| Laß
Dich nicht vom Hund küssen oder abschlecken ?
Ein Hundekuß bzw. der Hundespeichel von einem
gesunden Hund ist völlig harmlos.
Ist Ihr Hund gesund,geimpft und entwurmt ist eine übertragung
von "für uns uns Menschen relevanten"
Krankeitskeimen durch Hundespeichel nahezu auszuschließen.
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Anders sieht
es aus, wenn der Hund gerade am
Hundekot vom anderen Hund geleckt hat .
Wurmeier könnten sich noch auf der Schnautze
befinden.
Eine Hundespeichelallergie
ist ernstzunehmen.Hundehaarallergiker
reagieren meist nur auf die Haarschuppen bestimmter
Hunderassen allergisch. Bei Katzen sitzen die
Allergene überwiegend im Speichel und der
Tränenflüssigkeit.Ähnliche proteine
wurden auch im Hundespeichel gefunden.
Problematisch sind
schwere Zahnerkrankungen/ Entzündung des
Zahnfleisches wobei sich Bakterien ansiedeln können.
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Ein
Grund für das Gerücht,
ein Hundemaul sei sauberer als ein Menschenmund,
ist die Tatsache, dass viele Bakterien artenspezifisch
sind – sie befallen den Hund, aber nicht den
Menschen. |
Schon der schwedische
Naturforscher Carl von Linné wies darauf hin,
daß der Hund mit Lecken Wunden heilt.
Man wußte seit langem, daß Speichel im Allgemeinen
leicht bakterizid wirkt, aber die Wirkung des Auslecken
der Wunden liegt hauptsächlich im Spüleffekt.
Erst 1986 konnten amerikanische Wissenschaftler nachweisen,
daß der Hundespeichel
nicht nur antibakterizide sondern auch granulationsfördernde
Substanzen enthielt und
dadurch die Heilung von Wunden beschleunigt.
Bakterien gedeihen am besten im neutralen bis schwach
alkalischen Milieu.Die Magensäure des Hundes enthält
anteilig zehnmal mehr Salzsäure als die des Menschen
und hat mit Nahrung im Magen,einen pH-Wert von unter
1 (Mensch: pH-Wert 4 bis 5). Wasser ist neutral (pH-Wert
7).
Fazit:Abschlecken
sollte man sich also wohl am besten nur - so man will
- von seinem eigenen gesunden Hund lassen.
Lange Zeit hieß
es auch, Hundebisse seien für den Menschen weniger
gefährlich als Menschenbisse. In
medizinischen Studien war das sogar belegt worden. Neuere
Untersuchungen legen aber nahe, dass diese Ergebnisse
auf eine falsche Auswahl der Fälle zurückzuführen
waren – vergleicht man die Bisse, die wirklich
vergleichbar sind, so ist die Infektionsrate dieselbe:
Bei etwa zehn Prozent der Bisse kommt es zu gefährlichen
Entzündungen – egal, ob der Mensch von einem
Artgenossen oder einem Tier gebissen worden ist.
Nebenbei bemerkt:Geldscheine
sind nach einer jüngsten US- Studie gespickt mit
Krankheitserregern, die selbst gesunden Menschen gefährlich
werden können. Mikrobiologen plädieren deshalb
dafür, die Scheine öfter einer "Geldwäsche"
zu unterziehen. Auf der Jahrestagung von Amerikas Verband
der Mikrobiologen berichtete ein Team um Peter Ender
von der "Wright-Patterson Air Force Base"
im US-Bundesstaat Ohio, dass 95 Prozent der von ihnen
untersuchten Dollarnoten kontaminiert waren. Knapp jeder
zehnte Schein trug Bakterien an sich, die theoretisch
auch Menschen mit einem stabilen Immunsystem krank machen
können, darunter den Erreger Staphylococcus aureus
und Klebsiella pneumoniae. Die anderen Scheine reichten
weniger gefährliche Staphylokokken- Stämme,
Streptokokken, Enterobakterien und Pseudomonas beim
Bezahlen weiter.

/rk
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