| Der
Eintritt der Geschlechtsreife der Hündin ist gekennzeichnet
durch das erstmalige Auftreten einer Läufigkeit.
Die
Läufigkeit
der Hündin
Die erste Läufigkeit einer Hündin findet zwischen
dem 6. und 12. Lebensmonat statt. Die Vulva, der äußere
Scheidenbereich, schwillt sichtbar an.
Hündinnen werden alle 5-8 Monate läufig. Die
Läufigkeit dauert insgesamt etwa 3-4 Wochen. In
der ersten Phase der Läufigkeit hat die Hündin
blutigen Ausfluß. Dadurch angelockte Rüden
werden noch abgewehrt(die Hündin wird sogar richtig
Giftig).
In der zweiten Phase der Läufigkeit wird dieser
Ausfluß klar. Jezt gibt es einige Tage an denen
die Hündin "aufnahmebereit" ist(etwa
zweiter bis vierter Tag). Sie ist dann besonders attraktiv
für Rüden und würde sich auch decken
lassen. Dann heißt es für den Hundehalter
aufgepaßt.
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- Die Dauer der Vorbrunst
beträgt durchschnittlich 9 Tage.
- Die Brunst dauert im
Durchschnitt 9 Tage.
- Aufnahmebereit etwa
zweiter bis vierter Tag der Brunst.
- Die Dauer des Nachbrunst
beträgt ca. 75 Tage.Symtome der Scheinschwangerschaft
sind möglich.
- Der Zyklusintervall
beträgt etwa fünf bis zehn Monate.
- Bis ins Alter von fünf
bis sieben Jahren sind die Zyklusintervalle
einer Hündin regelmäßig.
- Bei älteren Tieren
tritt die Läufigkeit nur noch einmal jährlich
ein.
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| Die meisten Hündinnen lernen
schnell sich "sauber" zu halten. |
Kastration
Eine Methode ist die Kastration. Damit ist die vollständige
chirurgische Entfernung der Eierstöcke gemeint.
Die Hündin kann dann nicht mehr läufig werden
und nie wieder Junge bekommen. Ein großer Vorteil
der Kastration ist, daß kastrierte Hündinnen
seltener Gesäugetumoren bekommen als andere. Das
ist besonders bei der Kastration im ersten Lebensjahr
deutlich. Eitrige Entzündungen der Gebärmutter
werden weitgehend ausgeschlossen und auch Scheinschwangerschaften
verhindert.
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Für die Kastration ist jedoch
eine Vollnarkose erforderlich, schließlich
handelt es sich ja um eine Bauchhöhlenoperation.
Bei gesunden Hündinnen sind die damit verbundenen
Risiken aber gering. Einige Hündinnen neigen
nach der Kastration zur Gewichtszunahme. Hier hilft
nur Bewegung und Maßhalten bei der Fütterung.
Wenige Hündinnen entwickeln nach der Kastration
eine Blasenschwäche, die sich meist nach Behandlung
bessert, aber nicht immer. Veränderungen des
Haarkleids nach einer Kastration sind selten. |
Hormonbehandlung
Es gibt neben der Kastration eine weitere Möglichkeit,
die Läufigkeit zu verhüten. Dafür bekommt
die Hündin in der Zeit zwischen zwei Läufigkeiten
ein Hormon, ein sogenanntes Gestagen, injiziert. Das
Hormon hat eine Langzeitwirkung und muß alle 4-6
Monate gegeben werden. Die genauen Zeiten müssen
mit dem TA besprochen werden. Bei den meisten Hündinnen
läßt sich auf diese Weise eine Läufigkeit
problemlos über viele Jahre hinweg unterdrücken.
| Als Vorteil ist anzusehen, daß
keine Operation notwendig ist und daß die
Behandlung jederzeit wieder abgebrochen werden kann.
Bei den meisten Hündinnen stellt sich dann
nach einigen Monaten wieder ein normaler Sexualzyklus
ein, und sie können wieder Nachwuchs bekommen.
Allerdings haben auch einige mit Gestagenen behandelte
Hündinnen Gewichtsprobleme, denen man mit viel
Bewegung und reduzierter Kost begegnen sollte. |
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Scheinträchtigkeit
- warum?
Die Vorfahren unserer Hunde ,die Wölfe, leben in
Rudeln zusammen. Nur die Leithündin bekommt die
Jungen. Alle Hündinnen kümmern sich um die
Welpen. Diese Hündinnen müssen also Milch
geben können, ohne zuvor trächtig gewesen
zu sein. Diese durch Hormone gesteuerte Eigenschaft
haben Hündinnen bis heute noch teilweise beibehalten.
Manche Hündinnen in der heutigen Zeit tragen einige
Wochen nach der letzten Läufigkeit alle möglichen
Gegenstände zusammen, zeigen Nestbauverhalten,
bewachen und behüten besonderes Spielzeug als sei
es ein Junges. Doch damit nicht genug, auch die Milchdrüsen
schwellen an und oft tropft sogar Milch aus den Zitzen,
die häufig beleckt werden. Bis zu einem gewissen
Grad kann dieses Verhalten noch als normal bezeichnet
werden, doch manche Hündinnen steigern sich derart
in ihre Mutterrolle hinein, daß daraus eine Last
für sie selbst und den Menschen entsteht. Es ist
geboten, der Hündin alles Spielzeug wegzunehmen,
sie am Lecken des Gesäuges zu hindern, ihr viel
Auslauf zu bieten und sie so zu beschäftigen, daß
sie viel Ablenkung hat. Meist ist dann nach einigen
Tagen das Problem beseitigt. Bei starker und übermäßig
langer Milchproduktion gibt es mittlerweile auch Medikamente,
die helfen, übermäßige Milchbildung
zu unterdrücken.
"Es ist geboten, der Hündin
alles Spielzeug wegzunehmen" ?
Unsinn:Eine Kontrolle über
das Spielzeug ist geboten.Ablenkung und Beschäftigung
sind jetzt angesagt.
Wenn die Scheinträchtigkeit
mit ausgeprägter Aggressivität, Apathie oder
übermäßiger Milchbildung einhergeht,
ist eine medikamentöse Behandlung durch den Tierarzt
notwendig.
Die Geschlechtsreife
tritt bei einem Rüden ungefähr ab den neunten
Monat ein.
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Im Gegensatz zur Hündin unterliegt
seine Paarungsbereitschaft keinen bestimmten zeitlichen
Beschränkungen.
Ein Rüde, der eine läufige Hundedamen
riecht, will seinen Trieb befriedigen. Er wird
unruhig, wimmert, heult, läuft weg und verweigert
manchmal sogar die Nahrung./RK
Scheinschwangerschaft
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