|
Besonders sensible Hunde
wirken oft wie das Spiegelbild ihres Besitzers.
Hat Herrchen Streit mit seiner Freundin und schlendert
betrübt durch den Wald, läuft der Vierbeiner
scheinbar genauso traurig hinterher. Ein erfolgreicher
Geschäftsabschluss lässt hingegen beide ausgelassen
durch den Park toben.
In letzterem Fall ist das Verhalten des Hundes leicht
nachvollziehbar.
Ein fröhlicher Halter hat den Kopf frei, um auf
den Hund und seine Bedürfnisse einzugehen. Er albert
mit ihm herum, wirft den Ball und überträgt
seine Stimmung so auf das Tier.

Als Hundehalterin oder
Hundehalter lernt man im Laufe der Jahre die meisten
Signale seines Vierbeiners kennen.
Schon
der Gesichtsausdruck und die Körperhaltung zeigen
unmissverständlich, ob das Tier beleidigt, unterwürfig,
aggressiv, Liebkosungen heischend, drohend, hungrig,
zum Spielen auffordernd, sehr schläfrig, gelangweilt
oder wie auch immer gestimmt ist.
Auch umgekehrt funktioniert dies bestens:
Der Hund spürt haargenau, was mit der eigenen Stimmung
gerade los ist.
Beim Gelobtwerden geht
es den Hunden übrigens nicht anders als uns Menschen.
Oder wie würden SIE sich fühlen, wenn Ihr
Chef oder Lebenspartner immer nur Ihren negativen Seiten,
Fehlern und Schwächen mit großem Eifer vollste
Aufmerksamkeit schenkt und Ihre vielen guten Eigenschaften,
Stärken und tollen Leistungen einfach ignoriert
und als absolute, nicht erwähnenswerte Selbstverständlichkeit
hinnimmt.
Gute Laune erweitert
den Blickwinkel Sie ist nicht nur äußerst
angenehm, die gute Laune. Sie hilft sogar bei der Bearbeitung
kreativer Aufgaben. Das fanden Psychologen der University
of Toronto in einer Studie heraus, die in der Wissenschaftszeitschrift
"Proceedings to the National Academy of Sciences"
(PNAS) erscheint. Gute Laune fördert alle Denkleistungen,
die mit Einfallsreichtum und ungewöhnlichen Sichtweisen
zu tun haben - schlechte Laune die räumliche Konzentration.
Freizeitspass
Welpen fotografieren
Biorhythmus
Denken
Sie daran:
Worauf wir uns konzentrieren, bestimmt wie wir uns fühlen.
Wir haben es in der Hand, womit wir uns in Gedanken
beschäftigen
und damit haben wir es auch in der Hand, wie wir uns
fühlen.
Halte dir jeden Tag dreißig Minuten für deine Sorgen
frei,
und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.
Abraham Lincoln
Der
Hunde-Fan
/rk
|