| Der Saarlooswolfhond ist
ein Familienhund der besonderen Art.Seine physische
Reife erreicht der Saarlooswolfhond im Alter von zwei
bis drei Jahren.Der Anfänger ist gut beraten, sich
bei mehreren Züchtern und vor allem Besitzern ausführlich
zu erkundigen, bevor er sich für die Adoption eines
Saarloos entscheidet.
So
lieb, so umgänglich, so schön diese Tiere
auch sein mögen.
Ihr Scharfsinn, ihr Lernvermögen gepaart mit einem
phänomenalen Gedächtnis und oft überraschender
Anwendung des Gelernten , wann es dem Hund notwendig
erscheint, ihre körperliche Kraft, ihr ausgeprägtes
Rudelverhalten und ihr kaum zu kontrollierender Jagdtrieb
stellen den Hundefreund oft vor arge Probleme.
Den erwachsenen Saarloos wird Spielen schnell langweilig.
Nach dreimal Bällchen werfen wollen sie etwas Interessantes
machen. Dabei lassen sie sich stark von ihren Trieben
und Instinkten leiten. Der ausgeprägte Jagdtrieb
ist nicht zu unterschätzen.Sie sind erfolgreiche
Jäger.
Der Holländer Leendert Saarlos verfolgte das Ziel
einen vorsichtigen Hund mit scharfen Sinnen und blitzschnellem
Reaktionsvermögen zu schaffen einen Vierbeiner
der also die Vorzüge des Haushundes mit denen des
Wolfes verband und die Nachteile beider verdrängte.
Bei
allen Hunden, in die der Wolf neu eingekreuzt wurde,
ist ein sehr unterschiedliches Wesen festzustellen,
es geht von normal, "hundeähnlich" bis
hin zu "wolfsähnlich" (Saarloos).
Sie gewannen an "Gesundheit".
Der Fluchttrieb hatt den Angriffstrieb völlig verdrängt.
Er besitzt weder Schärfe noch Kampftrieb und ist
deshalb als Schutz- und Polizeihund gänzlich ungeeignet.
Seine äußerliche Erscheinung und seine Art
sich zu bewegen, erinnert sofort an einen Wolf, und
macht ihn so zu einer imposanten Erscheinung.
Die Saarloos-Hunde haben
ein sicheres Sozialverhalten, sind keine Einzelgänger
und besitzen dem Menschen gegenüber keinen Angriffstrieb.
Ohne Grund sehen sie sich nicht dazu veranlasst, dem
Menschen Schaden zuzufügen. Nicht zuletzt aufgrund
seines außerordentlich friedvollen Verhaltens
gegenüber dem Menschen ist der Saarloos-Wolfhund
auch nicht von den neuen Hundeverordnungen der Bundesländer
betroffen. Er gilt trotz seiner Größe nach
wie vor als ungefährlicher Hund.
Diese
ungewöhnliche "holländische Rasse"
ist leichter zu erziehen. Das ist zum Teil vermutlich
auf die längere Auslesezucht zurückzuführen,
aber auch darauf, daß der rudelorientierte kanadische
Timberwolf und nicht der einzeln jagende Karpatenwolf
eingekreuzt wurde. Der Hund zeigt jedoch ein wölfisches
Mißtrauen und kann, wie sein tschechisches Gegenstück,
scheu sein.
Er will konsequent erzogen werden. Obwohl er sich nicht
als „Gebrauchshund“ eignet, ist er doch
sehr lernfähig. Mit außerordentlich viel
Geduld und Liebe läßt er sich zum Gehorsam
über positive Motivation erziehen. Er eignet sich
auch für die Arbeit innerhalb eines Agility- oder
Breitensport-Programms.
"Mancher SWH weigert sich auch an Gegenständen,
wie zum Beispiel Mülltonnen/Kontainer etc. vorbeizulaufen,
denn am Vortag standen diese Dinge noch nicht da und
wieder zeigt er diese Vorsicht vor dem Unbekannten.
Nur durch eine Erziehung mit viel positivem Zuspruch
und Leckerchen(wenn's sein muß), kann ihm diese
übertriebene Vorsicht nehmen."
Ein guter Rudelführer ist gelassen, freundlich
und tolerant.
Weitere Infos unter : www.saarlooswolfhond.de
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