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Erscheinungsbilder von Verhaltensstörungen/psychischen Störungen(Human)
Angststörungen · Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) und Hyperaktivität · Psychose/Depression · Schizophrenie · Tourette-Syndrom · Zwangsstörungen · Essstörungen · Borderline-Persönlichkeitsstörung.

Verhaltensstörungen beim Hund
Dauerndes Scharren und Kratzen an ungeeigneten Gegenständen und Einrichtungen, Schreckhaftigkeit, extremes Bellen, abnorme Aggressionsbereitschaft, Angstbeissen,Probleme mit fremden Menschen und Hunden, extreme Ängstlichkeit und vieles mehr. Gründe können schlechte Bedingungen in der Jugendentwicklung, falsche Behandlung, erbliche Vorbelastungen, häufig aber eine nicht hundegerechte Haltung sein.

Beim Großteil der betroffenen Hunde handelt es sich hierbei um arttypische, lediglich in unerwünschte Richtungen entwickelte Verhaltensweisen, welche während dieser Entwicklung großteils noch vom Halter unbewusst gefördert wurden.

Welche Verhaltensprobleme oder welches unerwünschte Verhalten zeigen Hunde und wann sprechen wir von echten Verhaltensstörungen?

48631921© Jeroen van den Broek - Fotolia.com

» Hunde im vormenschlichen Stadium ?

Die Probleme,die bei unseren Hunden auftreten, sind in erster Linie Aggressionsprobleme gegenüber anderen Hunden und Menschen sowie Angstprobleme, gefolgt von Unsauberkeit, destruktivem Verhalten und übermässigem Bellen, dem Fordern von Aufmerksamkeit oder Futter in der Nacht, Hyperaktivität und Erregbarkeit, Feinschmeckergewohnerheiten und schwer kontrollierbarem Jagdtrieb.

Unerwünschtes Verhalten
ist ein für die Tierart oder das einzelne Individuum artgerechtes und normales Verhalten, das den Hundehalter stört.Kein Hund zeigt jemals ein Verhalten um gezielt und bewusst seinen Partner Mensch zu ärgern.Vieles gehört aus Sicht des Hundes zum ganz normalen Verhaltensrepertoire.

Echte Verhaltensstörung
wird eine Verhaltensanomalie bezeichnet, jedes von der Norm abweichende Verhalten. Die Begriffe "Norm" und "normal" sind ungenau und relativ dehnbar und es ist schwer festzustellen, welches Verhaltensmerkmal noch innerhalb des Verhaltensrepertoires eines Hundes liegt.

Störungen im Ernährungsverhalten :
Kotfressen, Fressen unverdaulicher Gegenstände wie Steine,
Appetitlosigkeit, Abneigung gegenüber bestimmter Futtermitteln…

Trennungsangst :
Eine besondere Form der Angst. Das Tier verursacht ernsthafte Probleme, sobald man es alleine zu Hause zurück lässt. Kläffen, winseln, heulen, Beschädigen der Einrichtungsgegenstände, Urinieren, Kot absetzen…

Mangelnde Stubenreinheit :
Eine Verunreinigung des eigenen Reviers mit Ausscheidungen kann sowohl krankheitsbedingt als auch ein eigenständiges Verhaltensproblem sein

Destruktives Verhalten/Zerstörungswut :
Zerkauen von Gegenständen bei Welpen, Zerbeissen von Gegenständen, Möbeln, …

Stereotypien:
Pfotennagen, Kratzen an Körperteilen, Leckgranulome, Schnappen nach
nichtexistierenden Fliegen, Schwanzjagen, Kreislaufen, Anbellen von Futter, Benagen von Steinen, Stoffsaugen,…

Aggressivität:
gegenüber Fremden, gegenüber Kindern, Artgenossen, Familienmitglieder, Territoriale Aggression (z.B. Briefträger), Angst- oder schmerzbedingte Aggression, Konkurrenzaggression zwischen Hunden im selben Haushalt, spielerische Aggression…

Verhaltensstörungen entstehen
vor allem, wenn sich Hunde nicht mehr an veränderte extreme Umweltbedingungen anpassen können. Auch Stereotypien - ständige, gleichförmige Wiederholungen von Verhaltensweisen oder Lautäußerungen ohne offensichtliche Funktion - sind zu den Verhaltensstörungen zu zählen.Ebenso können traumatische Erlebnisse Verhaltensstörungen verursachen, denn auch unsere Tiere bilden Assoziationen der Furcht im Zusammenhang mit Objekten oder Ereignissen, welche ihnen in der Vergangenheit Angst bereitet haben.

Erreicht die Motivation des Hundes über längere Zeit nie das erwünschte Ziel und wird auch keine Ersatzstrategie gefunden, können daraus Verhaltensstörungen entstehen, die als missglückte Anpassungsversuche einzuordnen sind. Besonders wichtig ist es, die individuellen Persönlichkeitsmerkmale des Hundes immer genügend zu beachten.

Hat ein Tierarzt organische Erkrankungen für das Vorliegen einer Verhaltensänderung ausgeschlossen, dann wird der Verhaltensexperte die Ursachen für das Verhaltensproblem in der Umwelt des Hundes suchen. Unzureichende Fürsorge- und Haltungsbedingungen, Langeweile und Stress, falsch aufgebaute Beziehungen zwischen Mensch und Hund, falsche Anforderungen des Menschen dem Hund gegenüber sowie mangelhafte Kenntnisse über das natürliche Verhalten der Hunde und über artgerechte Tierhaltung kommen als Auslöser für Verhaltensprobleme in Betracht.


Verhaltensproblemen vorbeugen ?

Entscheidend für einen Behandlungserfolg ist immer eine gründliche durchgeführte Anamnese. Nur mit einer genauen Diagnose lassen sich die richtigen Behandlungsmethoden erfolgsversprechend einsetzen. In den meisten Fällen liegt die Ursache für Verhaltensauffälligkeiten in Kommunikationsproblemen und in den Haltungsbedingungen. Daher ist die aktive Bereitschaft der Besitzer den täglichen Umgang mit ihrem Tier zu ändern, die wichtigste Vorraussetzung für eine positive Verhaltensänderung. Erziehung und Training des Hundes tragen zu einer Verminderung im Auftreten von Verhaltensproblemen bei.

Regelmäßige Tierarztbesuche spielen eine Rolle bei der Aufklärung von Besitzern bezüglich dem Verhalten und der Entstehung von Verhaltensproblemen beim Hund.

Hunde, die zur Erfüllung eines Hobbys oder wegen einer bestimmten Aufgabe ausgesucht werden, zeigen im Durchschnitt weniger Verhaltensprobleme als Hunde, die wegen Aussehen, Rasse und Pflegeleichtigkeit oder als Familienhunde oder Begleittiere und Kameraden ausgesucht werden.
Der häufigste tägliche Aufenthaltsort des Hundes, sowie die tägliche Gesellschaft des Hundes haben einen signifikanten Einfluß auf Entstehung und Verhinderung von Verhaltensproblemen. Hunde, die die meiste Zeit alleine oder im Haus verbringen, zeigen mehr Verhaltensprobleme als Hunde, die die meiste Zeit draußen oder mit Menschen oder Artgenossen verbringen.

Ein überdurchschnittlich hoher Anteil der Hunde, die ein Verhaltensproblem zeigen, werden von ihren Besitzern als Freunde oder Familienmitglieder betrachtet,werden von ihnen beschenkt und dürfen auf dem Bett des Besitzers schlafen oder auf ihren Möbeln sitzen. Ein dagegen geringer Anteil der Hunde, die als Arbeitstiere betrachtet werden, zeigt ein
Verhaltensproblem.

Hunde und Katzen besitzen angeborene Verhaltensweisen und ihr Verhalten ist nicht nach menschlichen Werten zu beurteilen. Ein artgerechte Haltung bedeutet, dass dem Tier die Möglichkeit gegeben wird, bestimmte angeborene Verhaltensweisen ausleben zu können.

Empfehlungen:

  • Regelmäßiger Umgang mit dem Hund und die richtige Sozialisierung des Hundes sowohl mit Menschen als auch Artgenossen verhindert aggressives Verhalten des Hundes.
  • Besitzer sollten solche Verhaltensweisen vermeiden, die den Hund in seiner Rolle als
    “Rudelführer” bestätigen, um das Auftreten von Dominanzaggression zu vermeiden.
  • Auch vermindert die Kastration von Hunden beiden Geschlechts aggressives Verhalten.
  • Hunde sollten weder die meiste Zeit alleine noch die meiste Zeit im Haus verbringen.
    Weiterhin sollten Besitzer, die in einer Wohnung wohnen, sicherstellen, daß ihr Hund eine tiergerechte Haltung erfährt und genügend Beschäftigung und Bewegung erhält.
    Somit können Stubenunreinheit, stereotypische Verhaltensweisen und übermäßiges Bellen oder Vokalisieren vermieden werden.
  • Vor Erwerb eines Hundes sollten Besitzer prüfen, ob dieser mit ihrem Lebensstil vereinbar
    ist. Auch ist die Information des Besitzers über Rasseeigenschaften, ursprüngliche Zuchtverwendung und weitere Aspekte der Hundehaltung ein wichtiger Faktor in der Vermeidung von Verhaltensproblemen.
  • Hunde sollten im Leben des Besitzers eine Rolle oder Aufgabe bekommen oder gemäß ihrer Rasseeigenschaften beschäftigt oder trainiert werden.
  • Durch regelmäßige Tierarztbesuche können Besitzer Beratung auch in Verhaltensfragen
    erhalten und so kann frühzeitig das Entstehen eines Verhaltensproblemes verhindert werden. /Heinrich-Heine-Universität - Fach Biologie

/rk

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