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„Ich kann
bestätigen, daß diese verständigen
Tiere den Tod im Blick des sich nahenden, bewaffneten
Mannes ahnen. Ich bin alten Hunden begegnet, die
sich mit Geduld und scheinbarer Gleichgültigkeit
darein ergaben, aber ich sehe noch heute den Ausdruck,
mit dem ein junger Hund, der sterben sollte, mich
anschaute. Niemals werde ich die Todesangst und
Verzweiflung vergessen, die aus diesem Blick zu
lesen war.“
Götterwind |
Eines der blamabelsten Angelegenheiten
der Menschheit überhaupt ist,
dass das Wort Tierschutz erst geschaffen werden mußte.
Theodor Heuss
10.12.07 - Die Zahl der
Tierversuche in Deutschland ist im vergangenen Jahr
um 100 000 gestiegen.
Nach Angaben des Bundesverbraucherministerium wurden
2,2 Millionen Mal an Tieren Versuche vorgenommen.
Wegen dieser besorgniserregenden Entwicklung sei es
wichtig, rasch mehr Alternativen zu entwickeln, sagte
die Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen
bei der Verleihung des Tierschutz-Forschungspreises
in Berlin.
Medizinischer Fortschritt
ist wichtig - Tierversuche sind der falsche Weg.
Jedes Jahr werden allein in der EU bis zu 40.000 Tiere
in qualvollen Kosmetik-Tests getötet.
Weltweit werden schätzungsweise 100 Millionen
Tiere jährlich für Experimente und Untersuchungen
von Universitäten, Industrie und sogar Behörden
„verbraucht".
Qualitätsfutterhersteller machen Tierversuche
?
Welpen werden mit Mineralstoffen oder Vitaminen über-
oder unterversorgt, zum Teil bis sich deutliche Symptome
wie z.B. Appetitlosigkeit, Gelenkprobleme, Wachstumsverzögerungen,
Fellveränderungen usw. zeigen. Ein Welpe stirbt
während der Versuche.
Wenn die derzeitigen Planungen zur Neugestaltung der
EU-Chemikalienpolitik umgesetzt werden, so bedeutet
das den grausamen Vergiftungstod von mindestens 45 Millionen
Wirbeltieren in den nächsten 15 Jahren.
Viele Tierversuche werden auch aus purer wissenschaftlicher
Neugier und aus Forscherdrang gemacht.Dies müsste
nicht sein.
Und eine ganze Industrie verdient Geld durch
Tierversuche: Züchter, Händler, Futterlieferanten,
Hersteller von Käfigen und Zubehör, Wissenschaftler
und Forschungsinstitute.
Tierversuche sollten
nur durchgeführt werden, wenn es überhaupt
nicht anders geht. Versuchstiere müssen
von geschulten Pflegern artgerecht und gut behandelt
werden. Unnötige Schmerzen und Leiden müssen
vermieden werden.
Leiden nach Gesetz
Das Tierschutzgesetz soll die Tiere schützen. Im
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht seit
2002: "Der Staat schützt die Tiere".
Wie passt das mit dem Leid der Versuchstiere zusammen?Das
Problem ist, dass Tiere einerseits von Gesetzen geschützt
werden. Doch gleichzeitig gibt es Gesetze, die bestimmte
Tests mit bestimmten Tieren vorschreiben. Und das ist
dann ein "vernünftiger Grund" Tiere leiden
zu lassen und sie zu töten.
Alle neuartigen Chemikalien zum Beispiel müssen
im Tierversuch getestet werden, damit man weiß,
wie giftig sie sind. Aber auch alte müssen überprüft
werden: Die Europäische Union fordert zum Beispiel,
dass Chemikalien, die seit 30 oder 40 Jahren auf dem
Markt sind, neu getestet werden. Denn damals hatte man
noch nicht so gute Tests wie heute. Das würde aber
auch bedeuten, dass die Zahl der Tierversuche in Europa
stark ansteigt. Schließlich geht es um rund 30
000 Stoffe.
Das Tier hat ein fühlendes Herz
wie du.
Das Tier hat Freude und Schmerz wie du.
Das Tier hat einen Hang zum Streben wie du,
das Tier hat ein Recht zu leben wie du.
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