Wenn man ein Hund hält,
trägt man eine große Verantwortung.
| Es
gilt, dem Hund ein möglichst artgemäßes Leben
zu ermöglichen.
Das heißt, es muss täglich frisches Futter und
Wasser bekommen, ausreichend Beschäftigung und
eine der Art entsprechenden Behausung. Informiert
euch also ausreichend über die Haltungsbedingungen
der einzelnen Tiere, bevor nachher eine böse Überraschung
gibt. Sprecht mit eurer Familie über das Tier
und informiert euch zusammen in Fachliteratur/
Internet/ Zoofachgeschäft.
Es gibt verschiedene Gefahren, die überall lauern.
Bitte achtet auf die folgenden Punkte, dann ist
euer Tier sicher und wohlauf. |
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In der Wohnung
Bitte wegräumen!
Nadeln, Fäden, Nägel, Reißzwecken, Knöpfe,
Wollreste, Haushaltsgummi-
ringe, Reinigungsmittel, Scheren, Messer, brennende Kerzen,
Lametta, kleine Bälle, kleines Kinderspielzeug, Plastiktüten
und -beutel, Essensreste, Süßigkeiten, Gläser
mit Alkohol, Zigaretten, offener Tabak, Medikamente
- Tiere vor Küchen- oder Reinigerdüften
verschonen
(Küche kein geeigneter Tierplatz).
- Heiße Herdplatten mit Töpfen abdecken.
- Keine Schranktüren offen lassen (verkriechen).
- Spül- und Waschmaschine und WC-Deckel schließen
(reinkriechen, fallen).
- Kippfensterschutz für Katzen anbringen.
- Giftige Pflanzen für Tiere unzugänglich
platzieren.
- Käfige nicht so stellen, dass die Tiere Zugluft
abbekommen.
- Käfige nicht in die pralle Sonne stellen.
- Käfigstandort so wählen, dass wenig Lärm
die Tiere belästigt
(TV, Radio, Computer).
- Tiere brauchen Ruhe – richtigen Standort
wählen (tag- oder nachtaktiv!).
- Elektrokabel mit Kabelschächten oder Kabelschläuche
schützen.
- Freilauf im Zimmer absichern – kleine Tiere
übersieht man schnell (treten).
- Geräte wie Ventilatoren und Staubsauger abschalten,
wenn der Mensch
das Zimmer verlässt.
- Zimmertüren schließen (Zugluft/ Türen
knallen zu).
Im Freien ...
- Ställe müssen vor Regen, Schnee, Wind,
starker Sonne entsprechend
geschützt werden (Standort, Kältesicherung,
bissfester Draht, ungiftiges
Holz und ungiftiger Holzschutz).
- Ein Stall muss einbruchsicher für Marder etc.
sein.
- Der Freiauslauf muss vor Greifvögeln und Mardern
geschützt sein,
Kaninchen brauchen einen Untergrabschutz
von ca. 50 cm in die Erde,
unbedingt Häuschen reinstellen, immer
Wasser anbieten, von oben ein
Drittel der Fläche abdecken (Witterung)
- am besten Tiere nicht ohne
Beaufsichtigung lassen.
- Nie Tiere im Garten oder Balkon anbinden (Strangulierungsgefahr).
- Den Balkon durch ein Schutznetz absichern (Absturzgefahr
Im Auto ...
- Tiere nicht alleine lassen (Angst, Hitzestau, Atemnot).
- Hunde angurten – nie im Kofferraum transportieren.
- Katzen nur im Katzenkorb oder in der Transportkiste
mitnehmen.
- Katzen, Vögel, Nager und Kaninchen vertragen
keine Zugluft -
Fenster schließen.
- Genügend Rastpausen auf längeren Fahrten
(Gassi gehen, Streicheln,
frische Luft) machen.
Mit dem Fahrrad ...
- Tiere keiner Zugluft aussetzen, in entsprechendem
Transportbehältnis
mitnehmen.
- Der Korb, die Box muss am Fahrrad einen befestigten
Standplatz haben.
/VDH |
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