, manche dieser "Hundespielzeuge"
sogar lebensgefährlich, das ist die Meinung vieler
Tierärzte und Hundetrainer.
/rk |