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Widerristhöhe: |
58 - 66 cm |
| Gewicht: |
23 - 34 kg |
| Alter: |
12 - 13 Jahre |
| Ursprungsland: |
Thailand |
| Fell: |
silbern, blau, kastanienbraun, schwarz |
| heute: |
Begleit- und Wachhund |
| früher:
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Wach- und Jagdhund |
| Rassengeschichte:
Der erst kürzlich von westlichen Hundehaltern "entdeckte"
Thai Ridgeback wird im östlichen Thailand schon
seit über 400 Jahren rein gezüchtet. Phu Quoc
Hund ist die altertümliche Bezeichnung des heutigen
Thai-Ridgeback, der im östlichen Teil des Königreiches
von Siam (Grenzgebiet Kambotscha), nachgewiesen durch
königliche Schriften in Form von Beschreibungen,
schon vor 400 Jahren erwähnt wurde. Die Insel Phu
Quoc, gegenwärtig ein Teil Vietnams, ist die größte
Insel im Golf von Siam und liegt ca. 200 km südöstlich
von Bangkok.Wegen der geographischen Isolierung kam
es nur selten oder nie zu Kreuzungen mit anderen Rassen
und ist dadurch bis heute in seiner urtypischen Form
erhalten. Wenn überhaupt Kontakt zu anderen Hunden
bestand, dann nur zu anderen Paria- typisch, Dingo ähnelnd,
dem meist verbreiteten Hundetyp in Asien.

Allgemeines:
Der Thai-Ridgeback ist traditionell der einzige Ridgeback
neben dem wohlbekannten Rhodesian Ridgeback. In Thailand
wurden isolierte Hundepopulationen über Jahrhunderte
hinweg rein gezüchtet. Diese einzigartige Rasse
ist außerhalb Ostthailands relativ unbekannt,
wurde aber vor kurzem in Bangkok zufällig von dem
amerikanischen Hundeliebhaber Jack Sterling entdeckt,
der mehrere Exemplare nach Kalifornien holte. Dieser
Ridgeback ("Gratrücken"), der in seiner
Heimat einfach Mah Thai (Thai-Hund) genannt wird, hat
jahrhundertelang als Hüter von Haus und Hof und
als Jagdhelfer im dichten Dschungel gedient. Der Thai-Ridgeback
ist ein begnadeter Sichtjäger, furchtlos, sehr
aufmerksam, schnell und wendig, mit exzellenter Trittsicherheit
in schwierigstem Gelände und hervorragendem Sprungvermögen.
Sein Körperbau ist typisch für eine Kreuzung
zwischen einem spitzartigen Hund und einem Primitivhund.
Ein thailändischer Zuchtverband bemüht sich
inzwischen um die Erhaltung dieser ungewöhnlichen
Rasse. Die Hunde unterscheiden sich nicht im Wesen,
Gebäude, Größe, Kopfform , Ohrenstellung
oder Schwanzhaltung, sondern die des Haarkleides (asiatische
Hunde vom Urtyp gibt es von fast nackt bis langhaarig),
der Farbe (asiatische Urhunde sind von mehrfarbig gefleckt,
gestromt, seltenst einfarbig, ohne Brustfleck!), Färbung
der Zunge und des Zahnfleisches, sowie dem Ridge auf
dem Rücken.
Asiatische, alte Hunderassen, besitzen immer eine mindestens
schwarz-blau gefleckte Zunge, wenn nicht eine ganz dunkelblau
bis schwarz gefärbte. Das Zahnfleisch ist rosa
bis rot, an der Zahnwurzel schwarz. Der Gaumen und das
Zahnfleisch können bis zu einfarbig schwarzblau
gefärbt sein. Urhunde besitzen ein schwarz abgehobenes
Dreieck, einen Fleck oder Ring ungefähr im Bereich
der Rutenmitte, oder eine dunkel auslaufende Rute.
Thai-Ridgebacks sind mittelgroße, kurzhaarige
Hunde mit weichem, samtigem Fell.
Rote Hunde dieser Spezies haben ein Farbspektrum von
schwarz, kastanienbraun, rot bis strohfarbig, wobei
eine schwarze Maske, schwarze Nägel, eine mindestens
gefleckte Zunge sowie eine dunkel auslaufende Rute zum
Markenzeichen eines urtypischen Thai-Ridgeback gehören.
Die Form des Ridges (Aalstreifen auf dem Rücken;
Haare wachsen entgegengesetzt der normalen Haarwuchsrichtung
auf dem Rücken) wird durch 8 Ridgeformen geprägt.
Es wird wert auf eine gleichmäßige Wirbelverteilung
und einen sauber, gleichmäßig abgezeichneten
Ridge gelegt.
Der Verband FCI hat die Rasse 1993 in ihrem Rassekatalog
als eine alte, eigenständige Hunderasse der asiatischen
Spitze, ein primitiver Jagdhund vom Urtyp aufgenommen
und anerkannt. 1994 folgte die Rasseanerkennung durch
den Verband des deutschen Hundewesens VDH, beantragt
durch den CER e.V
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