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In der ganzen Welt kennen ihn die Menschen
als Weihnachtsmann, |
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Australien: Gefeiert wird im Freien, man trifft sich auf Wiesen, im Wald oder am Strand, wo man am Lagerfeuer, bis in die Nacht mit dem Weihnachtsmann beieinander sitzt, und Weihnachtslieder singt. Geschenke werden am 25. Dezember morgens ausgetauscht. Freunde und Verwandte treffen sich zu einem großen Truthahn-Picknick. Tannenbäume sind hier selten und sehr teuer. Die meisten Australier verwenden einen Plastiktannenbaum, der meist am 15. Dezember aufgestellt wird. Schweden: In Schweden wird Weihnachten groß gefeiert. Es beginnt bereits am 1.Advent und endet erst am 13. Januar. Am 13. Dezember ist die besondere Nacht, sie galt lange als längste Nacht des Jahres. Mit dem Lucientag wird das Licht gefeiert, die älteste Tochter im Haus ist das Lucienmädchen mit einem Kranz mit brennenden Kerzen um den Kopf, ganz in weiß gekleidet. Sie bringt das Safranbrot. Jeder Ort hat eine besondere Lucienbraut an diesem Tag, jedes Jahr darf es ein anderes Mädchen sein. Übrigens helfen Hausgeister bei der Weihnachtsvorbereitung wie basteln und backen. Heiligabend gibt es Schinken, Milchreis, Sülze und Fisch. Geschenke werden vom Weihnachtskobold Jultomen, gebracht. 1. Weihnachtstag ist Familientag, 2. Weihnachtstag Freundetag mit Weihnachtspartys. Griechenland: Am 24. Dezember ziehen in Griechenland Kinder mit Trommeln und Glocken durch die Straßen, singen Kalanda (Lobgesänge, die Glück bringen sollen) und bekommen dafür kleine Geschenke. 12 Nächte lang werden dann Weihnachtsfeuer zum Schutz vor den Kalikanzari (Kobolden) entzündet. In Griechenland legt in der Nacht zum 1. Januar der heilige Vassilius die Geschenke für die Kinder vor ihr Bett. Für die Familie gibt es an diesem Tag einen Kuchen, in den eine Goldmünze eingebacken wird. Demjenigen, der sie in seinem Stück hat, verspricht der Brauch das ganze Jahr über Glück. Höhepunkt des Weihnachtsfestes ist Epiphania am 6. Januar. Estland:In Estland beschenken in der Adventszeit Gnome die Kinder mit Süßigkeiten und Früchten. Kurz vor Weihnachten reinigen Frauen ihre Besen besonders gründlich. Hexen und Teufelchen, die um diese Zeit ihr Unwesen treiben, benutzen die Besen als Fluggeräte. Dreckige Besen würden die ansonsten ganz netten Überflieger zu üblen Streichen verleiten. USA:"Happy Xmas" - der lässige Spruch der Amerikaner hat einen tieferen Sinn. Das "X" ist der Anfangsbuchstabe der griechischen Schreibweise von Christus. Dank der vielen Auswanderer ist Weihnachten in den USA ein multikulturelles Treiben mit Dutzenden aus Europa importierten Bräuchen. Am 21.12. wird
der Pilgertag gefeiert. Die glückliche Landung der Pilgerväter wird mit einem Gericht gefeiert, in dem sich damals neuen unbekannten Zutaten wieder finden, die der ersten Generation der späteren Amerikaner das Leben gerettet haben. Bunt und schrill wird Christmas oder lässig X-Mas gefeiert. Das X steht für den ersten Buchstaben des griechischen Wortes für Christus. In der Nacht vom 24. auf den 25.12 kommt Santa Claus in seinem Schlitten, der von seinen Rentieren Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Donder, Blitzen, Cupid, Comet und Rudolph gezogen wird. Er kommt durch den Kamin ins Haus. Auf diesem Weg gelangt er zu seinem Ziel: den "Christmas-stockings", langen Strümpfen, die die Familie am Kamin aufgehängt hat und in die er seine Gaben füllt. Zum Aufwärmen von der kalten Winternacht hat man ihm eine Tasse warme Milch und einige Zuckerstücke für seine Rentiere bereitgestellt. Die meisten Vorgärten sind auf das hellste und grellste mit elektrischen Weihnachtskerzen und Schmuck beleuchtet und verhangen. Im Süden der USA feiert man mit extra lautem Feuerwerk. Dieser Brauch stammt noch aus der Zeit der ersten Siedler, die auf diese Weise den weit entfernten "Nachbarn" ihre Weihnachtsgrüße übermittelten. Gleichzeitig sollten durch den Lärm böse Geister vertrieben werden. Weihnachtsessen ist in der Regel ein Truthahn. |
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