Eine Wohltat
für Zwei- und Vierbeiner
Besonders ältere und genesende Tiere schätzen
den sanften Ausdauersport. Das schnelle Gehen an der frischen
Luft bringt Herz und Kreislauf in Schwung, trainiert die
Muskeln und hebt die Laune von Zwei- und Vierbeinern.
Und das ganz ohne Stress und Hektik.Mensch und Tier kommen
mit Walking richtig in Schwung. Bei dem schnellen Gehen
richtet sich der Körper auf, die zurückgenommenen
Schultern sorgen für eine ganz andere Körperspannung,
die auch der Hund wahrnimmt. Mit verstärkter Aufmerksamkeit
widmet er sich seinem Menschen und geht brav an der Leine
bei Fuß. Ein flottes Tempo mit kontrolliertem Puls
hält den Zweibeiner fit und macht dem Vierbeiner
Laune.
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Fit
mit wenig Aufwand
Je nach Alter und Puste kann man das Laufftempo
bestimmen und auch eher gemütliche Hunde
nach und nach in Schwung kriegen.
Damit schaffen es Mensch und Hund, mit relativ
wenig Aufwand und Verletzungsgefahr die körperliche
Fitness zu steigern. |
Walking kann man fast
überall praktizieren und gleich an der eigenen
Haustür beginnen.
Ohne Studio, ohne Geräte, ohne Anfahrt, ohne Partner
oder Trainer. Sie brauchen höchstens gute Laufschuhe
und einen Pulsmesser. Bewegung und Ausarbeitung entspannen
Körper und Geist, machen den Kopf frei. Das zügige
Gehen an der frischen Luft stärkt die Muskulatur,
erhält die körperliche Leistungsfähigkeit
und die Abwehrkräfte und zwar ohne die Gelenke
dabei übermäßig zu belasten. Deshalb
schätzen wohl auch ältere Vierbeiner die gebremste
Dynamik eines flotten Spaziergangs mehr als stressiges
Herumtoben.
Für Rekonvaleszenten
ist der sanfte Sport besonders geeignet
Gerade nach einer Operation sollen Hunde sich schonen
und dürfen nicht unkontrolliert herumhüpfen.
Vor allem, wenn sie Probleme mit den Gelenken haben.
Etwa das Achtfache des Körpergewichts lastet bei
einem Sprung auf den Vorderbeinen des Hundes. Deshalb
sollten Sie besonders bei Gelenkproblemen ihres Hundes
streng auf das Tempo achten. Der Hund soll nicht in
Trab fallen, sondern im Schritt gehen.
Vorher ein kleiner Check
beim Doktor
Ein Besuch beim Arzt und Tiermediziner ist für
Mensch und Tier, bevor das Walking in Angriff genommen
wird zu empfehlen. Beide sollten sich wegen der sportlichen
Belastung unbedingt vor dem Training untersuchen lassen,
ob auch kein Herzschaden vorliegt. Zu schnell können
sich ehrgeizige oder begeisterte Anfänger überanstrengen.
So, wie Ihr Arzt Ihnen rät, wie lange und bei welchem
Puls Sie trainieren können, weiß auch der
Veterinär, wie lange der Hund am Stück laufen
darf, ohne sich zu überanstrengen. Bitte das Pensum
nur langsam zu erhöhen. Rasen Sie nicht gleich
mit vollem Tempo los, sondern steigern Sie täglich
Geschwindigkeit und Dauer, aber langsam.
Pausen für den Hund
einlegen
Sie
können kleine Gehorsamsübungen einbauen.
Eine gute Idee ist auch die Suche nach Handschuhen,
Bringseln oder anderen Gegenständen.Man kann sie
verstecken und ihn suchen lassen – vielleicht,
wenn er gerade mal nicht an der Leine ist.
Nach dem Walking wird ein sehr müder Hund Ihnen
danken –
und Nachts genüsslich mit zuckenden Pfoten im Traum
weiterlaufen.
Laufen mit dem Hund
Nordic Walking
Walking
mit Helicopter(eine Fotomontage !)

/rk
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